<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394</id><updated>2011-11-14T11:17:43.209+01:00</updated><category term='Achim Mentzel Spreewaldstadl'/><title type='text'>Eine Spreewald-Rundreise</title><subtitle type='html'>Eine Verwendung des Materials bedarf meiner Zustimmung!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>80</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-9090880801822578994</id><published>2011-11-14T11:08:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T11:15:57.859+01:00</updated><title type='text'>Drück- und Treibjagd in Leipe</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3t6DFMDTBEc/TsDpWZUlQSI/AAAAAAACHnA/oZUAcD5XRl0/s1600/peb1_24665.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="213" width="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-3t6DFMDTBEc/TsDpWZUlQSI/AAAAAAACHnA/oZUAcD5XRl0/s320/peb1_24665.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Weithin bliesen die Jagdhörner durch das abendliche Spreewalddorf Leipe ihr „Jagd vorbei“. Herbert Konzack und Erhard Jedro hatten zur Drück- und Treibjagd eingeladen, die mit diesem Signal ihren Abschluss fand. Mit vier Kähnen, 24 Jägern und 14 Jagdhelfern ging es am Vormittag in die Reviere nördlich der Spree und des Leiper Grabens. Mit lauten Rufen und viel Lärm wurde Wild aufgescheucht und von den Jägern zur Strecke gebracht. Die ließ sich dann auch sehen, wie Jagdhelferin Dr. Ute Arend aus Vetschau am Schluss mit Sachkenntnis aufzählte: „Fünf Stück weibliches Rotwild, acht Stück Schwarzwild und ein Fuchs!“ Gleich nach dem Abschuss hatten die Jäger die Tiere aufgebrochen, um ein „verhitzen des Fleisches zu vermeiden“ , wie sie das Abkühlen der Tierkörper nennen. Nacheinander wurde nun die Strecke verblasen, zuerst das Rotwild mit „Hirsch tot“, dann die Wildschweine mit „Sau tot“. Auch der einzige Fuchs bekam die letzte Ehre mit „Fuchs tot“. Ehrerweisung ist Ehrensache, so die Jäger. Sie huldigen dem erlegten Wild und bringen ihm Respekt entgegen. Jagdleiter Herbert Konzack ehrte Beute und Jäger, indem er mit Eichenlaub durch das aufgebrochene Wild strich und dies dann dem Schützen an den Jagdhut heftete. Sie unterschieden sich damit deutlich von den weniger erfolgreichen Jägern mit ihren schmucklos gebliebenen Hüten. Sicherlich dürfte dieser Hutschmuck beim abschließenden „Schüsseltreiben“ in den Räumen der alten Leiper Schule noch eine Rolle gespielt haben … Auch Jagdhund „Freya“ des Cottbusers Tobias Flöter bekam Eichenlaub an das Halsband. Seinem Spürsinn war es zu verdanken, dass eine angeschossene Sau doch noch im Spreewald-Dickicht gefunden und weidgemäß gestreckt werden konnte. Die beiden Thüringer Jäger Stefan Reise und Rolf Betz wunderten sich ein wenig: „Bei uns daheim wird Tannengrün zur Huldigung verwendet, aber hier im Spreewald ist eben alles anders, selbst die Drück- und Treibjagd, die wir in unserem bergigen Gelände gar nicht durchführen können. Aber deshalb sind wir ja auch gern der Einladung von Herbert Konzack gefolgt“, erklärt Stefan Reise. Alle verwertbaren Tiere kommen zunächst in die Kühlhäuser, um später als schmackhaftes Wildgericht auf den Tellern der Urlauber zu landen. „Mit diesen Jagden tragen wir zur Verringerung der Wilddichte bei, die bei uns im Spreewald sehr hoch ist und der Landwirtschaft schadet. Wir verringern damit auch die Verbissschäden an den jungen Bäumen und vielleicht haben wir auch so manchen Wildunfall verhindert“, erklärt Jagdpächter Konzack Sinn und Zweck der jährlichen Drück- und Treibjagd.&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-57USIgO7ung/TsDpWnnkxII/AAAAAAACHnQ/_Bw8SXNab2w/s1600/peb1_24675.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="213" width="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-57USIgO7ung/TsDpWnnkxII/AAAAAAACHnQ/_Bw8SXNab2w/s320/peb1_24675.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Peter Becker/peb1, 13.11.11&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-9090880801822578994?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/9090880801822578994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=9090880801822578994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9090880801822578994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9090880801822578994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/11/druck-und-treibjagd-in-leipe.html' title='Drück- und Treibjagd in Leipe'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3t6DFMDTBEc/TsDpWZUlQSI/AAAAAAACHnA/oZUAcD5XRl0/s72-c/peb1_24665.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5596463532221141730</id><published>2011-10-04T10:37:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T10:37:16.657+02:00</updated><title type='text'>"Einer muss den Spreewald abschließen..."</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KtvpF6c9Vxg/TorFsJ66bhI/AAAAAAACDBY/6rlheieGq9s/s1600/peb1_20989.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="214" width="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-KtvpF6c9Vxg/TorFsJ66bhI/AAAAAAACDBY/6rlheieGq9s/s320/peb1_20989.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;„Damit haben wir nicht gerechnet“, entfährt es Andreas Bromberger mit Blick auf die Hunderte im Leiper Hafen. Er ist der Vorsitzende des Leiper Fährvereins und maßgeblich für die Organisation verantwortlich. Große Unterstützung bekam er dabei von seiner Frau Carola, die das Festpaket geschnürt hat. In ihren Händen lag die Feinorganisation mit der Erledigung der tausend kleinen Dinge, die solch ein großes Fest mit sich bringt. Kaum ein Fahrrad konnte noch am Hafen geparkt werden, die Ufer waren voll mit Paddelbooten, im Dorf kein freier Parkplatz mehr. Es sah aus, als wollten alle das wohl letzte schöne und lange Sommerwochenende unbedingt in Leipe verbringen wollen. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht: 18 liebevoll gestaltete Kähne fuhren vom Spreewaldhof zum Leiper Hafen. Herbert Konzack stand am Mikrofon und informierte die Zuschauer über die Ausgestaltung der Kähne. Im Korso mittendrin der Kahn des Leiper Ortschronisten Georg Staritz. Er hatte ihn liebevoll zum Thema Storch gestaltet. „Seit 12 Jahren hat in Leipe kein Storch gebrütet, in diesem Jahr erfolgte an der alten Schule erstmals wieder eine Aufzucht mit zwei Jungen“, erzählt er. Von vielen Kähnen wurden Kuchen und Schmalzstullen auf umfunktionierten Paddeln an die Zuschauer gereicht. „Wir kommen extra wegen des Leiper Kuchens hier her, die Frauen verstehen ihr Handwerk“, bekannte Rudi Hentschel aus Lehde augenzwinkernd, lobte aber vorrangig die perfekte Ausgestaltung des Festes. Kähne aus Burg, Boblitz und Lübbenau bereicherten den Korso. Viel Applaus bekam der von Andreas Buchan und Matthias Werner gesteuerte Einbaum. Auch der mit Blumen überreich geschmückte Kahn des Leiper „Froschkönigs“ fand Bewunderung. „Damit ist das letzte Spreewaldfest gelaufen, wir Leiper schließen den Spreewald zu“, meinte Andreas Bromberger, war sich aber dabei gar nicht so sicher: „Bei solch schönem Wetter denkt niemand wirklich an den Saisonschluss!“Peter Becker/peb1, 02.10.11&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5596463532221141730?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5596463532221141730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5596463532221141730' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5596463532221141730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5596463532221141730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/10/einer-muss-den-spreewald-abschlieen.html' title='&quot;Einer muss den Spreewald abschließen...&quot;'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-KtvpF6c9Vxg/TorFsJ66bhI/AAAAAAACDBY/6rlheieGq9s/s72-c/peb1_20989.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-9092878535202051373</id><published>2011-10-04T10:34:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T10:34:22.268+02:00</updated><title type='text'>Mit dem Kahnfähr-Poeten in den Morgennebel – nur für Frühaufsteher</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-VblqZPjNTmk/TorE4-bcQ5I/AAAAAAACDBQ/0eB8nixcJww/s1600/peb1_20494.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="223" width="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-VblqZPjNTmk/TorE4-bcQ5I/AAAAAAACDBQ/0eB8nixcJww/s320/peb1_20494.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Es ist noch dunkel, wenige Lampen weisen den Weg zu Hagen Conrads Kahn. Auf der Sitzbank eine dicke Wolldecke für die Knie, fürs Kreuz hat der Fährmann eine Wärmflasche und auf den Tisch stellt er eine Thermoskanne mit Tee, natürlich aus meist selbst geernteten Kräutern. Schließlich ist er mit einer Hexe verheiratet, einer Kräuterhexe, wie sie sich seine Ramona selbst nennt. Lautlos schiebt sich der Kahn durch die Fließe bei Hagens Insel, aber nicht lange wärt die Stille: Fährmann Hagen sprudelt das Herz über, als er durch die Nebelbänke in den grauenden Morgen fährt. Er zitiert Goethe, Mörike und Rilke. Stets passend zur Stimmung und zu den Bildern fällt ihm ein an, was die Klassiker wohl auch bei ähnlichen Eindrücken empfunden haben mögen. Ein verlassenes Spreewaldhaus kommt aus dem Nebel und schon geht es mit der Lyrik weiter, diesmal mit einem Gedicht von Eva Strittmatter:  „Irgendwo hab ich gelesen, dass man sehr alte hölzerne Häuser abgerissen hat. Aus dem Holz baut man Geigen, die sollen besonders klingen. Das ist sicher chemisch zu erklären. Ich denke aber, sie singen ...“ In der Kleinen Spree verspricht Hagen Conrad, nun doch mal zehn Minuten zu schweigen. Seine Gäste sollen Stille und Stimmung wirken lassen. Nach drei Minuten kommt das nächste Gedicht. Er erinnert sich an sein Versprechen, setzt sich und lässt den Kahn mit der Strömung ziehen. Das Rudel braucht er jetzt zum Rudern und zum Abstand halten vom Ufer. Der Kahn gleitet nun völlig lautlos mit seinen Insassen und den tatsächlich mal an sich haltenden Fährmann durch die Wiesen. Ein paar Rehe stehen verdutzt am Ufer, sie erwarten zu dieser frühen Morgenstunde noch keine Touristen. Etwas weiter heben die Nutrias mal kurz ein Augenlid und dösen dann weiter in den Morgen. Nur die Wildenten fühlen sich gestört. Laut schnatternd erheben sie sich in die Lüfte, um dann zehn Meter weiter wieder vor dem Kahn zu landen. Und das so lange, bis sie wohl begriffen haben, dass es besser ist, hinter dem Kahn niederzugehen. Bei der Geräuschkulisse hat auch der Fährmann nun kein schlechtes Gewissen mehr, wenn er seinen Gästen nun endlich auch sein Wissen über den Spreewald, die Menschen und besonders über die Natur preisgeben kann. Nach weiteren Gedichten und unendlich vielen schönen Eindrücken durch eine sich durch den Nebel drückende Morgensonne kommt der Kahn wieder an Hagens Insel an. Der Tee ist alle, die Decke ist etwas feucht vom Nebel, hat aber gut gewärmt. Wie die Wärmflasche. Außer Tieren und wunderschönen Bildern hat die kleine Gesellschaft unterwegs niemanden angetroffen. Lediglich ein alter Angler putzte in seinem Kahn - Pilze.Peter Becker/peb1, 28.09.11&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-9092878535202051373?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/9092878535202051373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=9092878535202051373' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9092878535202051373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9092878535202051373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/10/mit-dem-kahnfahr-poeten-in-den.html' title='Mit dem Kahnfähr-Poeten in den Morgennebel – nur für Frühaufsteher'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-VblqZPjNTmk/TorE4-bcQ5I/AAAAAAACDBQ/0eB8nixcJww/s72-c/peb1_20494.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5743509299662439834</id><published>2011-10-01T07:36:00.001+02:00</published><updated>2011-10-01T07:38:34.589+02:00</updated><title type='text'>Ein Spreewaldgemüse raubt die Atemluft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-yYXWlg1apoM/ToanRE9OEXI/AAAAAAACC04/2k-xTduEZ4s/s1600/peb1_20750.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-yYXWlg1apoM/ToanRE9OEXI/AAAAAAACC04/2k-xTduEZ4s/s320/peb1_20750.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658393893667737970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gleich in der ersten Minute bleibt den Gästen die Luft weg. Tränen treten in die Augen und Taschentücher werden gezückt. Dabei hatte es Monika Baumgart, bekannt auch als „Milena“, nur gut mit ihrem Imbiss zum Auftakt der Veranstaltung in der Lehder Gaststätte „Kaupen Nr. 6“ gemeint: Meerrettich im Schinkenröllchen, allerdings mit dem von der kräftigsten Art. Nachdem nun so die Sinne geschärft wurden, erfuhren die Zuhörer über das Spreewaldgemüse, dass es mit 1500 Arbeitsstunden je Hektar das arbeits- und zeitintensivste Produkt ist. Milena hatte sich für diesen Abend auch deshalb die Arbeitstracht ausgewählt, „um zu zeigen, dass Meerrettich zuallererst etwas mit Arbeit zu tun hat“, wie sie erklärte. Obwohl nur Einheimische anwesend waren, gab es dennoch viele Dinge, die auch denen nicht bekannt waren. „Ich wusste gar nicht, dass es mehrere Sorten gibt und das der Anbau der alten angestammten Sorte durch die Spreewaldstiftung gefördert wird“, sagt später die Klein Raddenerin Doris Jürrich. Andreas Wetzel aus Lübbenau zeigt sich sehr angetan: „Milena kann Fakten gut mit Emotionen mischen und versteht es, die Zuhörer mitzunehmen. Sie lebt vor, was sie erzählt.“&lt;br /&gt;Lebendig ging dann auch der Abend nach einem Dreigang-Menü, in dem der Meerrettich als Zutat eine Rolle spielte, weiter. Milena ließ weitere Anwendungsmöglichkeiten des Meerrettichs erleben: Hochprozentiger Alkohol, dem vorher Stückchen der Wurzel beigegeben wurden, eignet sich bestens als Einreibung bei Rücken- oder Knieschmerzen. Eine Kette mit genau 78(!) Meerrettichstückchen hilft gegen Atemnot und Erkältungen, ein Stückchen im Mund heilt den kranken Zahn - oder auch Pferdehufe … viele der Anwendungsmöglichkeiten von früher lebten so wieder auf. Milena holte sich Freiwillige aus dem Publikum, demonstrierte dies an ihnen und ließ sich selbst ihre „vons  auf Acker geschundene Knie“ einreiben. Aber da war sie schon aus ihrer Blaudrucktracht gestiegen und als „alte Muhme“ wiedererschienen. In der Spreewälder Mundart zog sie nun über den Meerrettich und über die Spreewälder her. „Ich bin 88 Joare plus x. Ich (h)oabe bei den Kinstlern (g)esehen, dass man sein woahres Alda nich soagen muss – wie soll ich sunst im zweeten Friling noch’n Jungchen finden? Scharf wie Meerrettich?“ Auf so unterhaltsame Weise vermittelte sie ganz nebenbei Wissen über das traditionelle Gemüse, das zum Ende des Abends noch schriftlich abgefragt wurde. „Das habe ich von meinem Lehrer gelernt, der heute auch hier ist: Nach der Stunde folgt immer eine Leistungskontrolle“, so Milena. Jacqueline Mrosk-Scheel aus Klein Radden war die Schlaueste, sie hatte am besten aufgepasst. Ihr Lohn – eine „scharfe Kiste“ mit den verschiedensten Meerrettichkonserven. Hergestellt ebenfalls in Lehde von Karl Koal, der zwischen dem Bau von Holzkähnen immer mal wieder Meerrettich reibt. „Und aufgepasst: Wer Meerrettich schält, hat nichts vom richtigen Umgang verstanden. Unter der Schale sitzen die wichtigsten Stoffe. Er darf nur gereinigt werden, notfalls mit weißem Sand“, gab Milena ihren Gästen noch mit auf dem Heimweg.&lt;br /&gt;„Wir werden auch im nächsten Jahr diese Abende fortsetzen“, erklärte Gastwirtin Sabine Koal. „Neben den schon legendären Senfabenden können wir unseren Gästen nun ein weiteres Thema anbieten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 30.09.11&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5743509299662439834?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5743509299662439834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5743509299662439834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5743509299662439834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5743509299662439834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/10/ein-spreewaldgemuse-raubt-die-atemluft.html' title='Ein Spreewaldgemüse raubt die Atemluft'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-yYXWlg1apoM/ToanRE9OEXI/AAAAAAACC04/2k-xTduEZ4s/s72-c/peb1_20750.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6857823948036906293</id><published>2011-05-03T19:22:00.002+02:00</published><updated>2011-05-03T19:25:32.222+02:00</updated><title type='text'>11. Rudelübergabe in Leipe mit 1. Auftritt der „Spreewaldkinder“</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-hFCRNopscSc/TcA6K-JhWGI/AAAAAAABueU/W8pdI27ROb4/s1600/peb1_06234.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 210px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hFCRNopscSc/TcA6K-JhWGI/AAAAAAABueU/W8pdI27ROb4/s320/peb1_06234.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602541896604932194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rudelübergaben sind in den Spreewalddörfern seit Jahren eine Tradition. Die Leiper zelebrieren dies ebenso wie die anderen, feiern aber dann mehr den Saisonausklang im Oktober mit einem beeindruckendem Kahnkorso und einem großen Hafenfest. „Einer muss ja den Spreewald abschließen“ fasst Andreas Bromberger, Vorsitzender des Fährmannsvereins e.V., die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Kahnfährleute im Spreewald zusammen. Aus den Händen von Nancy Bromberger übernahm er unter dem Applaus der zahlreichen Schönwetterausflügler das geschmückte Rudel. Er war es dann auch, der den ersten Kahn mit Gästen aus dem Hafen zu einer kostenlosen Schnupperfahrt rund um die Insel steuerte. Eine Gruppe Leipziger Radler zeigte sich anschließend von der schönen Tour begeistert. „Wir haben Leipe heute nur zufällig bei unserer Radtour angesteuert und sind umso mehr von diesem kleinen beschaulichen Ort mitten im Spreewald begeistert“, erzählt Frank Novy. „Es ist uns daher auch ein Bedürfnis, uns für die kostenlose Tour in Form einer Spende zu bedanken.“ Er, wie auch alle anderen Mitglieder der Gruppe griffen in die Portmonees und so mancher Schein landete in der „Wir helfen“-Box der Lausitzer Rundschau. Am Abend waren 250 Euro zusammengekommen, wie die Festmoderatorin Marlene Jedro zählen konnte. Besonders spendierfreudig war auch eine Wandergruppe aus Sachsen-Anhalt: Josef Fachet zog mit seinem Akkordeon vorneweg und den Wanderfreunden im Schlepp anschließend direkt auf den Kahn. Alle trugen ein himmelblaues T-Shirt mit einem „uHu“-Schriftzug. „Uhu steht für Eule, also geschützt. Man könnte auch sagen, wir sind unter Hundert“, klärte er auf. Im Umfeld des Hafens wurde traditionelles Spreewaldhandwerk gezeigt, im mobilen Ofen wurde Keramik gebrannt und unter dem blauen Himmel surrten fleißig Spinnräder.&lt;br /&gt;„Spreewaldkinder“&lt;br /&gt;Anlässlich der Rudelübergabe war der erste Auftritt der „Spreewaldkinder“ die aus den „Leiper Tanzmäusen“ hervorgegangen sind. Die Leiterin Bärbel Konzack hatte mit Kindern aus dem Spreewaldraum ein neues Programm einstudiert: „Wir haben uns von der alten Bezeichnung verabschiedet, da aus unserem Dorf keine Kinder mehr dabei sind und es auch gar keine mehr gibt. Mit den Kindern aus dem gesamten Spreewald ist es nun auch möglich, die Trachtenvielfalt zu zeigen. Vorher waren wir auf die Lübbenauer Tracht, die in Leipe getragen wird, festgelegt.“ Mit Kindern aus Burg, Schmogrow und Müschen hatte die Gruppe eine mit viel Applaus bedachte Premiere. Besonders gut kam das von Lothar Konzack, dem Ehemann der Leiterin, komponierte Lied „Spreewaldtour“ an. &lt;br /&gt;Eltern, die ihr Kind für diese Gruppe anmelden möchten, können dies gern bei Bärbel Konzack (Tel.: 03542-43558) tun.&lt;br /&gt;P.S. In Leipe wird orakelt, dass es mit der Kinderarmut nun wohl bald vorbei sei. Nach Jahren der nur sporadischen Abwesenheit der Störche oder deren ergebnislosen Brutversuche, ist nun wieder ein Storchenpaar an der alten Schule am Brüten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6857823948036906293?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.leipe-im-spreewald.de' title='11. Rudelübergabe in Leipe mit 1. Auftritt der „Spreewaldkinder“'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6857823948036906293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6857823948036906293' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6857823948036906293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6857823948036906293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/05/11-rudelubergabe-in-leipe-mit-1.html' title='11. Rudelübergabe in Leipe mit 1. Auftritt der „Spreewaldkinder“'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-hFCRNopscSc/TcA6K-JhWGI/AAAAAAABueU/W8pdI27ROb4/s72-c/peb1_06234.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4008211244071288159</id><published>2011-03-20T13:30:00.002+01:00</published><updated>2011-03-20T13:32:37.724+01:00</updated><title type='text'>Radduscher Trachtenumzug</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-R7WkM4uLrCw/TYXz1F86fuI/AAAAAAABmSE/l_0TeY7BH5U/s1600/peb1_02737_8_9_tonemapped.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-R7WkM4uLrCw/TYXz1F86fuI/AAAAAAABmSE/l_0TeY7BH5U/s320/peb1_02737_8_9_tonemapped.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586139006279253730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Radduscher Trachtenumzug&lt;br /&gt;Irgendwie hatten die Organisatoren um Stephanie Hohmann ein glückliches Händchen: Pünktlich zum 1. Trachtenumzug gab die Sonne nach vielen trüben Tagen alles und ließ die 47 Paare im besten Licht erscheinen. Die Radduscher hatten vor einiger Zeit ein Fastnachts-Komitee ins Leben gerufen, um diesen Umzug vorzubereiten. Anders als in den anderen Dörfern hat der Fastnachtsumzug, der Zapust, in Raddusch keine Tradition. Chronist Manfred Kliche hatte bis in die frühesten Belege gesucht – und nichts gefunden. „Wir wollen dies nun auch in Raddusch zur Regelmäßigkeit entwickeln. Die hohe Beteiligung spricht für das große Interesse und auch die vielen Besucher bestätigen unsere Idee“, so Stephanie Hohmann. „Wir wollen Erfahrungen sammeln und bereiten in Gedanken schon den 2. Umzug vor“, so die Cheforganisatorin. Nach dem Gruppenfoto auf der Hafenbrücke zeigten sich viele Paare erst einmal erleichtert, denn allzu großes Vertrauen hatte wohl niemand in die Tragfähigkeit der wackligen Brücke. „Aber nun hat sie den Belastungstest bestanden, wer 8 Tonnen aushält, kommt über die nächste Saison“, hatte ein schneller Rechner aus der Runde ermittelt. Mit den Fichte-Musikanten aus Papitz im Zug ging es dann, unterbrochen durch einige Tanzrunden, durch das Dorf. Mitten im Umzug der alte Kinderwagen aus der Heimatstube, darin Moritz Müller mit Papas Krawatte. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass sich dieser alte Wagen so leicht schieben lässt, er steht den modernen Hightech-Fahrzeugen in nichts nach“, so die erstaunte Mama Marion Müller. An der entstehenden Sportscheune wurde Pause gemacht: Die „Sportfrauen“ und viele andere Helfer hatten Kuchen gebacken und die Tische eingedeckt, die Musikanten spielten zum Tanz auf. Wohl bei so manch einem, besonders bei den letzten Zweiflern, gewann die Überzeugung Oberhand, dass Raddusch auf dem Wege ist, sich ein Kleinod zuzulegen. Die Scheune präsentierte sich zwar noch im Rohbau und ohne Fenster, ließ aber schon erahnen, dass sich hier vortrefflich feiern und auch Sport treiben lassen wird. Als  die Sonne sich dann doch langsam zu verabschieden begann, machte sich der Zug auf den Weg zur vorletzten Station, dem Neubaublock. Nach der obligatorischen Annemarie-Polka ging es zurück zum „Hotel Spreewaldhafen“, um hier bis in die Nacht zu tanzen, der letzten Sation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 20.03.11&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4008211244071288159?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4008211244071288159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4008211244071288159' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4008211244071288159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4008211244071288159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/03/radduscher-trachtenumzug.html' title='Radduscher Trachtenumzug'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-R7WkM4uLrCw/TYXz1F86fuI/AAAAAAABmSE/l_0TeY7BH5U/s72-c/peb1_02737_8_9_tonemapped.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-1890084358851352626</id><published>2011-02-27T12:17:00.001+01:00</published><updated>2011-02-27T12:19:17.484+01:00</updated><title type='text'>Spreewälder "Winterbrücken"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Xf4Gw3nL7pY/TWozJZ8dASI/AAAAAAABkNg/qZ5YqaICL9Q/s1600/peb1_01500_passig_gemacht.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Xf4Gw3nL7pY/TWozJZ8dASI/AAAAAAABkNg/qZ5YqaICL9Q/s320/peb1_01500_passig_gemacht.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578327325128065314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was macht der Spreewälder im Winter, wenn der Kahn wegen Eisbildung nicht mehr fahren kann, das Eis aber noch nicht trägt, er aber die Hühner am anderen Ufer füttern muss? Er stellt den Kahn, bevor er ganz einfriert, quer zum Fließ und überbrückt mit dicken Bohlen den Rest zum Ufer. Katrin Schindewolf demonstriert hier mit Nichte Melanie in der traditionellen Leiper Arbeitstracht das Leben der Dorfbewohner früher und wie es eigentlich heute noch ist: Mit Hühnerfutter geht es zum Stall am anderen Ufer, mit den gelegten Eiern geht es wieder zurück. Vorher wird noch mal in den Schafstall gesehen, wie es dem Schafnachwuchs geht, der dieser Tage das Licht der Welt erblickt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-1890084358851352626?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/1890084358851352626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=1890084358851352626' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1890084358851352626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1890084358851352626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/02/spreewalder-winterbrucken.html' title='Spreewälder &quot;Winterbrücken&quot;'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Xf4Gw3nL7pY/TWozJZ8dASI/AAAAAAABkNg/qZ5YqaICL9Q/s72-c/peb1_01500_passig_gemacht.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2522686290422747193</id><published>2011-02-17T13:51:00.001+01:00</published><updated>2011-02-17T13:54:46.747+01:00</updated><title type='text'>Spinner unter sich</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-_THFbAYdSLM/TV0abCl7fTI/AAAAAAABjC0/sLJVXZAg9cs/s1600/peb1_00556_passig_gemacht.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 238px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-_THFbAYdSLM/TV0abCl7fTI/AAAAAAABjC0/sLJVXZAg9cs/s320/peb1_00556_passig_gemacht.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574640965609291058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Spreewald treffen sich regelmäßig die Vertreter der spinnenden Zunft, um die Schafwolle des Vorjahres ganz traditionell zu verarbeiten. Diese Treffen finden abwechselnd mal bei dem einen oder anderen Spinner an seinem Wohnort statt, wie diesmal in Groß Lübbenau bei Berthold und Monika Lehnigk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Siegfried Dziumbla (Burg), Berthold Lehnigk (Groß Lübbenau), Sigrid Konzack (Leipe), Adelheid Schulze (Groß Lübbenau). Hausfrau Monika Lehnigk hält die Spinner mit Kirschlikör bei Laune&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2522686290422747193?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2522686290422747193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2522686290422747193' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2522686290422747193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2522686290422747193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/02/spinner-unter-sich.html' title='Spinner unter sich'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-_THFbAYdSLM/TV0abCl7fTI/AAAAAAABjC0/sLJVXZAg9cs/s72-c/peb1_00556_passig_gemacht.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-28610751437556307</id><published>2011-02-12T07:01:00.003+01:00</published><updated>2011-02-12T07:05:26.873+01:00</updated><title type='text'>Von Jägern und Hirschen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-yvHtd-Jjqs8/TVYiqGOBIrI/AAAAAAABiCM/bPF3k1gmRzE/s1600/peb1_9048.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 231px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yvHtd-Jjqs8/TVYiqGOBIrI/AAAAAAABiCM/bPF3k1gmRzE/s320/peb1_9048.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572679695536825010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fast hört es sich an, als ob ein Wasserfall hernieder geht: Mit Getöse wechselt ein Rudel mit Dutzenden Hirschen, der Jäger nennt sie Rotwild, über die überschwemmten Spreewaldwiesen, um von dem einen in den nächsten trockneren Einstand zu gelangen. Das Wasser spritzt dabei oft bis an die Köpfe der Tiere, die es fast immer eilig haben, die ungeschützten weitläufigen Wiesen zu überqueren. Eine gute Gelegenheit für Jäger und Tierfotografen. Nur hat sich der Erstere an Schonzeiten zu halten, die für Rotwild ab 1. Februar gelten. Der Fotograf kann „schießen“ wann und so oft er will, er muss sich lediglich bemühen, seine Deckung nicht zu verlassen. Ansonsten ist es noch schneller mit den schönen Motiven vorbei. &lt;br /&gt;Der Boblitzer Willy Giesen, bis 2010 Leiter der Hegegemeinschaft Rotwild, erklärt das derzeit scheinbar gehäufte Vorkommen mit der Tatsache, dass in großen Teilen des Spreewaldes ein sehr hoher Wasserstand herrscht, der den Tieren die Nahrungssuche erschwert. „Sie gehen jetzt einfach dahin, wo es trockener ist und wo sie an Futter heran kommen. Deshalb gibt es eine Konzentration in Richtung Raddusch und Burg, deren Flure nicht ganz so unter Wasser stehen. Die Bestandsdichte von etwa 180 Tieren im gesamten Spreewald hat sich in den letzten Jahren dagegen kaum verändert und wird von uns gehalten“, schätzt er ein. Die Jäger erstellen auf der Grundlage jährlicher Bestandszählungen eine Abschussliste, damit es nicht zu einer Überhandnahme kommt. Wegen Nahrungs- und Platzmangel könnte die Tiergesundheit geschwächt werden, ansteckende Krankheiten würden sich eher verbreiten. &lt;br /&gt;Der Radduscher Alt-Jäger Siegfried Lamster weiß aus seinen Beobachtungen, dass sich erst in den letzten 20 Jahren die Rotwildbestände zu der von Giesen genannten Bestandsdichte entwickelt haben. „Die intensive Nutzung des Spreewaldes früher für Beweidung und Futtergewinnung führte letztlich zu Futtermangel für Wildtiere und vor allen Dingen zu deren Beunruhigung. Die letzten größeren Hirschvorkommen gab es noch in den Dreißigern, aber denen machten die damaligen Größen der NS-Zeit, unter ihnen der Reichsjägermeister Göring, bei den regelmäßigen Jagden im Spreewald den Garaus.“&lt;br /&gt;Auch Jäger Max Petrick aus Raddusch kann diese Beobachtungen bestätigen. Er sieht ebenfalls keine Bedrohungen für die Natur des Spreewaldes: „Das bisschen Gehölz und Strauchwerk im inneren Spreewald, wohin ohnehin kein Mensch gelangt, erholt sich nach dem Verbiss wieder schnell. Dennoch gilt es die Bestände unter Kontrolle zu halten.“&lt;br /&gt;„Wenn auch ab 1. Februar Schonzeit ist, so ist doch jeder Jäger gehalten, manchmal schon im Januar die Jagd einzustellen. Dann, wenn eine zu große körperliche Belastung für die Tiere entsteht. Durch das natürliche Fluchtverhalten während der Jagd wird das Wild geschwächt und kommt dann schlechter über den Winter“, schätzt Willy Giesen ein. Doch wie es mit den Menschen so ist: Nicht jeder denkt so verantwortungsvoll. „Es gibt Jäger und Menschen mit Jagdschein“, bringt Max Petrick das Problem auf den Punkt.&lt;br /&gt;Weitere Fotos unter &lt;a href="http://www.bilderbecker.de/natur.html"&gt;Hirsche&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-28610751437556307?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.bilderbecker.de/natur.html' title='Von Jägern und Hirschen'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/28610751437556307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=28610751437556307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/28610751437556307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/28610751437556307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/02/von-jagern-und-hirschen.html' title='Von Jägern und Hirschen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-yvHtd-Jjqs8/TVYiqGOBIrI/AAAAAAABiCM/bPF3k1gmRzE/s72-c/peb1_9048.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5789447887094052126</id><published>2011-01-17T16:49:00.000+01:00</published><updated>2011-01-17T16:50:27.300+01:00</updated><title type='text'>Männer, die Stricken lernen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRlMtvyJnI/AAAAAAABerM/3fVqcjqa3t4/s1600/peb1_8051.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRlMtvyJnI/AAAAAAABerM/3fVqcjqa3t4/s320/peb1_8051.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563182708822255218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Loch an Loch und hält doch!“ Diesen geflügelten Spruch kennt wohl jeder und denkt dabei natürlich an Netze aller Art. Der Leiper Günter Buchen hat schon von Kindesbeinen an die Kunst des Fischerei-Netze Strickens erlernt und gibt sie alljährlich an den Winterabenden an Interessierte weiter. Dies sind in erster Linie die Spreewaldfischer, denn deren Reusen, Waden und Stellnetze gehen trotz moderner Kunstfasern auch immer mal wieder kaputt. „Da gibt es nur zwei Möglichkeiten zur Reparatur“, stellt der Leiper Fischer Herbert Konzack fest: „Entweder das Loch wird in Junggesellenmanier einfach zugezogen und zwar solange, bis bald kein Netz mehr da ist oder es wird wieder fachgerecht zugestrickt.“  Herbert Konzack beherrscht diese Technik des Strickens, er hat sich das bei seinem Großvater Heinrich Konzack abgeguckt. „Aber die Ein-Stich-Technik beherrsche ich nicht sicher, die will ich mir heute bei Günter Buchan mal genauer ansehen.“ Wie die anderen Fischer aus Burg, Werben und Cottbus, schaut auch er konzentriert auf die flinken Finger des Leiper Spreewaldfischers. Günter Buchan erklärt seinen Zuschauern geduldig und ein wenig augenzwinkernd jede Masche: Welche aufgehoben werden muss und welche fallen gelassen werden kann. „Am Anfang ist ein Loch, dann kommt noch ein Loch und noch eins – irgendwann ist dann die Reuse fertig.“ Mit seiner humorvollen Art gewinnt er schnell seine Berufskollegen, die sich dann auch bald selbst ausprobieren wollen. Dazu hat der Leiper in seinem „Reusenstübchen“ einige Maschen aus dickerem Material vorbereitet, die die Kursteilnehmer zu Ende stricken können. „Die Neuanschaffung eines Netzes kann da schon mal 200 Euro betragen. Deshalb ist jeder Fischer gut beraten, wenn er seine Netze selber stricken kann“, bekräftigt Herbert Konzack. &lt;br /&gt;Eingeladen zu diesem Kurs hatte die Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur Cottbus. „Sie können auch ‚Wendische Volkshochschule‘ zu uns sagen“, so die Leiterin der Einrichtung Maria Elikowska-Winkler  zur Begrüßung der Stricken lernen wollenden Männer.  „Denkt daran, der Knoten ist allen Netzes übel“, gab Günter Buchan Stunden später seines Kursteilnehmern mit auf den Heimweg und erinnerte damit an sein erstes Netz, welches sich bald in der Strömung wegen zu lasch gebundener Konten auflöste.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5789447887094052126?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5789447887094052126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5789447887094052126' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5789447887094052126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5789447887094052126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/01/manner-die-stricken-lernen_17.html' title='Männer, die Stricken lernen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRlMtvyJnI/AAAAAAABerM/3fVqcjqa3t4/s72-c/peb1_8051.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4930915112670259114</id><published>2011-01-17T16:44:00.003+01:00</published><updated>2011-01-17T16:49:01.822+01:00</updated><title type='text'>Hirsche im Spreewald unterwegs</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRkr7uMiVI/AAAAAAABerE/wlaXeuQFbJQ/s1600/peb1_8332.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 128px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRkr7uMiVI/AAAAAAABerE/wlaXeuQFbJQ/s320/peb1_8332.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5563182145638009170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie sind wieder da: Dutzende Hirsche ziehen durchs Revier im Dreieck Leipe-Boblitz-Raddusch! Der strenge und zeitige Winter 2010 hat ihnen offensichtlich nichts anhaben können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4930915112670259114?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4930915112670259114/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4930915112670259114' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4930915112670259114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4930915112670259114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2011/01/hirsche-im-spreewald-unterwegs.html' title='Hirsche im Spreewald unterwegs'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TTRkr7uMiVI/AAAAAAABerE/wlaXeuQFbJQ/s72-c/peb1_8332.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2129265593094645936</id><published>2010-12-22T07:31:00.003+01:00</published><updated>2010-12-22T07:37:22.010+01:00</updated><title type='text'>Schweinejagd mit Mähdrescher in der Weihnachtswoche</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TRGbrNw_5MI/AAAAAAABcg4/BVIi12FaZoQ/s1600/peb1_72332.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 216px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TRGbrNw_5MI/AAAAAAABcg4/BVIi12FaZoQ/s320/peb1_72332.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5553390982256387266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Uwe Noack steuert seinen Mähdrescher durch den Tiefschnee nahe der Dubrauer Weihnachtsbaumplantage des Grafen zu Lynar. Knisternd und krachend frisst sich das Mähwerk durch die gefriergetrockneten Maisstängel. „Wir konnten im Herbst überhaupt nicht auf unsere Schläge, denn da wären uns die Mähdrescher versunken“, berichtet der Fahrer. Der Boden ist zwar immer noch nicht ganz trocken, aber die dicke Schneeschicht trägt das schwere Gerät doch etwas besser. Der Schlag gehört dem Vetschauer Spreewaldbauer Ricken, der sich von der Göritzer Agrar GmbH im Lohndrusch den Mais ernten lässt. „Rein qualitätsmäßig ist kaum mit großen Einbußen wegen des späten Drusches zu rechnen. Der Mais konnte gut ausreifen und ist auch schön trocken“, weiß Uwe Noack zu berichten. „Auch sind die Preise auf dem Markt gar nicht so schlecht, denn es gibt ja überall diese Ernteprobleme, die zu einer gewissen Verknappung geführt haben.“ Sein Mähdrescher fährt satellitengestützt und so kann er immer wieder mal den Maisschlag überblicken. So ganz nebenbei ist er nämlich auch ein Jagdhelfer: An den Enden der zuerst gefahrenen Schneisen haben sich vier Jagdpächter einer Vetschauer Pachtgemeinschaft postiert, die den im Maisfeld zahlreich vorhandenen Schwarzkitteln auflauern. Mähdrescherfahrer Noack zieht immer engere Schneisen, für die Wildschweine wird es dadurch immer bedrohlicher und sie laufen blitzschnell über das schon freie Feld in den nächsten Mais. Die Elterntiere nehmen bei den gefährlichen Wechseln ihren Nachwuchs in die Mitte und schützen ihn so mit ihren Körpern. Wer den Finger am Abzug hatte, kam vielleicht zum Schuss - wenn er schnell genug war. Oft hatte er das Nachsehen, die Sauen waren noch schneller und die Kugel verfehlte ihr Ziel. Die Jäger gehen natürlich sehr verantwortungsvoll vor, denn schließlich ist der Mähdrescher und sein Fahrer eigentlich immer im Schussfeld und darf keinesfalls in Gefahr geraten. „Ich habe vollstes Vertrauen zu den Jägern, meinen großen Mähdrescher werden sie ja hoffentlich nicht übersehen“, hofft Uwe Noack. Mit einbrechender Dunkelheit und mit schwächer werdendem Büchsenlicht steigen die Chancen für die Schwarzkittel, in den nahen Wald zu flüchten. „Wir werden bis in den späten Abend dreschen, je kälter es wird desto günstiger ist es für uns, Schnee und Boden tragen dann noch besser“, erklärt der Göritzer Mähdrescherfahrer. Ihn stört es auch nicht, im Cockpit ist es gemütlich warm und aus dem Radio ertönt fortlaufend Weihnachtsmusik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2129265593094645936?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2129265593094645936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2129265593094645936' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2129265593094645936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2129265593094645936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/12/schweinejagd-mit-mahdrescher-in-der.html' title='Schweinejagd mit Mähdrescher in der Weihnachtswoche'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TRGbrNw_5MI/AAAAAAABcg4/BVIi12FaZoQ/s72-c/peb1_72332.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6166664883758265320</id><published>2010-12-17T17:58:00.003+01:00</published><updated>2010-12-17T18:03:16.522+01:00</updated><title type='text'>Warum Abgerührter Abgerührter heißt...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TQuXjgNxGVI/AAAAAAABbiE/EfxuOeSw42M/s1600/csj1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 235px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TQuXjgNxGVI/AAAAAAABbiE/EfxuOeSw42M/s320/csj1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551697601863162194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ganz mit ihrer Spreewälder Heimat vertraut, pflegt die als Mundartkünstlerin bekannte Christa Janzen in Groß Lübbenau noch ein weiteres Hobby: Ihren Kuchen rührt sie grundsätzlich mit der Hand - eine ganze Stunde lang. "Guter Kuchen verträgt keine Maschine! Der Kuchen hier heißt Abgerührter, weil er so lange gerührt wird. Die Schüssel ist ein so genanntes Reibemehl und ist schon ganz rau, genau wie die Reibekeule, die sich dabei abnutzt." Das der Kuchen schmeckt, ebenso wie ihre selbst gefertigten Weihnachtsstollen, bestätigt Ehemann Siegfried Janzen: "Es gibt keinen besseren Kuchen und auch keine bessere Stolle auf der Welt!" Wenn beide so richtig in Backlaune sind, kommt dann auch schon mal der hofeigene Backofen zum Einsatz, wie sie es dem Fotografen vorgeführt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6166664883758265320?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6166664883758265320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6166664883758265320' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6166664883758265320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6166664883758265320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/12/warum-abgeruhrter-abgeruhrter-heit.html' title='Warum Abgerührter Abgerührter heißt...'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TQuXjgNxGVI/AAAAAAABbiE/EfxuOeSw42M/s72-c/csj1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7003517932121718417</id><published>2010-12-05T12:17:00.001+01:00</published><updated>2010-12-05T12:20:10.076+01:00</updated><title type='text'>Rumpodich und Bescherkind im Weihnachtsdorf Lehde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TPt1VNVaI9I/AAAAAAABaVk/Gx8dmlaM6DA/s1600/peb1_6045.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TPt1VNVaI9I/AAAAAAABaVk/Gx8dmlaM6DA/s320/peb1_6045.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5547156373254054866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Auf geht’s!“, rief Fährmann Helmut Michler der Reisegruppe aus dem Raum Helmstedt zu. Gemeinsam mit Wichtel Lea Wagner aus der 1. Grundschule ging es in Richtung Lehde – zu Fuß. „Wir haben es immer wieder versucht, aber die Natur und letztlich das Eis waren stärker. Deshalb mussten wir die Kahnfahrten absetzen und unsere Fährmänner zu Wanderführern machen“, so Steffen Franke vom Großen Lübbenauer Hafen. Helmut Michler nahm es wie seine Kollegen und Gäste mit Humor und erklärte auf dem Weg nach Lehde den Spreewald genau so, wie er es auch auf dem Kahn gemacht hätte. Wichtel Lea trug vor, was es mit Wichteln und Lutkis so auf sich hat. Die Gruppe kam gut unterhalten und wegen der Bewegung kaum unterkühlt am Lehder Freilichtmuseum an. Wer mochte, nahm sich am Eingang sicherheitshalber erst mal einen Glühwein und wurde dann vom Fährmann/Wanderführer für die nächsten Stunden entlassen, um in das Weihnachtsdorf einzutauchen. „Das ist ja wie im Märchen!“, entfuhr es sogleich Franziska Hilmer. Die Helmstedter Abiturientin war gerührt und konnte sich nicht satt sehen. „Es ist so kuschelig, so anheimelnd hier, da will ich gar nicht nach Hause. Obwohl ich aus dem Märchenalter raus bin, habe ich den Erzählungen gelauscht. Und alles frei gesprochen, so wie es wohl früher die Großmütter hier im Spreewald vor den Enkelkindern getan haben müssen“, erzählte sie Stunden später, immer noch sehr gerührt von dem Erlebten. Auch sie bekam, wie alle anderen Besucher, den Segen des Bescherkindes. Schweigend legte die kunstvoll verhüllte Andrea Pursche die Rute auf die Schulter und streichelte die Wangen. Von Begleiterin Simone Didoff gab es noch etwas Backwerk und auch eine Erklärung dafür, was eben geschah, denn die wenigsten Besucher kannten sich in den Bräuchen des Spreewaldes aus. Für eine Gruppe aus  Wiesenburg nahm stellvertretend Busfahrer Jürgen Wotschke den Segen entgegen. Denn der sollte auf den glatten Straßen wieder alle heil nach Hause bringen, waren sich die Ausflügler schnell einig. Der Lübbenauer Bernhard Zisowsky freute sich über seine Segnung: „Als Rentner kam ich so was gut gebrauchen.“&lt;br /&gt;Der kleine Tobias aus Leipzig war auf der Suche nach dem Weihnachtsmann, der sich bestimmt in einem der alten Häuser versteckt hatte.  Den bäurisch rüberkommenden Mann im Schafpelzmantel mit einem Sack auf dem Rücken sah er zwar, aber das konnte ja wohl kein Weihnachtsmann sein. Und er war es doch: Jens Tanneberger, der Rumpodich, der Spreewälder Weihnachtsmann und Nikolaus in einer Person, erklärte ihm sein Andersein und ließ den Jungen in den Sack greifen. Der holte nach einigem wühlen – eine Walnuss hervor. „Ist das alles?“, entfuhr es ihm spontan und die Mundwinkel glitten dabei leicht nach unten. „Hier im Spreewald wurden früher die Kinder mit dem beschenkt, was es auch hier gab. Teure Geschenke konnte sich niemand leisten“, wurde Tobias aufgeklärt. Der Rumpodich hatte aber auch noch einen zweiten Sack dabei, mit Plätzchen vom Bäcker. Da hellten sich die Kinderaugen wieder etwas auf.&lt;br /&gt;Überraschungen gab es im Weihnachtsdorf noch mehr. Neben Schweinen und Gänsen im Gatter stießen die Besucher auch auf zwei Alpacas. Die kuscheligen Tiere wollte jeder am liebsten knuddeln, aber sie zeigten sich in der ungewohnten Umgebung etwas zurückhaltend. Der Sonnewalder Zuchtbetrieb hat 70 Tiere auf dem Hof, deren Wolle sehr begehrt ist. Angesichts der Kälte gingen reichlich Alpaca-Socken und –Handschuhe über den Tisch des Standes. „Da haben wir gleich zugegriffen, denn die Kälte zwickt doch schon durch unsere dünnen Handschuhe“, erzählt Elke Skalee aus Wittenberg. „Eigentlich wollten wir im Spreewald Schlittschuh laufen, aber das schien uns noch zu unsicher. Über das Internet hatten wir auch von diesem Weihnachtsmarkt erfahren und haben uns sogleich in Großfamilie in Richtung Spreewald aufgemacht.“ Wie aufs Stichwort fegten nebenan die ersten Schlittschuhläufer heran. Die einheimische Familie Filko kam als eine der ganz wenigen wasser(eis-)seits am Museumsdorf an und erschloss sich diesen auf ihren Schlittschuhen gehend. &lt;br /&gt;In der Spintestube surrten die Spinnräder, und an eines durfte mal kurz die kleine Emily aus Markleeberg ran: „Das ist ja wie im Märchen, ich darf richtig spinnen!“, rief sie aus, während der Papa alles mit der Kamera festhielt.&lt;br /&gt;Mit einbrechender Dunkelheit kamen die Einheimischen, oft die Kinder auf dem Schlitten ziehend, während die Auswärtigen schon wieder die Gegenrichtung einschlugen. Im Großen Hafen konnten sie sich am offenen Feuer wärmen, noch schnell Räucherfisch und Spreewaldgurken kaufen, bevor es wieder in die Busse ging. „Weihnacht im Spreewald – das hat nun ein konkretes Bild für mich“, so Reinhard Strauch aus Helmstedt unter Kopfnicken der ganzen Gruppe. (Fotos unter &lt;a href="http://www.bilderbecker.de"&gt;bilderbecker.de&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7003517932121718417?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7003517932121718417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7003517932121718417' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7003517932121718417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7003517932121718417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/12/rumpodich-und-bescherkind-im.html' title='Rumpodich und Bescherkind im Weihnachtsdorf Lehde'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TPt1VNVaI9I/AAAAAAABaVk/Gx8dmlaM6DA/s72-c/peb1_6045.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2624351713309454647</id><published>2010-11-02T11:42:00.002+01:00</published><updated>2010-11-02T11:48:08.914+01:00</updated><title type='text'>Meerrettichernte in Stradow</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_sSm-NqbI/AAAAAAABWEo/PLKz4iy-60Q/s1600/peb1_44193.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_sSm-NqbI/AAAAAAABWEo/PLKz4iy-60Q/s320/peb1_44193.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534902271504918962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bauer Bernd Heyden steht das Lächeln ins Gesicht geschrieben: „Das wird doch eine recht gute Meerrettichernte, die Hauptwurzel ist schön kräftig und zahlreiche Seitentriebe, die Schwiegatze, gibt es auch.“ Diese Triebe werden später abgetrennt und kommen im Frühjahr als Setzlinge in die Erde. Der Stradower Bauer plant für das nächste Jahr eine größere Anbaufläche als den jetzigen gerade mal einen Hektar großen Schlag. Da kommt ihm die Wuchsfreudigkeit der Schwiegatze gerade recht. „Auf viel Mist und gänzlich ohne Chemie ist hier ein ausgezeichnetes Produkt herangewachsen“, ist er sich sicher.&lt;br /&gt;Bei schönstem Herbstwetter machen sich die Männer um Bernd Heyden, Familienmitglieder und Freunde, über das Ziehen der Wurzeln her. Mit dem Schüttelscharroder wurde der Meerrettich vorher angehoben, damit die Handarbeit dann doch nicht ganz so schwer ausfällt. Der trockene Boden dieser Tage ist ebenfalls hilfreich, die Erde kann nicht so gut anheften. Trotzdem geht die Arbeit auf den Rücken und Pausen müssen sein. „Immer gut den Staub runterspülen“, ermuntert er seine Helfer - und alle gönnen sich erst mal ein schnelles Bierchen. Bernd Heyden  freut sich schon auf den ersten erntefrisch geriebenen Meerrettich in seiner Küche: „Wenn mal wieder der beliebt-bekannte Senf aus Sachsen ausgegangen ist, rühre ich meinen Meerrettich und den West-Senf, dann wird auch der genießbar“, gibt er sogleich einen Tipp in die Runde ab, die sich schon wieder mit der Rodehacke zur nächsten Furche begibt. Der Bauer will das schöne Wetter nutzen und die Fläche zügig abernten. Die Ware soll möglichst frisch nach Bayern, zum Weiterverarbeiter, kommen. In seiner Scheune werden in den nächsten Tagen weitere Helfer den Meerrettich putzen, sortieren, bündeln und zur Abholung vorbereiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 01.11.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2624351713309454647?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2624351713309454647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2624351713309454647' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2624351713309454647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2624351713309454647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/11/meerrettichernte-in-stradow.html' title='Meerrettichernte in Stradow'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_sSm-NqbI/AAAAAAABWEo/PLKz4iy-60Q/s72-c/peb1_44193.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7789628050595428217</id><published>2010-11-02T11:29:00.001+01:00</published><updated>2010-11-02T11:32:18.897+01:00</updated><title type='text'>Abfischen Wiesenteich</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_opPkQ_sI/AAAAAAABWEg/-Do6ANqu2YE/s1600/peb1_4149.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 213px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_opPkQ_sI/AAAAAAABWEg/-Do6ANqu2YE/s320/peb1_4149.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534898262312550082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die ZK’s sind ganz ordentlich gewachsen“, verkündet stolz der Stradower Fischer Karl Winkelgrund seinen Helfern. Das Zugnetz war am Ufer des Wiesenteiches fest gemacht worden und zum ersten Mal kamen die sich im Restwasser wälzenden dicken Leiber zum Vorschein. „ZK’s sind zurück gesetzte Karpfen des Vorjahres, die bereits dreisömmrig waren, aber durchaus noch etwas Zuwachs gebrauchen konnten“, erklärt der Fischer. Der Teich hat eine Wasserfläche von 55 Hektar und eine durchschnittliche Tiefe von einem Meter. „Leider hat der Schilfwuchs stark zugenommen, aber sobald wir tragfähigen Bodenfrost haben wird alles geschreddert und als Dünger im Teich belassen“, so Winkelgrund. Beinahe wäre der Teich einer Notfischung zum Opfer gefallen, denn die Julihitze setzte den Fischen arg zu, auch der Wasserspiegel sank beängstigend. Der August rettete mit seinen Wassermassen alles und die Tiere erhielten dann doch noch die notwendige Reifezeit. „Nun haben wir es mit fast Fünfpfündern zu tun“, freut sich der Fischer. Diese kommen zum Ausnüchtern, wie der Fachmann die Zwischenhälterung im klaren Wasser nennt, in die Hälterbecken und gelangen von dort in den Verkauf. Erstaunlich auch die Artenvielfalt, denn neben dem „Brotfisch des Fischers“ gelangten auch viele Hechte, Schleien und Barsche in die Netze. Eine Besonderheit stellen dabei die äußerst seltenen goldgelben Flussbarsche dar. „Ich beobachte schon eine Zeit diese Farbvariante in meinen Teichen“, erzählt der Fischer.&lt;br /&gt;Ladung für Ladung Fische kommt aus der Tiefe der Restwassergrube mit einem Hebekran auf den Sortiertisch. Unten steht der Stradower Stefan Brand in seiner großen Wathose bauchtief mitten im Fischgetümmel. „So etwas macht einfach Spaß, da muss ich dabei sein“, erzählt er freudig. Ähnlich sehen das die anderen Angelfreunde und Fischbegeisterten, die nicht nur zugucken, sondern auch zupacken wollen. Wenn mal wieder ein ganz großer Fisch den Tisch kommt, fällt die eine oder andere Bemerkung zur Zukunft dieses Tieres und wie viele er satt machen würde. Der Fischer selbst mag den Karpfen am liebsten Gebacken: „Ich schneide am Rücken mehrfach ein, stülpe den Fisch über eine Tasse und gebe den Karpfen dann in den Backofen. Und wenn das ganze Haus nach Fisch riecht, ist er fertig“, erklärt er verschmitzt. &lt;br /&gt;Der Lebendfischverkauf findet in der Stradower Anlage immer Donnerstag und Freitag von 10.00 – 17.00 Uhr und Samstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt.&lt;br /&gt;Peter Becker, 30.10.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7789628050595428217?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7789628050595428217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7789628050595428217' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7789628050595428217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7789628050595428217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/11/abfischen-wiesenteich.html' title='Abfischen Wiesenteich'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TM_opPkQ_sI/AAAAAAABWEg/-Do6ANqu2YE/s72-c/peb1_4149.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3145248430087362547</id><published>2010-10-23T06:34:00.003+02:00</published><updated>2010-10-23T06:39:13.750+02:00</updated><title type='text'>"Ochsenfrosch nach 80 Jahren zurück aus Texas"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TMJmcJwgccI/AAAAAAABVJQ/e8Qf0gSfAPw/s1600/peb1_3133.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 226px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TMJmcJwgccI/AAAAAAABVJQ/e8Qf0gSfAPw/s320/peb1_3133.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5531095926206132674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Endlich ist er zurück! Es hat lange gedauert, aber nun ist er für immer heimgekehrt“, freut sich die Gastwirtin der Dubkow-Mühle Ilona Konzack eine wenig Augen zwinkernd über das großen schwere Kunstwerk aus Lindenholz. Der polnische Holzgestalter Engelbert Weimann griff im Rahmen einer Kunstwoche auf dem Spreewaldhof in Leipe die Legende vom Ochsenfrosch auf und schuf kürzlich eine Skulptur seiner Vorstellung: Der Körper ein Frosch, der Kopf ein Ochse, die Kette aus Holz und aus einem Stück gefertigt - und zusammen sechs Zentner schwer! „Wir suchen nun nach einen werbeträchtigen Platz. Ich bin sicher, dass diese Skulptur Aufmerksamkeit erregen wird“, so die Dubkow-Chefin.&lt;br /&gt;Ilona Konzacks Vor-Vorgänger &lt;a href="http://www.spreewaldoriginale.de/a-konzack.html"&gt;August Konzack&lt;/a&gt;, „Onkel August“, wie ihn jeder kannte und nannte hatte in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Idee mit dem Ochsenfrosch. Der beginnende Ausflugstourismus besonders aus dem Berliner Raum verlangte nach zugträchtigen Legenden mit denen die Gaststätten und Herbergen um immer wieder neue Aufmerksamkeit rangen. In seiner Gaststätte, der "Dubkow-Mühle" lebte angeblich im Keller ein riesiger Ochsenfrosch - sechs Zentner schwer und von ihm an eine Holzkette gelegt. Wenn späte Gäste den Heimweg schwer fanden, ließ er ihn frei. Der Frosch hüpfte dann in großen Sprüngen voraus und wies mit seiner mächtigen Stimme dem Angeheiterten den Weg. Erlaubte sich aber jemand das kluge Tier zu necken, wurde er in den Modder geführt. So erzählte es August Konzack jedem, der das Giebelbild mit dem großen Frosch an der Kette hinterfragte. Aber gegenwärtig stünde dem Wirt der Frosch nicht zur Verfügung. Altershalber hatte sich das Tier in letzter Zeit bei großen Sprüngen oft überschlagen. Daher habe er ihn vorübergehend zum Auswuchten nach Texas gegeben. &lt;br /&gt;Weshalb die Idee mit dem Frosch von sechs Zentnern? Die Schleuse an der Dubkow-Mühle besaß damals Falltore. Die Gegengewichte am Tor nennt der Fachmann "Frosch", und genau sechs Zentner schwer sind sie auch gewesen. Vermutlich kam August Konzack beim Betrachten der Falltore die Idee, die zur Legende wurde, ebenso wie später sein Schöpfer selbst: „Onkel August“ ging als das Spreewald-Original in die jüngere Geschichte der Region ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 20.10.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3145248430087362547?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.raddusch-spreewald.de/geschichte-dubkow-muehle.html' title='&quot;Ochsenfrosch nach 80 Jahren zurück aus Texas&quot;'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3145248430087362547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3145248430087362547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3145248430087362547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3145248430087362547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/10/ochsenfrosch-nach-80-jahren-zuruck-aus.html' title='&quot;Ochsenfrosch nach 80 Jahren zurück aus Texas&quot;'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TMJmcJwgccI/AAAAAAABVJQ/e8Qf0gSfAPw/s72-c/peb1_3133.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8329934000368129333</id><published>2010-10-06T14:57:00.002+02:00</published><updated>2010-10-06T15:03:57.161+02:00</updated><title type='text'>Leipe feiert Hafenfest</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TKxzkO9hOHI/AAAAAAABUKY/Nrl919UrFFs/s1600/peb1_1999.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TKxzkO9hOHI/AAAAAAABUKY/Nrl919UrFFs/s320/peb1_1999.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5524917909205366898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die starke Strömung der Spree konnte den Leiper Kahnkorso nicht ernsthaft gefährden. Die Fährmänner sind schon mit anderen widrigen Bedingungen fertig geworden und brachten alle Kähne sicher ans Ziel. Im Hafen wurden alte Paletten auf die Stege genagelt und schon konnten die Gäste trockenen Fußes in oder aus dem Kahn gelangen. "Als Leipe noch 'ne Insel war" lautete das Motto des Kahnkorsos. Auf 17 Kähnen zeigten die Leiper Szenen aus früherer Zeit: Vom Erntekahn bis zum Feuerwehrkahn, vom Kirchgangskahn bis zum Schulkahn reichten die Bilder, dabei auch ein Einbaum, wie er in ganz früher Zeit verwandt worden ist.  Besonders viel Applaus bekam der Kahn von Georg Staritz. Der ehemalige Landwirt hatte Kürbisse geladen und sein Gefährt wunderschön  hergerichtet. Viel fotografiert wurde auch der Kirchgangskahn. Traute Romke und Monika Baumgart ("Milena") zeigten die Lübbenauer Kirchgangstracht, die auch in Leipe getragen wurde. Ihr Kahn zeigte die sonntägliche Fahrt zur Kirche nach Lübbenau&lt;br /&gt;Im Hafen nutzten Hunderte Besucher, angelockt auch vom schönen Wetter, die Angebote der regionalen Erzeuger und bestaunten die alten Handwerkstechniken. Besonders viel Applaus bekamen die Leiper Tanzmäuse, die mit ihren Darbietungen die Herzen der Zuschauer erreichten. Mit der Spendenbox der LR-Aktion "Wir helfen" gingen sie anschließend unter die Gäste: 380 EUR kamen zusammen, die sicher auch den aktuellen Flutopfern im Süden Brandenburgs zugute kommen sollen. Angesicht des randvollen Spreewaldes, der wieder einmal von schlimmen Hochwasser verschont blieb, nahmen die Besucher  rege Anteil am Schicksal der Südbrandenburger und manch 10- oder 20-Euro-Schein landete in der Box.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8329934000368129333?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8329934000368129333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8329934000368129333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8329934000368129333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8329934000368129333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/10/leipe-feiert-hafenfest.html' title='Leipe feiert Hafenfest'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TKxzkO9hOHI/AAAAAAABUKY/Nrl919UrFFs/s72-c/peb1_1999.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8588217965195800249</id><published>2010-09-14T08:04:00.003+02:00</published><updated>2010-09-14T09:33:38.857+02:00</updated><title type='text'>15 Jahre Mundart-Kaffeeklatsch mit Erika Haschenz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8RmqY1xNI/AAAAAAABSYM/ZUVTZ8IM4xo/s1600/peb1_0044.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 236px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8RmqY1xNI/AAAAAAABSYM/ZUVTZ8IM4xo/s320/peb1_0044.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516647424463324370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie waren fast alle gekommen, die Erika Haschenz in 15 Jahren mit ihren Redebeiträgen zur Seite standen und den Kaffeeklatsch im Lübbener „Spreeblick“ bereicherten. Die Damen und Herren haben sich der Tradition verschrieben und pflegen besonders die Spreewälder Mundart, dieses eigentümliche Gemisch aus vielen deutschen und einigen wendischen Wörtern. &lt;br /&gt;„Is ja ma scheen, dass de och ekummen bist“,  begrüßt Erika Haschenz jeden Gast und nimmt dankend die zahlreichen Geschenke entgegen. Neben Blumen und Büchlein in Mundart kommt auch mal das eine oder andere Überraschungsgeschenk. Der „Alde Kawuschke“ aus Klein Radden, der mit der „neien Zeit nich kloar kummt“ übereicht ihr 15 „Eiro“: Hühnereier, frisch und ungesäubert aus dem heimischen Stall, die beiden Packungen notdürftig mit Sackschnur verbunden. „Is doch nu moa die neie Wehrung oder?“ ruft er den Gästen zu. Überhaupt waren Missverständnisse aus Mundart und modernem Sprachgebrauch sein Thema: Ein wenig kränkelnd geht Kawuschke in ein Lübbener Café, in dem alle Türen offen sind und es furchtbar zieht. „Tiere muss zu!“ ruft er in Richtung Theke – und bekommt prompt ein Tiramisu. Schließlich hätte er es ja bei seinem Eintritt in die Gaststätte gerufen, erklärt die Bedienung. Oder die chronisch klamme und schon fast erwachsene Enkelin, die ihren Opa zum Spendieren überreden will: Komm doch mal mit in den Laden da! „Was getts denne doa“, fragt der Opa. „Na Dessous“, antwortet die Enkelin kurz. Darauf er: „Was willst‘e man doa, wenn diss zu is?“&lt;br /&gt;Während Kaffee und Kuchen gereicht wird, kommt immer mal wieder eine Mundart-Anekdote, eingestreut von einer oder einem der fast 50 Gäste. Die Neu Zaucher Trachtengruppe „Nowa Niwa“ zeigte sorbische Tänze und bereicherte mit Gesangseinlagen und kam nicht ohne Zugaben aus dem Saal. &lt;br /&gt;Etwas abseits saß ein stiller Beobachter am Tresen, ein eben angereister Hotelgast aus Ostfriesland: „Sagen Sie mal, aus welchem Land kommen die denn?“ Der Kellner erklärte ihm, dass die von hier sind. „Was!? Kaum zu glauben, mitten in Deutschland so eine Sprache und solche Trachten!“ Begeistert verfolgte er den ganzen Nachmittag das Geschehen.&lt;br /&gt;Inzwischen hatte sich auch „Kawuschke“, bürgerlich Hans-Joachim Jänsch, nach seinem Auftritt „in Zivil“ zur Runde gesellt. Der gebürtige Spreewälder ist Chemiker, wohnt in Radebeul und ist seiner Heimat immer noch sehr verbunden. „Besonders die Mundart ist mein Thema, ich will sie pflegen und weitergeben“, lautet sein Credo. „Was die Haschenzoa da macht, ist bewunderungswürdig! &lt;br /&gt;„Bleibe weita esund und heita, dann gehen die scheenen Stundn sicher weita“ wünschen die Groß Lübbenauer Christa und Siegfried Janzen, beide inzwischen ebenfalls Autoren von Mundartbüchern, der Veranstalterin zum Schluss. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Peter Becker, 08.09.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8588217965195800249?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8588217965195800249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8588217965195800249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8588217965195800249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8588217965195800249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/09/15-jahre-mundart-kaffeeklatsch-mit.html' title='15 Jahre Mundart-Kaffeeklatsch mit Erika Haschenz'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8RmqY1xNI/AAAAAAABSYM/ZUVTZ8IM4xo/s72-c/peb1_0044.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3975014885579813527</id><published>2010-09-14T07:40:00.002+02:00</published><updated>2010-09-14T07:43:55.125+02:00</updated><title type='text'>1.Wein aus dem Spreewald – Weinfest auf dem Ricken-Hof in Vetschau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8LYkyvVZI/AAAAAAABSXo/u69geC6RuAM/s1600/peb1_0112.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 202px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8LYkyvVZI/AAAAAAABSXo/u69geC6RuAM/s320/peb1_0112.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516640585373406610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erdbeerkönigin „Dana I.“ war diesmal weniger mit den bekannten süßen Früchtchen beschäftigt, dafür umso mehr mit dem Ausschenken des Federweißen. Auf der Anlage gleich hinter dem Hof angebaut, kam der erst wenige Tage in Gärung stehende Traubenwein erstmals in die Gläser. Viele Mal reichte ihn Dana Kubsch an die wie immer zu Rickens Hoffesten zahlreich erschienenen Gäste, jeder wollte wohl vom ersten Spreewaldwein eine Kostprobe bekommen. Mit Erzeugern der Region aus Luckau, Guben und auch aus dem ferneren Naumburg hob Karl-Heinz Ricken schon vorher die Gläser zur gemeinsamen Verkostung und damit zur Eröffnung des 1. Weinfestes auf seinem Vetschauer Hof. &lt;br /&gt;Die ersten Pflanzen kamen zu Nikolaus 2007 in den Boden. Gemeinsam mit dem damaligen Vetschauer Bürgermeister Axel Müller hob Ricken Pflanzlöcher aus. Inzwischen ist der erste echte Traubenwein aus dem Spreewald in den Gläsern und somit ein neues regionales Erzeugnis geboren.  Gekeltert und abgefüllt wird er noch auf dem Weingut von Stephan Seeliger bei Naumburg in Sachsen. „Wir dürfen das in Vetschau nicht, die EU-Richtlinien sind streng und orientieren sich an der ‚99-Trauben-Regel‘. Aber was nicht ist, kann ja noch werden“, zeigt sich Ricken optimistisch. Wer ihn kennt weiß, dass er irgendwann sicher auch dieses Problem geklärt haben wird. Das der warme sandige Spreewaldboden durchaus auch für den Weinanbau taugt, bestätigte auch der sächsische Experte Seeliger: „Was bei uns die Südhänge bewirken, hat Ricken mit dem schwarzen Fließ auch geschafft. Zur besseren Besonnung müssen im Flachland die Reihenabstände größer sein als in Hanglagen. Auch das hat Ricken richtig gemacht!“ Bei der Besichtigung der 2000 Quadratmeter großen Anbaufläche konnten sich die Gäste vom Geschmack der Beeren überzeugen. Besonders der „Blaue Muskat“ hatte es ihnen angetan. Erst heimlich, dann aber nach Rickens Ermunterung immer offener griffen sie in die Trauben, die der Weinbauer an zwei Reihen extra für die Besucher hängen ließ. Peter Triebler aus Luckau lobte den ausgezeichneten Geschmack der Beeren. „Der Ricken wird schon recht haben mit seiner Philosophie und dem Klimawandel. Und wenn der bald Apfelsinen und Mandarinen anbaut wir er ankündigt, dann wird ihm das sicher auch gelingen.“ Marie Munitzk aus Vetschau kam mit Besuch aus Thüringen zum Fest: „Ich wollte denen zeigen, dass der Spreewald mehr ist als nur Gurken und Kahn fahren. Vom Wein sind meine Gäste, die selbst aus einem Anbaugebiet kommen, mehr als überrascht!“ &lt;br /&gt;Inzwischen wurde der Platz vor der Bühne auf Rickens Hof immer voller, immer mehr Tanzpaare drehten im Walzerrhythmus ihre Runden, auch die Stimmung wurde immer ausgelassener. Nur Danas Weinfass mit dem leicht rosa Federweißen wurde immer leerer. „Den Wein können wir bald auch in unseren ‚Erdbeeren‘ anbieten“, versprach Karl-Heinz Ricken seinen nachfragenden Gästen. „Was gut ist, braucht aber auch seine Zeit! Der 2010er muss erst noch in den Fässern reifen, bevor er in die Flaschen kommt.“ &lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/1WeinfestRicken?feat=directlink"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 12.09.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3975014885579813527?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3975014885579813527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3975014885579813527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3975014885579813527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3975014885579813527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/09/1wein-aus-dem-spreewald-weinfest-auf.html' title='1.Wein aus dem Spreewald – Weinfest auf dem Ricken-Hof in Vetschau'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8LYkyvVZI/AAAAAAABSXo/u69geC6RuAM/s72-c/peb1_0112.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7474411719257018976</id><published>2010-09-14T07:29:00.003+02:00</published><updated>2010-09-14T07:33:06.511+02:00</updated><title type='text'>5 Jahre Speicher Straupitz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8IsJi6nRI/AAAAAAABSXY/lE7f4xa4CR8/s1600/peb1_0220.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 224px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8IsJi6nRI/AAAAAAABSXY/lE7f4xa4CR8/s320/peb1_0220.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516637623121779986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir lassen seit fünf Jahren kein einziges Straupitzer Fest aus, und dies hier ist ein absoluter Höhepunkt!“ Kai-Uwe und Sylvia Schumann kommen aus dem südlichsten Zipfel Brandenburgs, aus Thalberg. Eben haben sie den frisch gepressten Apfelsaft genossen, der im Speicher mit einer mittelalterlichen Handpresse aus den Äpfeln der umliegenden Streuobstwiesen gewonnen wurde. Gleich nebenan steht der Straupitzer Bürgermeister Winfried Rekitt, diesmal aber in der Funktion des „Rustikus“, des Bauern, wie der ehemalige Lateinlehrer erklärt. Bei ihm lernen die Kleinsten und manchmal ein auch noch so Großer die unterschiedlichen Getreidesorten kennen. &lt;br /&gt;Auf allen Etagen des Speichers ist Leben eingezogen, überall sind Mitglieder des Freundeskreises „Kornspeicher Straupitz“ in ihren historischen Trachten und führen noch einmal das Beste aus den thematischen Ausstellungen der letzten fünf Jahre vor. Nur die „Houwalds“ sitzen in der feinen Stube und müssen eigentlich nichts machen, außer den Gästen zu erklären, wen sie denn darstellen. Und so erfahren sie aus dem Munde von Dr. med. Christine Montag, der „Gräfin“, und von Rainer Brost, dem „Grafen“, dass sie einmal die Herrschaft Straupitz besaßen und hier die Geschicke lenkten. Die Arbeitsmedizinerin und der Bäckergehilfe tun dies mit Hingabe und glänzen mit zahlreichem Detailwissen. Dicht neben den beiden blättert eine ältere Dame (Annemarie Brost) im Familienalbum und zeigt auf ein Foto: „Das ist meine Großmutter, sie war die Amme eines Hohenzollern und lebte einige Zeit in Potsdam.“ Damit ist sie wohl einige der wenigen, die aus den Erzählungen ihrer Großmutter noch die Ammenzeit kennt, die viele Spreewälderinnen nach Berlin und Potsdam lockte.&lt;br /&gt;Vor dem Speicher geben die Caminchner Blasmusikanten ihr Bestens und so mancher Tourist stieg mal kurz vom Rad und drehte ein paar Polkarunden mit seiner Partnerin. Auch die Einheimischen waren überall dabei, schließlich gab es was zu erzählen und zu gucken. Waltraud Kopatz war der Stolz auf den Speicher deutlich anzumerken: „Ich habe sorbische Wurzeln und ich sehe hier meine Traditionen bewahrt.“ Den „Houwalds“ hatte sie kurz zuvor ihre Aufwartung gemacht und eine Vase mit Trachtenmotiven aus dem Familienbestand übergeben. Dafür bekam sie auch das erste Stück Torte, welches die Herrschaften aus dem Abbild des Speichers schnitten. Bürgermeister Winfried Rekitt dankte nach dem Anschnitt der Vorsitzenden des Freundeskreises mit einem Sonnenblumenstrauß. „Ingrid Walter hat sich diese Ehrung in aller Öffentlichkeit sehr verdient – sie ist der Motor des Vereins!“ Die so Geehrte dankte zurück, denn ohne die Unterstützung durch Kommune und Amt wäre die Arbeit nicht zu schaffen gewesen. In einer kleinen Pause am Imbissstand, den sie mit betreut, erzählt sie später von den schönen Seiten ihrer Vereinsarbeit. So konnten drei Arbeitsplätze geschaffen werden, viele neue (alte) Ausstellungsstücke wurden aufgenommen und auch moderne Technik hielt Einzug, wie die Hörstationen mit der Stimme von Meto Worak. „Wir sind nun bestrebt, alles für die kommenden Jahre am Laufen zu halten, was sich als nicht ganz einfach erweist. So mussten wir wegen einer Kaffeemaschine für den gastronomischen Bereich sogar den Brandenburger Arbeitsminister bemühen“, berichtet sie über ihre Sorgen. Nun muss sie wieder an die Arbeit, immer mehr Gäste kommen, angelockt von der Musik, dem schönen Ausflugswetter und sicher auch wegen der Trachten, die die meisten Touristen oft nur aus den Werbeprospekten kennen. Brigitte Rekitt zeigt die Straupitzer Kirchgangstracht und sitzt tapfer in der heißen Sonne. Wie viele Male sie an dem Tag fotografiert wurde, hat sie sicher nicht gezählt. &lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/5JahreSpeicherStraupitz?feat=directlink"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 13.09.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7474411719257018976?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7474411719257018976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7474411719257018976' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7474411719257018976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7474411719257018976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/09/5-jahre-speicher-straupitz.html' title='5 Jahre Speicher Straupitz'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/TI8IsJi6nRI/AAAAAAABSXY/lE7f4xa4CR8/s72-c/peb1_0220.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-1366191825813145456</id><published>2010-09-06T16:31:00.000+02:00</published><updated>2010-09-06T16:31:37.230+02:00</updated><title type='text'>HDR-Fotos</title><content type='html'>&lt;a href="http://goo.gl/photos/uZMB" imageanchor="1" style="clear:right;margin-bottom:1em;margin-left:1em"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh5.ggpht.com/_0KwLfCUH9Jg/TCnnWB-4FBE/AAAAAAABR8s/w_9QI99EWAM/s160-c/HDRFotos.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-1366191825813145456?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/1366191825813145456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=1366191825813145456' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1366191825813145456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1366191825813145456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/09/hdr-fotos.html' title='HDR-Fotos'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_0KwLfCUH9Jg/TCnnWB-4FBE/AAAAAAABR8s/w_9QI99EWAM/s72-c/HDRFotos.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-605435302526792288</id><published>2010-09-05T20:01:00.001+02:00</published><updated>2010-09-05T20:06:09.157+02:00</updated><title type='text'>Lehde geht schlafen</title><content type='html'>&lt;a href="http://goo.gl/photos/xukY" imageanchor="1" style="clear:right;margin-bottom:1em;margin-left:1em"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh3.ggpht.com/_0KwLfCUH9Jg/TIND4PCcpDE/AAAAAAABSHU/iEuX2NAn64k/s160-c/LehdeGehtSchlafen.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einbrechender Dunkelheit kommt noch einmal Leben ins Spreewaldörfchen Lehde, das sich eigentlich schon von den Tagestouristen verabschiedet hatte. Sieben Kähne legen am Freilichtmuseum an und weit über hundert Besucher drängen noch einmal in das Museumsdorf. Wenn da nicht Nachtwächter Kamenke wäre, der erst einmal mit viel Witz und Schlagfertigkeit für Ordnung sorgen würde. Begleitet von Elfen und der Burger Musikgruppe Drjewjanki dürfen sich die Gäste nun ins Dorf ergießen und begeben sich auf eine Zeitreise. Sie sind mitten im Leben der Vorfahren, treffen leicht pikierte Städter, die etwas Nase rümpfend in ihren feinen Sachen durch die Häuser schlendern und Dörfler, die sich um nichts und niemand scheren. Von weitem ist der Ehekrach zwischen einer Betty und ihrem Angetrauten zu hören, der sich mit Kopfschmerz und einer Aura ins Bett begeben wollte, sein eifersüchtiges Weib aber ihm die „Aura“ im Bett schon gewaltig austreiben würde. Ein oberschlauer Städter redet am Gartenzaun auf die Frauen ein, es doch mit ihrer Hackerei nicht zu übertreiben. „Davon gehen doch die Regenwürmer kaputt!“ Die Frauen haben andere Sorgen, so müssen gegen die Mücken ankämpfen und greifen immer wieder mal zur Flasche, um sich von „außen und innen“ einzureiben. Zwischendrin im Geschehen immer wieder der umtriebige Kamenke, der es auf die Dorfschönheit abgesehen hat und sich heimlich mit ihr trifft. Wenn da nicht ihr Großvater wäre, der beide immer wieder aufspürt, denn schließlich soll die Enkelin ihre Unschuld für den reichen Bauernsohn aufheben. Zwischen den Besuchern treiben Hexen ihr Unwesen und Skatspieler betrügen ihre ahnungslosen Mitspieler was das Zeug hält. „Die Darsteller sind eine Klasse für sich! Wir fühlen uns mittendrin und erleben eine Zeit, die schon vergessen scheint“, schwärmt Markus Kienemund aus Nordrhein-Westfalen, der mit Gattin eigentlich in Potsdam Urlaub macht und  aus den Medien von der Veranstaltung erfahren hat. Familie Reisner aus Ludwigsfelde hat sich diesen Ausflug zum Geburtstag mehrerer Familienmitglieder gleich selbst geschenkt: „So lustig und lehrreich zugleich ist uns Geschichte noch nie untergekommen – ein wunderschöner Abend!“ &lt;br /&gt;Auch die Organisatoren sind zufrieden: „Mit der Einbeziehung der Schauspieler von ‚Max Gaudio‘ und mit ‚Farfello‘ und ihrem Geigenvirtuosen  ist es uns gelungen, einen vergnüglich-kulturvollen Abend zu gestalten. Mit den ortsansässigen Vereinsmitglieder von ‚Rubisko‘ ist es die richtige Mischung, um Unterhaltung auf hohem Niveau, aber ohne allzu viel Klamauk zu bieten“, schätzt Museumsdirektor Stefan Heinz ein. Steffen Franke vom Fährmannsverein, bedankte sich bei bei den 50 Leuten, die im Einsatz waren und ist vom Erfolgskonzept dieser nun schon zum zweiten Mal durchgeführten Veranstaltung im Rahmen der Spreewälder Lichtnächte überzeugt: „Wir sind mit der Besucherresonanz zufrieden, denn wir wollen keine Massenveranstaltung. Mit höchstens 200 Besuchern können wir Kultur und Unterhaltung so mischen, dass jeder aus unmittelbarer Nähe am Geschehen teilhaben kann.“&lt;br /&gt;Inzwischen ist es Nacht geworden. Städter und Dörfler tanzen am Taubenschlag die Annemarie-Polka. Die unternehmungslustige Betty  wähnt ihren Schatz im häuslichen Bett und tanzt ausgelassen auf dem Schanktisch mit – bis ihr Ehemann kommt und ihrem Treiben lautstark ein Ende bereitet. Ganz vorn, im Bauernhaus, ist Ruhe eingekehrt, die Kinder liegen im Bett, die große Schwester, die Dorfschönheit (Anja Harms) liest brav Geschichten vor und auch die Besucher ziehen sich langsam aus dem Dorf zurück. Lautlos entfernen sich die Kähne in die Nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-605435302526792288?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/605435302526792288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=605435302526792288' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/605435302526792288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/605435302526792288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/09/lehde-geht-schlafen.html' title='Lehde geht schlafen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_0KwLfCUH9Jg/TIND4PCcpDE/AAAAAAABSHU/iEuX2NAn64k/s72-c/LehdeGehtSchlafen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4955279062046802588</id><published>2010-03-28T13:15:00.004+02:00</published><updated>2010-04-01T20:20:41.371+02:00</updated><title type='text'>Fischers Last</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S687XwkPSNI/AAAAAAABCu8/ITLdJveV2Uw/s1600/2010_03_26_peb_836.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 203px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S687XwkPSNI/AAAAAAABCu8/ITLdJveV2Uw/s320/2010_03_26_peb_836.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453642953128888530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fast eine ganze Woche machten sich drei polnische Künstler auf dem Leiper Spreewaldhof mit der Kettensäge an Pappelstämmen zu schaffen. Heraus kamen der „Fährmann“, bei dem der Leiper Vorsitzende des Kahnfährvereins Andreas Bromberger Modell stand, ein „Esel“ und „Fischers Last“. Der polnische Künstler Engelbert Weimann zeigt darin sehr eindrucksvoll, wie der Kormoran auf den Schultern des Fischers lastet. Er hatte erst im Spreewald von der Kormoranproblematik erfahren und sich spontan für diese Figur entschieden. Schon Wochen zuvor hatte der Kolkwitzer Wolfgang Mahlow bereits „Anglers Traum“ fertiggestellt, zusammen mit „Fischer Last“ bilden sie nun ein Ensemble, dem noch weitere Figuren folgen sollen. „So nach und nach entsteht ein Skulpturenpark auf unserem Gelände, wir geben damit den Künstlern Gelegenheit zur Umsetzung ihrer Ideen“, erklärte Günter Buchan. (Der immer zu Späßen aufgelegte Hof-Chef wollte sich als Modell für den Esel anbieten, fügte sich dann aber in die Rolle des Fischer-Modells.) Der „Fährmann“ wurde von Tadeusz Bordelas aus der dicken Pappel herausgearbeitet. Der Orthopäde und jetzige Rentner aus Swiebodzin: „Ich habe mein Leben lang sehr kunstvolle und feingliedrige Prothesen für Hände- und Fingerersatz gefertigt. Nun kann ich endlich mal mit der Kettensäge so richtig drauf los arbeiten!“ Seiner Figur ist aber dennoch der gewohnte Arbeitsstil des Orthopäden anzumerken, denn sie ist besonders fein in den Details herausgearbeitet worden. &lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/Skulpturen#"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 26.03.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4955279062046802588?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4955279062046802588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4955279062046802588' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4955279062046802588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4955279062046802588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/03/fischers-last.html' title='Fischers Last'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S687XwkPSNI/AAAAAAABCu8/ITLdJveV2Uw/s72-c/2010_03_26_peb_836.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-425148246542113312</id><published>2010-03-07T12:33:00.003+01:00</published><updated>2010-03-07T12:36:37.894+01:00</updated><title type='text'>„Anglers Traum“ in Leipe eingeweiht</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S5OPZAVCScI/AAAAAAABA6w/ixKd2GE_cdo/s1600-h/2010_03_05_peb_999_35.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 222px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S5OPZAVCScI/AAAAAAABA6w/ixKd2GE_cdo/s320/2010_03_05_peb_999_35.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445854034168793538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der alte Apfelbaum sollte neuen Pflanzungen weichen. Auf Buchans Grundstück am Leiper Graben sollte schon die Säge angesetzt werden, damit der Baum noch in diesem langen Winter etwas von der reichlich benötigten Wärme in die Stuben bringt. Es war der reine Zufall, der dem Baum dann doch noch ein neues Leben bescherten sollte, wenn auch als Kunstwerk. Der Kolkwitzer Pensionär Wolfgang Mahlow, seit 40 Jahren erst rein hobbymäßig, jetzt ganz professionell als Holzgestalter tätig, hörte von den Buchan’schen Plänen und besah sich den Baum. Im Stamm und im Astaufbau erahnte er schon das fertige Werk und machte sich erst mit der Kettensäge, dann mit immer feinerem Werkzeug über den Baum her. Seit dem letzten Wochenende kann nun „Anglers Traum“ die Wassertouristen begrüßen, die die übermannshohe Skulptur direkt am Ufer nicht übersehen werden. In ihr hat der Künstler sehr eindrucksvoll und mit viel Detailtreue Spreewaldmotive von Schlangenkönig bis Wassermann eingearbeitet und wie zur Krönung dem Baum noch eine Anglermütze aufgesetzt. Vom Baum wird unauffällig zu einer Bank übergeleitet, auf der dann der Angler – vornehmlich wohl Günter Buchan selbst- den Fischen nachstellen kann. &lt;br /&gt;Zusätzlich zu dem allgemein üblichen Gläschen Einweihungs-Sekt wurde unter der Skulptur Apfelkuchen gereicht, gebacken aus den letzten Äpfeln des Baumes. Wolfgang Mahlow schrieb passend zur Einweihung gleich zwei Gedichte. In „Der alte Apfelbaum“ heißt es in der letzten Strophe:&lt;br /&gt;„Es ward gekürzt, beschnitten, massakriert&lt;br /&gt;Er stand es durch, trotz großer Pein&lt;br /&gt;Im Triumph hebt er die Faust zum Gruße&lt;br /&gt;Er wird noch lange bei uns sein!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 06.03.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-425148246542113312?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/425148246542113312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=425148246542113312' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/425148246542113312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/425148246542113312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/03/anglers-traum-in-leipe-eingeweiht.html' title='„Anglers Traum“ in Leipe eingeweiht'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S5OPZAVCScI/AAAAAAABA6w/ixKd2GE_cdo/s72-c/2010_03_05_peb_999_35.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5855490095342177437</id><published>2010-03-04T07:21:00.002+01:00</published><updated>2010-03-04T07:25:33.669+01:00</updated><title type='text'>Trachtenhaubebinden in Leipe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S49SDVLGeYI/AAAAAAABArg/WDBg0GB-f-0/s1600-h/2010_02_18_peb_135_1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 223px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S49SDVLGeYI/AAAAAAABArg/WDBg0GB-f-0/s320/2010_02_18_peb_135_1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444660691691010434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bewaffnet mit Rührschüsseln, Pappvorlagen und bestickten Tüchern machten sich Leiper Frauen auf den Weg in das „Cafe zur Spreewälderin“. Dort erwartete sie Gertraut Romke, die alle nur „Traute“ nennen und auch nur so kennen. Sie ist die einzige Frau, die noch das Binden der Leiper Haube beherrscht und bereit war, dieses Wissen weiterzugeben. Katrin Schindewolf, Vorsitzende des „Vereins der Förderer und Freunde des Spreewalddorfes Leipe e.V.“ hatte zu diesem Abend eingeladen und viele Trachtenträgerinnen folgten diesem Aufruf, darunter auch Monika Baumgart und Grit Thiele aus Lübbenau. „Die Leiper Haube gehört ja zum Lübbenauer Kirchspiel und wird demzufolge wie die Lübbenauer gebunden. Das will ich mir hier mal genauer ansehen“, brachte die zum Lübbenauer Museumsverein gehörende Grit Thiele ihre Erwartungen zum Ausdruck. An allen Tischen setzte dann auch bald hektische Geschäftigkeit ein. Traute Romke eilte von einer Frau zur anderen und half die Tücher in die Schablonen zu legen und anschließend über den Rührschüsseln zu binden. „Die Haube muss dann nur noch individuell durch Nadeln und Klemmen angepasst werden“, erklärte sie. Sie selbst hatte sich das Binden von ihrer Mutter Marie Pasternak, einer gebürtigen Leiperin, abgeguckt, später bekam Traute noch Unterstützung vom Ethmologen Lotar Balke aus Drebkau, der sich mit der Erforschung der Trachtentraditionen einen Namen gemacht hatte. &lt;br /&gt;Nach etwa einer Stunde waren dann alle Kursteilnehmerinnen fertig mit ihrer Haube. Die Burger Schülerin Tia Lindner wollte sich das Stecken der Burger Haube ansehen, musste sich dann aber „nur“ mit der Leiper zufrieden geben. „Die Burger Haube dauert mindestens zwei, wenn nicht gar drei Stunden“, erklärte ihr die ebenfalls anwesende Burger Trachtennäherin Christa Dziumbla.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 19.02.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5855490095342177437?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5855490095342177437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5855490095342177437' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5855490095342177437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5855490095342177437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/03/trachtenhaubebinden-in-leipe.html' title='Trachtenhaubebinden in Leipe'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S49SDVLGeYI/AAAAAAABArg/WDBg0GB-f-0/s72-c/2010_02_18_peb_135_1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-176221138507225758</id><published>2010-02-13T08:45:00.002+01:00</published><updated>2010-02-13T08:52:28.242+01:00</updated><title type='text'>Der Korbflechter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S3ZZz6hFU7I/AAAAAAAA-BM/Qc2PHTiR34k/s1600-h/2010_02_11_peb_912.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S3ZZz6hFU7I/AAAAAAAA-BM/Qc2PHTiR34k/s320/2010_02_11_peb_912.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437632348512670642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Bauernjunge Berthold Lehnigk hatte in den Wintermonaten der vierziger Jahre immer mal gern seinem Vater in Groß Lübbenau beim Korbflechten über die Schulter geguckt, es auch ab und zu mal selbst probiert, aber nie das richtige Interesse und die Ausdauer dafür gefunden. Das änderte sich erst nach vielen Jahrzehnten mit dem eigenen Eintritt in das Rentenalter. „Heute beschäftige ich mich ganz gern mit dem Körbe flechten, es ist eine beruhigende und ausgleichende Beschäftigung für mich. Und ich würde schon gern mal meinen Vater fragen wollen, wenn es mal etwas kniffelig wird und bereue es manchmal, nicht besser aufgepasst zu haben. So aber muss ich mich durch Bücher lesen oder auch mal den einen oder anderen Kollegen bei den Volksfesten fragen, wo wir uns doch recht regelmäßig sehen und vor Besuchern arbeiten.“ &lt;br /&gt;Berthold Lehnigk fängt schon im Herbst an, Weidenruten auszuwählen. Sobald das Laub ab ist, geht es ans Schneiden. Aus den schönsten und schlankesten Ruten fertigt er dabei schon in Gedanken die filigransten Körbe und Schalen, die etwas derberen Ruten sind für die Erntekörbe vorgesehen. Die ein- oder höchstens zweijährigen Ruten sollten wenig Mark haben und müssen immer etwas feucht gelagert werden. Zuerst werden die Reifen gebogen, das Traggerüst eines jeden Weidenkorbes. An den Kreuzungspunkten fertigt er aus aufgespaltenen und abgeflachten Ruten das „Gottesauge“, wie die Verbindung zwischen den Reifen genannt wird. Mit verschiedenen Ruten – gelben, grünen und rötlichen- schafft er es, seinen Körben ein schmuckes Aussehen zu verleihen. Jeder Korbflechter hat da so seine Vorlieben; er erkennt auch von weitem seine „Handschrift“, seine Körbe.&lt;br /&gt;„Hauptsächlich bestellen die Kunden bei mir Kartoffelschwingen, aber selten für die Ernte, eher zum Auffüllen mit meist spreewaldtypischen Produkten. Der so gefüllte Korb wird dann gern verschenkt.“ Berthold Lehnigk freut sich, dass seine Ware angenommen wird und er damit den Menschen eine Freude bereiten kann. Wenn ihm mal die Weiden ausgegangen sind, fährt er nach Leipe. Dort setzt er sich dann auch schon gern mal ans Spinnrad und hilft seiner Schwester Sigrid Konzack beim Verspinnen der Schafwolle. Auf dem Rückweg nach Groß Lübbenau hat er dann meist frisch geschnittene Weiden im Auto. „Die an den Fließen gewachsenen Ruten sind besonders biegsam und lassen sich so gut verarbeiten“, begründet er seine nutzbringenden Ausflüge zur Leiper Verwandtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Becker, 12.02.10&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-176221138507225758?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/176221138507225758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=176221138507225758' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/176221138507225758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/176221138507225758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2010/02/der-korbflechter.html' title='Der Korbflechter'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S3ZZz6hFU7I/AAAAAAAA-BM/Qc2PHTiR34k/s72-c/2010_02_11_peb_912.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7832250441459309992</id><published>2009-12-14T11:51:00.001+01:00</published><updated>2009-12-14T11:54:33.178+01:00</updated><title type='text'>Rohrdommel auf Abwegen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SyYZWumdi3I/AAAAAAAA4xk/2vj-A1himI8/s1600-h/peb2009_1202(222).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 244px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SyYZWumdi3I/AAAAAAAA4xk/2vj-A1himI8/s320/peb2009_1202(222).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415043480216767346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Botaurus stellaris, wie die Rohrdommel auf Lateinisch heißt, ist ein verborgen lebender Vogel aus der Familie der Reiher. Früher recht häufig, gilt sie heute als stark gefährdet und steht auf der „Roten Liste“. In Deutschland gibt es nur etwa 600 Brutpaare, in den westlichen Bundesländern ist sie fast vollständig verschwunden. Die nachtaktiven Tiere benötigen ausgedehnte Schilfgürtel und meiden die menschliche Nähe. Im Spreewald gibt es laut naturkundlichen Jahresbericht 2007 etwa sechs Brutpaare, das im Stradower Teichgebiet zählt zu den ältesten Paaren im Spreewald und galt in den neunziger Jahren  als alleiniger Nachweis der Rohrdommel im gesamten Biosphärenreservat. „Dank der naturnahen Bewirtschaftung der Teiche bleiben ausgedehnte Schilfgürtel erhalten und bieten der Rohrdommel genügend Ruhe für das Brutgeschäft“, so Eugen Nowak, Leiter des Biosphärenreservates Spreewald. Die bis zu 80 Zentimeter großen Tiere halten sich fast immer nur im Schilf auf und sind durch Körperhaltung und Färbung perfekt getarnt. Sie ernähren sich von Fischen, Kleinsäugern und räubern auch schon mal in den Nestern der Wasservögel. In der Balzzeit hört man die charakteristischen Rufe der Männchen, die der Rohrdommel auch den Beinamen „Moorochse“ oder „Riedochse“ einbrachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7832250441459309992?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7832250441459309992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7832250441459309992' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7832250441459309992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7832250441459309992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/12/rohrdommel-auf-abwegen.html' title='Rohrdommel auf Abwegen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SyYZWumdi3I/AAAAAAAA4xk/2vj-A1himI8/s72-c/peb2009_1202(222).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7357755717447504991</id><published>2009-11-22T08:05:00.001+01:00</published><updated>2009-11-22T08:13:23.527+01:00</updated><title type='text'>Meerrettichernte im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SwjkigCaURI/AAAAAAAA3P0/-KEWAPFa1PY/s1600/peb2009_1105(190).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 230px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SwjkigCaURI/AAAAAAAA3P0/-KEWAPFa1PY/s320/peb2009_1105(190).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406822634025013522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Leiper Spreewaldbauern Erich und Sigrid Konzack begannen mit der Meerrettichernte. Auf der 33 Ar großen Fläche wird jetzt eine Woche lang in körperlicher Schwerstarbeit dieses Spreewaldgemüse aus dem Boden geholt. Vom bayrischen Verarbeiter wird es dann nach der Reinigung und Abtrennung der Schwiegatze, der Triebe für das nächste Jahr, zur Weiterverarbeitung nach Ungarn gebracht. "Ein wenig enttäuscht bin ich vom diesjährigem Erntestart schon, die Stangen sind unterschiedlich groß und es sind auch nur wenige richtig gute dabei. Die Vorjahresernte war da deutlich besser", so Erich Konzack. Wie schon die letzten Jahre, überlegen beide, ob es nicht nun wirklich auch die letzte Ernte sein soll. "Man wird ja nicht jünger, die Erträge lassen auch nach, wie man sieht", so Sigrid Konzack. Aber eben hat Ehemann Erich eines der seltenen prächtigen Stücke gezogen und meint, "dass sich daraus viele Schwiegatze machen lassen". Sigrid Konzack quittiert's mit einem vielsagenden Lächeln: "Es wird wohl wie jedes Jahr sein...aber auf alle Fälle auf einer kleineren Fläche!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7357755717447504991?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7357755717447504991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7357755717447504991' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7357755717447504991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7357755717447504991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/11/meerrettichernte-im-spreewald.html' title='Meerrettichernte im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SwjkigCaURI/AAAAAAAA3P0/-KEWAPFa1PY/s72-c/peb2009_1105(190).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4605927998815993450</id><published>2009-10-05T06:37:00.001+02:00</published><updated>2009-10-05T06:44:03.065+02:00</updated><title type='text'>Saisonabschluss in Leipe</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Ssl5faY5_EI/AAAAAAAA0x8/8le-_7blnhg/s1600-h/2009_10_03_peb_999_146.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Ssl5faY5_EI/AAAAAAAA0x8/8le-_7blnhg/s320/2009_10_03_peb_999_146.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388972009692200002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wolfgang Lossack, der Leiper Ortsvorsteher wirkt ganz entspannt, und dazu hat er auch allen Grund: „Unsere Vereine, ja unsere ganze Dorfgemeinschaft, stehen hinter mir, sie haben in eigener Regie das Hafenfest organisiert, ich muss nicht permanent den Hut aufhaben.“ Den hatte dafür Carola Bromberger auf, bei ihr liefen die Fäden zusammen, sie organisierte und koordinierte, sie agierte im Hintergrund. Alle zusammen, ganz vorn natürlich der Fährmannsverein Leipe e.V., stellten das Hafenfest anlässlich des Saisonabschlusses auf die Beine. „Wir wollen uns auf dieses eine Dorffest konzentrieren, mehr ist nicht zu schaffen“, so Lossack, der anschließend die Rudel in die Hand nahm und den Fischer-Kahn im Konvoi mit 12 anderen startete. Liebevoll hergerichtete Kähne zeugten vom Ideenreichtum der Leiper ebenso, wie vom traditionellem Leben des Inseldorfes. Am meisten bestaunt der Einbaum mit Andreas Buchan und David Bromberger, den sie von der Lehder Feuerwehr ausgeliehen bekamen. Beide machten sich während der Fahrt über geräucherte Bleie her, die „sie eben aus der Reuse gezogen hatten“, wie sie den ungläubig staunenden Gästen am Ufer erklärten. Unter den viel beachteten Kähnen auch der Schulkahn aus früherer Zeit, als die Leiper Kinder noch bis in die sechziger Jahre damit nach Lübbenau zur Schule gebracht wurden. Er steht heute unter der Obhut der Boblitzer Feuerwehr, die den überdachten Kahn für den Korso bereit stellten. Schlusslicht bildete der Leiper Feuerwehrkahn mit Thomas Weyer, Guido Koal und Rene Buchan. „Ihr seid doch gar kein Schlusslicht, euch fehlt doch die rote Laterne“, tönte es vom Ufer, ausgerechnet gerufen von einer Dame ganz in Rot. Die beherzten Feuerwehrmänner luden sie flugs in den Kahn und brachten sie sehr zum Gaudi der ganzen Reisegruppe aus Niedersachsen wieder sicher in den Hafen zurück. „Na, das hat vielleicht Spaß gemacht von drei so hübschen Kerlen durch das Dorf gestakt zu werden, da bin ich gern mal wieder ‚Schlusslicht‘“, schwärmte die 73-jährige Dorothea Quilitz.&lt;br /&gt;Auf dem Hafengelände konzentrierte sich inzwischen das Festgeschehen, musikalisch umrahmt von den „Jänschwalder Blasmusikanten“ und den „Leiper Tanzmäusen“, moderiert von Marlene Jedro. Die Gäste konnten sich vom traditionellen Handwerk ebenso überzeugen, wie von den Trachten. Sigrid Konzack hatte dazu mehrere Trachtenpuppen in ihrem Kahn aufgestellt. Auch die Spendenbox „Wir helfen“ blieb nicht unbeachtet, viele Gäste stöberten in den Buchauslagen und steckten das eine oder andere Geldstück in die Box. Max Pönisch, der Zehnjährige aus Straßgräbchen luchste seinem Opa Roberto Schmidt etwas Geld ab, weil er Coopers „letzten Mohikaner“ im Buchstapel entdeckt hatte. „Wir machen in Leipe unser jährliches Familientreffen und finden es gut, dass auch an die Bedürftigen gedacht wird. Jeder der hier ist, kann ganz bestimmt helfen und etwas erübrigen“, so der engagierte Opa. Am Ende des Tages waren dann 55 EUR in der Spendenbox.&lt;br /&gt;Unter den Spendern für „Wir helfen“ auch die drei Brüder Fritz, Hermann und Werner Pelz, die sich jährlich einmal irgendwo in Deutschland trafen, seit vier Jahren aber nur noch im Spreewald. „Einer von uns hatte plötzlich eine schwere Erkrankung, wir konnten damals unsere erste Reise in den Spreewald nicht antreten und mussten deshalb eine Woche vorher absagen. Wir hatten schon mit deftigen Stornogebühren gerechnet, aber in der Pension „Spreeaue“ in Burg war man sehr verständnisvoll und berechnete uns gar nichts. Das finden wir so beispielgebend, dass wir dort seitdem immer unsere Treffen haben und dem Spreewald somit treu bleiben werden“, so der Hamburger Fitz Pelz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4605927998815993450?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4605927998815993450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4605927998815993450' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4605927998815993450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4605927998815993450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/10/saisonabschluss-in-leipe.html' title='Saisonabschluss in Leipe'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Ssl5faY5_EI/AAAAAAAA0x8/8le-_7blnhg/s72-c/2009_10_03_peb_999_146.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7404130363934375973</id><published>2009-08-19T09:11:00.001+02:00</published><updated>2009-08-19T09:13:52.992+02:00</updated><title type='text'>Superfische</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoumH1KuLlI/AAAAAAAAxOc/DsA5bXhROjM/s1600-h/peb2009_0811(078).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 222px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoumH1KuLlI/AAAAAAAAxOc/DsA5bXhROjM/s320/peb2009_0811(078).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371569634030792274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ganz vorsichtig setzt Fischer Karl Winkelgrund seine 15 Amurkarpfen mit einem Gewicht von 15 – 20 Kilogramm in den Stradower Weideteich. Andreas Wachowiak und Hans-Jürgen Scholz vom Teichgut Peitz GmbH haben die Tiere von den Glinziger Teichen in ihr neues vier Hektar großes Quartier gebracht. „Diese Amur- oder Graskarpfen ernähren sich, wie der Name schon sagt, von Pflanzen und davon gibt es in diesem Teich genug. Die 30 Jahre alten Tiere können so noch weiter zunehmen. Die Angler werden ihre Freude daran haben“, erklärt er verschmitzt lächelnd. Den Weideteich will er 2010 zum Angeln frei geben, in ihm werden im Wesentlichen nur Großfische sein, die auch nur mit bestimmtem Gerät geangelt werden können. „Mit den Großfischen habe ich dem Kormoran ein Schnippchen geschlagen, denn die kriegt er nun wirklich nicht in seinen Schlund. Und wenn erst die 1,50 Meter großen Welse eingesetzt sind, sollte sich der Vogel sehr in acht nehmen!“&lt;br /&gt;Im Angelteich nebenan müssen sich dagegen die Angler mit kleineren Fischen zufrieden geben: Hans-Joachim Täuber aus Dresden hat gerade einen Zweipfünder Spiegelkarpfen an Land geholt. „Wir kommen schon seit Jahren hier her. In einer wundervollen Umgebung können wir unserer Leidenschaft frönen – und wenn wir mal nichts fangen, haben wir trotzdem einen schönen Tag gehabt!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Stradow kann täglich von 07.00 – 19.00 Uhr mit zwei Angeln geangelt werden. Es gibt keine Fangbegrenzungen, die Karte kostet 15 EUR/Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7404130363934375973?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7404130363934375973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7404130363934375973' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7404130363934375973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7404130363934375973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/08/superfische.html' title='Superfische'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoumH1KuLlI/AAAAAAAAxOc/DsA5bXhROjM/s72-c/peb2009_0811(078).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7595475857711179459</id><published>2009-08-10T20:43:00.003+02:00</published><updated>2009-08-10T20:46:50.234+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Achim Mentzel Spreewaldstadl'/><title type='text'>Achim Mentzel – Spreewaldstadl im „Cafe Venedig“</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoBq92wp1II/AAAAAAAAwS4/ST7HUslPRdQ/s1600-h/peb2009_0805(169).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoBq92wp1II/AAAAAAAAwS4/ST7HUslPRdQ/s320/peb2009_0805(169).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368408366729778306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Stimmungskanone Achim Mentzel hatte von der ersten Minute an sein Publikum eingenommen. Mit seinen Hits aus der Volksmusik der vergangenen Jahre animierte er zum Mitsingen und Mitmachen, und seine Gäste folgten ihm gern dabei. Auf der benachbarten Spree bildete sich zeitweise ein kleiner Stau von Paddlern und Kahntouristen. „Ist das nicht Achim Mentzel?“ Etwas ungläubig zollten sie aus den Booten immer wieder Beifall. &lt;br /&gt;In seiner Show hatte er auch den zwölfjährigen Nicki Schwarz. Der „Musikantenprinz“ aus der Fernsehsendung „Achims Hitparade“ erinnerte ein wenig an Heintje, nur war er rockiger, moderner. Achim Mentzel und Piere Winter schrieben ihm den Titel „Der schiefe Turm von Pisa“ auf den Leib, in dem er voller Inbrunst singt: „Der schiefe Turm von Pisa steht nicht in Deutschland, der steht in Italien, da macht doch dort auch euren Test!“ Der Gymnasiast  aus dem sächsischen Sohland am Rotstein steht schon seit fünf Jahren auf den großen Bühnen der Unterhaltungsmusik und verbucht Erfolg an Erfolg. &lt;br /&gt;Thomas Zscherpe und Ehefrau Angelika, Ärztin, hatten ihren 22. Hochzeitstag und gerieten ganz zufällig in den Spreewaldstadl. Achim Mentzel lies den Gast praktischerweise sein Ständchen gleich selber singen, was dieser beherzt zum Gaudi aller auch tat. „Der Achim ist ein absoluter Profi und so etwas von authentisch, dass man ihn einfach mag“, war die Meinung des Musikers des MDR-Sinfonieorchesters. Die beiden Leipziger hatten „nur mal so“ ihre Paddeltour am Cafe Venedig unterbrochen und fuhren mit Achim Mentzels CD’s und einem Supererlebnis im Gepäck wieder weiter.&lt;br /&gt;Klaus und Siegrid Dierdorf aus Neu-Zittau bei Berlin bekamen diesen Tag von ihrem Sohn geschenkt: „Wir kennen Achim von vielen Veranstaltungen und natürlich aus dem Fernsehen, wir sind treue Fans.“ Sie waren dann auch die ersten, die auf der Wiese den „Schneewalzer“ tanzten, andere folgten dem mutigen Paar. &lt;br /&gt;Ein weiterer Stargast des Abends war  Kurt Witt. Der Pasewalker Solotrompeter ließ das gewisse Gänsehaut-Feeling aufkommen, besonders als er auf der Brücke über die Spree in den Sonnenuntergang hinein intonierte. &lt;br /&gt;Mit seinem neuestem volkstümlichen Hit entließ Achim Mentzel seine zahlreich erschienen Gäste: „Das war euer Achim, der Liebling der Nation. Alle Schwiegermütter hätten mich so gern als Schwiegersohn.“ – natürlich nicht ohne kräftigen Applaus und mit den notorischen Zugaben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7595475857711179459?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7595475857711179459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7595475857711179459' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7595475857711179459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7595475857711179459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/08/achim-mentzel-spreewaldstadl-im-cafe.html' title='Achim Mentzel – Spreewaldstadl im „Cafe Venedig“'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SoBq92wp1II/AAAAAAAAwS4/ST7HUslPRdQ/s72-c/peb2009_0805(169).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3402232980361356590</id><published>2009-06-21T08:34:00.003+02:00</published><updated>2009-06-21T19:49:17.041+02:00</updated><title type='text'>Super-Hecht in Leipe gefangen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3VC-4vluI/AAAAAAAAn2g/vLaZpGnlDpg/s1600-h/peb2009_0619(261).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 230px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3VC-4vluI/AAAAAAAAn2g/vLaZpGnlDpg/s320/peb2009_0619(261).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349666179603470050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Leiper Spreewaldfischer Bernd Konzack (57) ahnte nichts Gutes, als er seine Reuse, einen „Goarnsack“ (mundartlich), aus der Hauptspree holen wollte. Das Gewicht ließ wieder mal auf Unrat oder Ähnliches schließen, aber dann kam plötzlich Bewegung ins Netz: "Solch einen Kopf habe ich noch nie gesehen, das Riesenmaul....!" Fischer Konzack ist immer noch erregt, denn dieser Fisch ist für ihn der berühmte "Fisch des Lebens", den jeder Fischer eben nur einmal fängt. Mit seinen 1,10 Meter und 11,4 Kilogramm Gewicht ist der Hecht mit Sicherheit ein Rekordfisch, der in  dieser Größe meist nur in den Brackgewässern der Ostsee gefangen wird. Der bestehende Rekord aus dem Jahr 1995 (1,24 Meter, 15 Kilogramm) wurde damit nicht gebrochen, aber er dürfte sich in die 2009er Rekordliste gut einordnen.&lt;br /&gt;"Den Kopf lasse ich natürlich präparieren, der Rest kommt wohlproportioniert in die Tiefkühltruhe!" Den Kopf will er dann einer Leiper Gaststätte zur Verfügung stellen. &lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/Hecht?feat=directlink"&gt;Fotos&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3402232980361356590?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3402232980361356590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3402232980361356590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3402232980361356590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3402232980361356590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/06/super-hecht-in-leipe-gefangen.html' title='Super-Hecht in Leipe gefangen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3VC-4vluI/AAAAAAAAn2g/vLaZpGnlDpg/s72-c/peb2009_0619(261).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6205027420372993008</id><published>2009-06-18T17:30:00.002+02:00</published><updated>2009-06-21T08:04:08.697+02:00</updated><title type='text'>Maritim-Camp auf dem Leiper „Spreewaldhof“</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NSiXAUTI/AAAAAAAAn1E/z59ValohBHU/s1600-h/stapellauf(c)peb2009_0606(045).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NSiXAUTI/AAAAAAAAn1E/z59ValohBHU/s320/stapellauf(c)peb2009_0606(045).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349657650730651954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 12-jährige Patrycja Slusarczyk weiß manchmal nicht genau, ob sie denn nun Polin oder Deutsche sei. „Ich denke polnisch oder deutsch, ich habe deutsche und polnische Freunde, ich wohne in Slubice, besuche aber Schule und Hort in Frankfurt/Oder“, erzählt sie in  einem völlig akzentfreiem Deutsch. Sie und viele andere Kinder nahmen am 1. Maritim-Camp auf dem Spreewaldhof in  Leipe teil. Die meisten Kinder waren weit jünger als sie, denn sie besuchen noch die Euro-Kita, die seit elf Jahren von deutschen und polnischen Kinder besucht wird. Gemeinsam mit diesen und deren Eltern schlugen sie am Wochenende die Zelte im Spreewald auf und freuten sich als Flussstädter auf ihr erstes „maritimes“ Erlebnis. Der pensionierte Lehrer und promovierte Pädagoge Ralf Dießner leitet dieses Projekt in seiner Heimatstadt und brachte dort schon den Kindern maritime Begriffe und Kniffe und auch die Seemannssprache bei, für die Kinder dann schon fast eine 3. Fremdsprache. Er kann aus seinem reifen Erfahrungsschatz als ehemaliger Hochseematrose schöpfen, denn er bereiste viele Jahre als Fischer die nordischen Meere und kennt alle Tricks und Kniffs die irgendwie mit dem Wasser zu tun haben - was ihn allerdings nicht dafür schützte, ganz unfreiwillig beim Stapellauf des selbstgebauten Spreewaldfloßes über Kopf ins Wasser zu stürzen. „So etwas gehört nun mal dazu und lieber soll es mich erwischen, als das einem Kind was passiert.“ Er nahm’s gelassen und werkelte weiter am Floß herum; die davonschwimmenden Schuhe holte derweil ein Paddler zurück. Aber dann war es soweit: Immer zwei Kinder, natürlich mit Schwimmwesten versehen und zwei Väter stichen in See (respektive dem Leiper Graben) und zeigten ihr Können. Die Begeisterung kannte keine Grenzen, auch wenn manch deutsche oder polnische Mutter ihren davon schwimmenden Familienmitgliedern sorgenvoll hinterblickte und mit Ermahnungen nicht sparte. &lt;br /&gt;Julita Wagner-Krawczyk, mit einem Deutschen verheiratet, ist ganz stolz auf die Erziehungsarbeit der Euro-Kita und deren Projekt „Kindheit ohne Grenzen“: „Unser ‚Käpt’n Ralf’ wie wir Dr. Ralf Dießner gern nennen, ist die gute Seele und organisiert immer wunderschöne Erlebnisse für die Kinder, wie dieses hier im Spreewald.“&lt;br /&gt;Für Dießener ist der Spreewaldaufenthalt keine einmalige Angelegenheit, denn als Mitglied des Spreewaldhof’schen Reusenstubenprojektes ist er ohnehin mehrmals im Jahr im Spreewald präsent und zeigt auch schon mal Urlaubern sein Können, meist das Binden komplizierter Knoten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6205027420372993008?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6205027420372993008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6205027420372993008' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6205027420372993008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6205027420372993008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/06/maritim-camp-auf-dem-leiper.html' title='Maritim-Camp auf dem Leiper „Spreewaldhof“'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NSiXAUTI/AAAAAAAAn1E/z59ValohBHU/s72-c/stapellauf(c)peb2009_0606(045).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4436763744887081010</id><published>2009-06-18T17:09:00.002+02:00</published><updated>2009-06-21T08:05:52.406+02:00</updated><title type='text'>40 Jahre Straße Leipe - Burg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NuC86HRI/AAAAAAAAn1M/iXpSQeXcwRo/s1600-h/anfang(c)peb2009_0505(020).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 260px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NuC86HRI/AAAAAAAAn1M/iXpSQeXcwRo/s320/anfang(c)peb2009_0505(020).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349658123336031506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leiper hatten Ende der sechziger Jahre wohl nun langsam doch genug von ihrem Inseldasein. Alles, was nicht auf’s Fahrrad passte, musste mit dem Kahn transportiert werden, meist nach Lübbenau oder Burg. Die Ernte, das Vieh, Hochzeiten, Kindtaufen – alles wurde per Kahn erledigt, sogar der letzte Weg, zum Friedhof, nach Lübbenau. &lt;br /&gt;In Leipe wollte man wie anderswo auch, den motorisierten Fortschritt einziehen lassen. Die Gemeindevertreter hatten haben bei ihrem Antragschreiben an die DDR-Regierung wohlweißlich  die Leiper Kinder im Auge, denn diese mussten auch tatsächlich am meisten unter dem Inseldasein leiden. Gingen früher alle Kinder noch in die Leiper Dorfschule, mussten die Größeren ab 1965 die Schule in Lübbenau besuchen. Aber dahin bestand nur ein ziemlich schlecht ausgebauter Radweg auf dem Deich. So blieb nur die Kahnlösung: Ein Blechkahn wurde von dem damaligen Hausmeister der Schule Karl-Heinz Panzer geschickt mit einem Aufbau versehen und mit einem Motor ausgerüstet. Die Fahrt dauerte aber eineinhalb Stunden und im Winter war es oft gar nicht möglich, den Kahn einzusetzen, die Schule fiel dann eben aus. Um allen Kindern nun die gleichen Bildungschancen einzuräumen, wurde der Bau der Straße für den Schulbus- und auch den allgemeinen Versorgungsverkehr von den Oberen genehmigt und angewiesen. Bauausführende Firma war die Meliorationsgenossenschaft Burg. Ihr damaliger Betriebsleiter Fritz Selleng (77) erinnert sich: „Das war die größte Herausforderung meines Lebens! Wir mussten bis zu sechs Meter tief die Torfschichten abtragen, die Seiten haben wir mit Faschinen und Spreesand verstärkt. Als der Sand nicht reichte, haben wir den Willischzaberg abgebaggert- so entstand übrigens der Burger Badesee. Den Schotter für das Packlager haben wir dann aus Koschenberg bezogen.“ Die vier 10-Tonnen-Brücken entstanden schon vorher, dazu haben die Leiper das Baumaterial mit dem Kahn herangefahren, insgesamt 500 solcher Fahrten sollen es gewesen sein, steht in der Dorfchronik vermerkt.&lt;br /&gt;Und der erste, der ein Auto hatte, allerdings noch keine richtige Straße dafür, war Manfred Jedro. Der damals knapp Zwanzigjährige hatte irgendwie einen alten Opel „Olympia“ erlangt. Die gerade frisch geschotterte Straße nach Burg war noch mit Schlagbaum versehen, aber man wurde sich einig. Den Schlüssel zum Schlagbaum deponierten die Straßenbauer für Manfred Jedro an einer hohlen Weide, in der Nähe der neuen Abzweigung nach Vetschau und Burg. So wurde er zum ersten Straßenbenutzer, noch vor der offiziellen Eröffnung am 9. Januar 1969. &lt;br /&gt;Somit war auch das letzte Dorf der DDR mit dem Straßennetz verbunden. Ein Segen für das Dorf, der Anschluss an die Welt war gegeben, die Welt kam aber nun auch ins Dorf. Manch ein Autofahrer wundert sich, dass die Straße ein Ende hat. Und somit bleibt Leipe doch noch etwas Besonderes: Es gibt eben nur die eine Straße, aber damit auch die schönste Sackgasse der Welt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4436763744887081010?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4436763744887081010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4436763744887081010' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4436763744887081010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4436763744887081010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/06/40-jahre-strae-leipe-burg.html' title='40 Jahre Straße Leipe - Burg'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sj3NuC86HRI/AAAAAAAAn1M/iXpSQeXcwRo/s72-c/anfang(c)peb2009_0505(020).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2400115860624140334</id><published>2009-05-03T07:56:00.003+02:00</published><updated>2009-05-03T08:00:22.061+02:00</updated><title type='text'>Meerrettichpflanzung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sf0yrKo7aLI/AAAAAAAAhjE/zjoBG3Who80/s1600-h/peb2009_0421(271).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 264px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sf0yrKo7aLI/AAAAAAAAhjE/zjoBG3Who80/s320/peb2009_0421(271).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5331473251048319154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Ohne Meerrettich geht’s bei uns keinen Tag nicht! Entweder machen wir ihn auf die Wurststulle oder aufs Ei oder aber wir beschäftigen uns mit ihm, so wie heute!“ Die Leiperin Sigrid Konzack (68) nimmt ein neues Bündel Schwiegatze auf und legt die aus der Überwinterungsmiete entnommenen Wurzelsprosse fein säuberlich im Abstand von etwa zehn Zentimeter in die Furchen. Ehemann  Erich (69) hatte zuvor mit dem Trecker drei Reihen im korrekten Abstand von jeweils 62 Zentimeter gezogen. „Früher war das noch beschwerlicher“, erzählt Sigrid Konzack. „Da haben wir mit dem Pflanzstock umständlich Löcher in den Boden gestoßen und die Schwiegatze hinein geschoben. Heute hilft die Technik, aber wir müssen immer noch mit der Hand die Furchen schließen, damit die empfindlichen Setzlinge nicht verletzt werden. Und Rückenschmerzen haben wir mehr als früher, vielleicht aber auch nur, weil wir älter geworden sind!“ Sie trägt’s mit Humor, vielleicht auch deswegen, weil die eigentliche Arbeit erst noch kommt: „Die 12 000 Pflanzen müssen im Juli angehoben und die Nebentriebe entfernt werden. Das ist dann eine richtig schwere Arbeit, bei 30 Grad im Schatten und großen Mückenschwärmen - der Schrecken aller Meerrettichbauer!“ Hinzu kommen noch die regelmäßigen Pflegearbeiten, wie Unkraut entfernen. Einsparen können Sie dagegen Düngemaßnahmen und meist auch Bewässerungen. „Wir bauen nur auf Kuhmist an, an unseren Meerrettich geben wir keinen Kunstdünger, den braucht er auch gar nicht“, berichtet Erick Konzack. Dieses Gemüse scheint wie geschaffen für den Spreewald, denn hier gedeiht er prächtig. Besonders auch in den abgeschiedenen Lagen wie auf Konzack’s 33 Ar vor dem Burger Waldschlösschen. „Mit Wildverbiss und Verwüstungen durch Wildschweine ist kaum zu rechnen, die mögen den scharfen Geruch nicht und machen einen Bogen um den Acker. Wenn wir hier mal zur Abwechslung Kartoffeln anbauen, müssen wir diese mit allen Mitteln vor den Sauen förmlich ‚verteidigen’“, schätzt Erich Konzack die Vorzüge des Meerrettichs ein. „Unser Leben ist eben der Meerrettich“, pflichtet Gattin Sigrid bei und hat auch gleich noch einen Tipp für die Hausfrau parat: „Wenn man Meerrettich auf’s Frühstücksei tut, dann muss auch eine Prise Salz druff’, sonst iss’es zu brennig!“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2400115860624140334?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2400115860624140334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2400115860624140334' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2400115860624140334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2400115860624140334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/05/meerrettichpflanzung.html' title='Meerrettichpflanzung'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sf0yrKo7aLI/AAAAAAAAhjE/zjoBG3Who80/s72-c/peb2009_0421(271).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3336853255309804495</id><published>2009-04-06T20:51:00.001+02:00</published><updated>2009-04-06T20:52:57.767+02:00</updated><title type='text'>Spreewaldpost</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdpPeSIuecI/AAAAAAAAbsw/A1UVf2upUDo/s1600-h/postkahn(c)peb2009_0406.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 224px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdpPeSIuecI/AAAAAAAAbsw/A1UVf2upUDo/s320/postkahn(c)peb2009_0406.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5321653291374770626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit 18 Jahren stakt Jutta Pudenz nun schon ihren gelben Kahn durch die Lehd’schen Fließe und bringt die Post zu den Bewohnern. Diese haben auf ihren Grundstücken meist zwei Briefkästen: Einen straßenseitigen, für den Winter und einen wasserseitigen. Jutta Pudenz kann manchmal direkt vom Kahn die Post einwerfen, manchmal muss sie auch den Kahn festmachen und ein paar Schritte gehen. In jeder Saison stakt die 56-jährige Postfrau etwa 1100 Kilometer durch Lehde, täglich 19 Kilometer. Die gebürtige Senftenbergerin beliefert 81 Haushalte mit wöchentlich etwa 600 Briefe und 30 Pakete. Aber sie ist auch mit ihrem Kahn eine fahrende Filiale, denn sie nimmt auch Pakete entgegen oder verkauft Briefmarken direkt aus dem Kahn. Damit erspart sie so manchem weite und für manchen Älteren auch beschwerliche Wege. „Für mich ist das eigentlich ganz gewöhnlicher Arbeitsalltag, nur die Eröffnung ist etwas stressig“, lässt sie in der Runde der Journalisten verlauten. Geduldig gibt sie Rundfunk- und Fernsehleuten Interviews, wiederholt für die Fotografen schon mal die eine oder andere Pose und fährt auch ihren Kahn noch mal ein Stück zurück, wenn das Motiv nicht gleich beim ersten Mal den Bildreportern gefiel.&lt;br /&gt;Jutta Pudenz ist in Deutschland die einzige Postzustellerin per Kahn. Im Spreewald wird dies schon seit 100 Jahren so praktiziert. Früher nahmen die Leute die Post bei Gelegenheit aus der Stadt mit nach Hause oder baten die Nachbarn um diese Gefälligkeit. &lt;br /&gt;Obwohl seit 2007 keine Zustellpflicht an grundsätzlich alle Haushalte mehr besteht, tut die Deutsche Post DHL dies trotzdem – und auch medienwirksam. Weitere „exotische“ Postboten sind nur noch im Wattenmeer und in den Alpen unterwegs. Knud Knudsen beliefert drei Kunden auf den Halligen, Hans Fink schnallt sich schon mal die gelben Postskier an, um fünf Hütten ganz oben in den Bergen zu beliefern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3336853255309804495?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3336853255309804495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3336853255309804495' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3336853255309804495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3336853255309804495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/04/spreewaldpost.html' title='Spreewaldpost'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdpPeSIuecI/AAAAAAAAbsw/A1UVf2upUDo/s72-c/postkahn(c)peb2009_0406.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7652922550259066598</id><published>2009-04-06T07:14:00.001+02:00</published><updated>2009-04-06T07:16:38.212+02:00</updated><title type='text'>Karpfenwoche 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdmQB6qWqbI/AAAAAAAAbdo/AmYRSEP_aPA/s1600-h/karpfen(c)peb2009_0402.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 212px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdmQB6qWqbI/AAAAAAAAbdo/AmYRSEP_aPA/s320/karpfen(c)peb2009_0402.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5321442797316123058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Buffet im Leiper „Spreewaldhof“ sieht auf dem ersten Blick aus wie immer: Bulettchen, Filets, Kesselgulasch, Gewickeltes,…. Noch nicht mal beim zweiten Blick, dem Naschen und Kosten, wird man gleich stutzig. Dabei besteht alles aus Fisch, genauer aus Karpfen: Karpfenroller mit Steinpilzen, Karpfenchips mit Knoblauchdip, Karpfenroulade oder Karpfenfrikadellen heißen einige der Leckereien. Die besten Fischköche des Landes führten vor, was man aus dem zu Unrecht immer noch ein Nischendasein führenden Karpfen alles machen – und wie gut Karpfen schmecken kann. Anlässlich der Eröffnung der Brandenburger Fischwoche hatten sich Fischer, Teichwirte und Köche, vereint in der „Märkischen Fischstraße“, zu einem Workshop eingefunden und ihre besten Rezeptideen in die Praxis umgesetzt. Dem Karpfen kam dabei als „Fisch des Jahres 2009“ eine Schlüsselrolle zu. „Unser heimischer Karpfen ist viel mehr als nur ein Fisch für’s Jahresende. An seinem vielleicht nicht so guten Ruf haben auch zahlreiche Legenden Schuld“, erzählt Wolfgang Schalow, der den Vorsitz in der Märkischen Fischstraße innehat und auch der Chef des Schechert’s Hof in Marxdorf bei Seelow ist. Er weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Gästen, dass man ja schließlich in Monaten ohne „r“ keinen Fisch essen soll, dass der Karpfen modrig schmeckt und sowieso viel zu viele Gräten hat. „Alles widerlegbar: Die r-Story stammt noch aus der kühlschrankfreien Zeit, am Moderruf haben die Angler Schuld, die es nicht erwarten können, ihren Fang, anstatt eine Woche auszuwässern wie es unsere Berufsfischer tun, sofort aufessen.“ Blieben noch die Gräten, wenn es nicht da inzwischen eine segensreiche Erfindung gäbe: Mit dem Grätenschneider kann man nahezu alle Gräten aus einem Filetstücken entfernen – also auch dieses Argument ist nicht zu halten! Daneben sprechen noch viele weitere Gründe für den Karpfen als „Brotfisch“. Lars Dettmann, Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes Berlin-Brandenburg e.V.: „Die Karpfenproduktion ist praktizierter Naturschutz, die Teiche haben sich zu idealen Biotopen für zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten herausgebildet, vom Erzeuger zum Verbraucher sind es nur kurze Wege, das spart CO2-Emissionen und letztlich werden natürliche Ressourcen geschont, d.h. die Seefischbestände könnten sich wieder erholen.“&lt;br /&gt;Dora(71) und Ragnar Immerschied (73) aus Senzig konnten sich als Tagesgäste ebenfalls von der Qualität überzeugen: „Am leckersten war der Karpfen nach asiatischer Art!“ Torsten Neufert, Küchenchef vom Anglerheim Lebus hats gefreut, dass sein Wok ziemlich schnell schnell leer war!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7652922550259066598?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7652922550259066598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7652922550259066598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7652922550259066598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7652922550259066598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/04/karpfenwoche-2009.html' title='Karpfenwoche 2009'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SdmQB6qWqbI/AAAAAAAAbdo/AmYRSEP_aPA/s72-c/karpfen(c)peb2009_0402.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-9054067238860271178</id><published>2009-03-28T17:07:00.001+01:00</published><updated>2009-03-28T17:10:48.367+01:00</updated><title type='text'>Karpfenfrikadellen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5L68ZYGWI/AAAAAAAAa1M/9xfAlZHE7lA/s1600-h/schoenfelder2(c)pb.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 295px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5L68ZYGWI/AAAAAAAAa1M/9xfAlZHE7lA/s320/schoenfelder2(c)pb.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318271685988194658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Wirt des Leiper „Spreewaldhofes“ kreierte letzten Sonntag auf der Grünen Woche sein neuestes Produkt, die „Karpfenfrikadellen“: „Damit wollen wir einen Beitrag zur Unterstützung der heimischen Fischwirtschaft leisten. Unser Karpfen  ist  ein Brotfisch, den es demzufolge nicht nur Weihnachten und Silvester geben sollte. Außerdem wirkt verstärkter Fischverzehr aus heimischen Gewässern der Überfischung der Meere entgegen!“ Über 200 solcher Frikadellen, die die Berliner  sofort zu „Fischbulleten“ umgetauft hatten, gingen an diesem Tag über den Tresen. Die Altdöbern’er Köchin Annett Schönfelder (41), seit 6 Jahren in Günter Buchan’s Diensten, musste ständig für Nachschub sorgen. Anders als bei anderen Ständen wurden die Kostproben gratis verteilt. „Wir waren ja von den ‚Brandenburger Landgasthöfen’ und der ‚Märkischen Fischstraße’  eingeladen worden, am ‚Fisch des Jahres 2009’ unser Können zu zeigen. Und als Eingeladene brauchten wir keine Standgebühren zahlen, wir haben aber auch nichts verdient. Wenn die Leute unsere Frikadelle gut finden, haben wir schon was erreicht. Schließlich werden wir dieses Gericht auch durchgängig in dieser Saison in unserer Gaststätte anbieten“, erzählte der Spreewaldwirt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Rezept (welches erwatungsgemäß nicht ohne Spreewaldgurken auskommt) stellt er gern zum Nachmachen bereit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-9054067238860271178?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/9054067238860271178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=9054067238860271178' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9054067238860271178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/9054067238860271178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/03/karpfenfrikadellen.html' title='Karpfenfrikadellen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5L68ZYGWI/AAAAAAAAa1M/9xfAlZHE7lA/s72-c/schoenfelder2(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8774853903965370779</id><published>2009-03-28T16:34:00.005+01:00</published><updated>2009-05-25T09:06:55.115+02:00</updated><title type='text'>Störche im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ShpDXZzJaGI/AAAAAAAAk-g/g5KV3IItlfY/s1600-h/peb2009_0329(108)+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 286px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ShpDXZzJaGI/AAAAAAAAk-g/g5KV3IItlfY/s320/peb2009_0329(108)+Kopie.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5339654377542608994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was jedem Spreewaldbesucher bald nach seiner Ankunft auffällt, sind die zahlreichen Weißstorchbegegnungen. Egal ob am Himmel Kreise ziehend, egal ob hinter einem Pflug nach Nahrung suchend oder hoch oben im Horst – diesen großen Vogel kann man nicht übersehen und er zieht die Blicke auf sich.&lt;br /&gt;Ehrenamtliche Weißstorchbetreuer beobachten die Tiere, erfassen die Besetzung der Nester, die Anzahl der geschlüpften Jungen, sanieren vorhandene Nisthilfen oder helfen bei auftretenden Problemen.&lt;br /&gt;Im Biosphärenreservat Spreewald brüten über 100 Paare, damit besteht hier eine der höchsten Bestandsdichten in Deutschland. Die weit gefächerte Fluss- und Wiesenlandschaft bietet mit ihren zahlreichen Feuchtbiotopen den Störchen ideale Lebensbedingungen, das Biosphärenreservat wurde zum Rückzugsgebiet für die aus industrialisierten Gebieten verdrängten Tiere.&lt;br /&gt;Weißstörche werden durchschnittlich etwa 8 Jahre alt – der älteste beringte Storch erreichte 30 Jahre. Die meisten kommen in den ersten Lebensjahren um. Winfried Böhmer vom Naturschutzbund: „Nur ca. 15 % ausgeflogener Jungstörche schreiten mit der Geschlechtsreife im 3./4. Lebensjahr zur Brut. Häufigste Todesursache sind immer noch Anflüge an Leitungen und Stromschlag auf Masten der Mittelspannungsmasten. Die Tiere bevorzugen frei stehende Strommasten gern als Ruhe- und Schlafplatz und kommen hier leicht mit den spannungsführenden Teilen in Kontakt. Allerdings wird auch sehr viel zum Schutz der Störche getan. Nach Bundesnaturschutzgesetzt dürfen nur noch vogelfreundliche Mastenkonstruktionen neu errichtet werden und bestehende gefährliche Masten müssen bis 2012 entschärft sein.“ Früher fand man viel häufiger Nester auf Hausdächern und, speziell im Spreewald, auf Bäumen. Heute brüten die Störche fast nur noch auf Niederspannungsleitungen oder auf für sie aufgestellte Nistmasten. Als eine Ursache sehen Experten die Zunahme von Mardern, die Eier oder Küken aus den Horsten holen. Im Durchschnitt befinden sich 4 bis 5 Eier im Nest, die Störche entscheiden dann aber nach der Futtersituation, wie viele Jungtiere sie letztlich groß ziehen. Da kommt es schon mal vor, dass ein oder zwei schwächere Jungtiere aus dem Nest geworfen werden. Da hilft meist auch kein menschliches Eingreifen, denn oft überleben die Storchenküken den Abwurf nicht oder sind zu stark verletzt. Überlebende Küken kommen zur Pflege in spezielle Wildtierstationen.&lt;br /&gt;Die Menschen im Spreewald mögen seit alters her diesen Großvogel. Wenn er aus seinen Überwinterungsgebieten kommt, dann ist auch der Winter zu Ende, dann beginnt wieder eine angenehmere Zeit. Heute steht die Rückkehr des Storchs auch für den Beginn der Tourismussaison, die meist auch dann wieder endet, wenn der Weißstorch gen Süden zieht. Die Spreewälder Störche sind „Ostzieher“, d.h., sie ziehen über den Balkan bis nach Südafrika. Für diese Strecke benötigen sie mehrere Wochen mit Tagesettappen bis zu 300 km – eine beachtliche Leistung, die diese 2,5 bis 4,5 kg schweren Tiere mit etwa zwei Meter Flügelspannweite vollbringen.&lt;br /&gt;Doch wann kehren die Störche in diesem Jahr zurück? Winfried Böhmer vom berichtet, „dass ein besenderter Storch bereits Bulgarien erreicht hat und in den nächsten Tagen eintrifft. Ein weiterer befindet sich im Sudan. Der dritte ‚Senderstorch’ fliegt allerdings gerade erst den Äquator und braucht noch bis Ende April.“&lt;br /&gt;Im Vetschauer Weißstorchzentrum kann man sehr viel über diesen beeindruckenden Vogel erfahren. Hier befindet sich auch die Livekamera, die über das Internet stets aktuell aus dem Storchenhorst Bilder in die Welt sendet (&lt;a href="http://www.storchennest.de"&gt;www.storchennest.de&lt;/a&gt;).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8774853903965370779?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8774853903965370779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8774853903965370779' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8774853903965370779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8774853903965370779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/03/storche-im-spreewald.html' title='Störche im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ShpDXZzJaGI/AAAAAAAAk-g/g5KV3IItlfY/s72-c/peb2009_0329(108)+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3149857459526290278</id><published>2009-03-28T16:32:00.001+01:00</published><updated>2009-03-28T16:34:22.581+01:00</updated><title type='text'>Osterbräuche im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5DbZiMtZI/AAAAAAAAa08/gzrwqEvFhv8/s1600-h/osterwasser(c)foto-steffen.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 226px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5DbZiMtZI/AAAAAAAAa08/gzrwqEvFhv8/s320/osterwasser(c)foto-steffen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318262347960989074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ostern ist in der gesamten Lausitz und besonders im Spreewald ein tief verwurzeltes Fest. Es steht neben der Christi-Auferstehung auch für das Wiedererwachen der Natur, die den Menschen, besonders im winterlichen Spreewald, den nicht immer leichten Alltag diktierte. Mit den Lebenssymbolen Feuer, Wasser und Ei sind zahlreiche Rituale verknüpft. &lt;br /&gt;Das in vielen Orten beliebte Osterfeuer verleiht der Winteraustreibung besonders viel Ausdruckskraft. Je höher das Feuer, je weiter die Reichweite des Feuerscheins, desto fruchtbarer das Land im kommenden Jahr, so der alte Glaube. &lt;br /&gt;Jedes Spreewalddorf, jedes Kirchspiel und jede Lausitzer Region pflegte dabei oft eigene altüberkommene Rituale. Überall üblich war aber die Ostereierverzierung, egal ob durch die aufwändige Wachstechnik oder eben nur durch Einfärben. „Wir haben sie ganz einfach in Zwiebelschalen gekocht, damit sie braun wurden, andere kamen in einen Topf mit viel frischen Roggenpflanzen, da wurden die Eier schön grün“, erinnert sich die Leiperin Anna Jedro (91). In Raddusch dagegen wurde die Wachsmaltechnik mittels Federkiel gepflegt, weiß die dortige Chronik zu berichten. Auch in Lübben war das so: „Wir haben das sogar in der Schule gelernt“, erinnert sich Erika Haschenz (81). Schließlich sollten die mit viel Liebe und Hingabe gestalteten Eier nicht nur später mal für die eigenen Kinder versteckt, sondern auch an die meist zahlreichen Patenkindern verschenkt werden. Fast überall im Spreewald war es Brauch, dass am Ostersonntag die Kinder zu ihren Paten gingen und sich dort drei Ostereier und andere Geschenke abholten. „Wir nannten das ‚Pingel holen’. Dazu wurde Vaters größtes Taschentuch über Kreuz gebunden, so dass ein Behältnis entstand, welches die Paten füllen ‚durften’“, weiß Erika Haschenz zu berichten.&lt;br /&gt;Mancherorts, besonders im Burger Raum, gab es dann auch noch die Patensemmel oder die Ostersemmel, wie sie noch heute zur Osterzeit von einer dortigen Bäckerei gebacken wird. Die Burger Ostersemmel stellt ein Palmblatt dar, anderenorts ist sie zopfartig in drei Strängen geflochten, die Heilige Dreieinigkeit symbolisierend. Der Burger Gerhard Steffen (86, heute in Krefeld lebend, Foto) weiß sich noch gut zu erinnern: „Die Semmel sollte möglichst groß sein; sie schmeckte auch trocken sehr gut, schließlich waren wir ja ohnehin nicht verwöhnt.“ In Leipe hieß die Semmel Stolle, erinnert sich Anna Jedro: „Auch wir gingen zu den Paten, manche wohnten in Lübbenau. Wir Kinder sind dann mit dem Kahn ganz allein dorthin gefahren und es hat sich auch gelohnt. Neben der Stolle, gab es natürlich die drei Eier und oft auch Süßigkeiten, gestrickte Socken und andere nützliche Sachen.“&lt;br /&gt;Einen breiten Raum in den österlichen Traditionen nahm in zahlreichen Spreewaldorten das Osterwasserholen ein. Die Leiperin Anna Jedro: „Unsere Mutter fuhr genau um Mitternacht mit dem Kahn in den Leiper Graben und holte mit einem bunt emaillierten Eimer Wasser mitten aus der Strömung, an der tiefsten Stelle. Damit wuschen wir Kinder uns am Ostersonntagmorgen.“ Auch im Nachbardorf Lehde fuhr man um Mitternacht mit dem Kahn, schöpfte aber das Wasser aus Fließkreuzungen, „denn nur dort hatte es die nachgesagte heilende Wirkung“, erinnert sich Erich Schier (85). In Raddusch achtete man darauf, dass das Wasser in Richtung Osten floss, in Burg musste es aus einem gegenläufigen Fließ stammen. Günter Gollasch (86, heute in Berlin lebend) weiß noch, dass seine vier Schwestern sich ebenfalls nachts zum Osterwasserholen in die Nähe der Burger Mühle aufmachten und er sie gern mit anderen Jungens dabei stören wollte, was damals durchaus üblich war: „Wenn die Mädels geredet oder gelacht hätten, wäre es ‚Plapperwasser’ geworden, denn der Brauch verlangte ein Wasserholen unter Stillschweigen. Wir jungen Leute haben uns so jedes Jahr einen Spaß daraus gemacht.“ Marga Morgenstern (74) hat diesen ‚Spaß’ am eignen Leibe erfahren: „Hätt’ ich das Wasser unversehrt nach Hause bringen können, so hätte es mir ewige Jugend und Schönheit gebracht, so aber musste ich doch alt werden“, blickt sie milde lächelnd auf diese Zeit zurück. Mit dem Wasser wurden mancherorts auch das Vieh und die jungen Pflanzensetzlinge bespritzt, manchmal sogar mit kleinen Holunderspritzen heimlich auch andere Menschen, denen man wohl gesonnen war und alles Gute wünschte.&lt;br /&gt;Weit verbreitet war auch das Ostersingen in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag. In der letzten Spinnte hatten die Mädchen ihre Lieder unter Anleitung einer Kantorka, einer Liedgutbewahrerin,  eingeübt und trugen sie nun erstmals öffentlich vor, meist vor den Häusern den Spinnteteilnehmerinnen. Dort gab es etwas zu essen und zu trinken, so wie es in Raddusch bis in die fünfziger Jahre Brauch war. Noch bis in die sechziger Jahre wurde dieser Brauch in der Gegend um Kunnersdorf gepflegt. Marlene Jedro (57) kann sich noch gut an diese Zeit erinnern: „In der Passionszeit haben wir jeden Sonntagabend und am Ostersonntagmorgen ganz in der früh unsere Lieder gesungen.“  Mit Fug und Recht kann somit gesagt werden, dass die Spinntestuben die „Singeschulen“ der wendisch/sorbischen Dörfer waren. In der Woche vor Ostern musste es allerdings sehr leise zugehen, es durfte nicht gelärmt werden und jeder sollte in sich selbst die Ruhe suchen, auch die Kinder durften nur ganz leise spielen.&lt;br /&gt;Aus dem Glauben heraus, dass das Fruchtbarkeitssymbol Ei über möglichst weite Flächen rollen sollte, um diese für die kommende Ernte zu weihen, entwickelte sich das Walleien. In der für Kinder im Laufe der Zeit abgewandelten Form wurden Eier einen meist künstlichen Hang hinab gekullert. Wer dabei ein am Auslauf liegendes Ei traf, hatte gewonnen und durfte sich das Ei oder einen anderen Preis behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mundart-Gedicht (Auszug) von E.F. Reinhold Broske (1881-1956) zum Pingel holen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nu, wu helle Osterglocken,&lt;br /&gt;laut durch unse Schpreewald locken,&lt;br /&gt;holen alle kleene Schlingel,&lt;br /&gt;von den Poaten ihre Pingel…&lt;br /&gt;Iberalle Kinderfreede&lt;br /&gt;Schtroaße lang, bis an die Heede…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3149857459526290278?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3149857459526290278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3149857459526290278' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3149857459526290278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3149857459526290278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/03/osterbrauche-im-spreewald.html' title='Osterbräuche im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5DbZiMtZI/AAAAAAAAa08/gzrwqEvFhv8/s72-c/osterwasser(c)foto-steffen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5771430959344372303</id><published>2009-03-28T16:30:00.001+01:00</published><updated>2009-03-28T16:32:28.134+01:00</updated><title type='text'>Quappenfischerei im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5C9GdvDbI/AAAAAAAAa00/jenA6le77jc/s1600-h/pb2009_0201(112).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5C9GdvDbI/AAAAAAAAa00/jenA6le77jc/s320/pb2009_0201(112).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318261827445919154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die beiden erfahrenen Leiper Spreewaldfischer Herbert Konzack (59) und Günter Buchan (66) haben sich an diesem Wintertag bei leichtem Schneefall aufgemacht, ihre Reusen in der Spree und im Leiper Graben zu kontrollieren. „Jetzt, im tiefsten Winter, ziehen die Quappen zu ihrem Laichgebiet. Sie benötigen kühle Temperaturen und einen kiesigen Grund zur Eiablage, den sie weiter flussaufwärts im Burger Raum finden. Noch vor wenigen Jahren wäre die Quappenfischerei ein aussichtsloses Unterfangen gewesen“, erzählt Günter Buchan. „Erst durch den Einbau von Fischtreppen an den Schleusen in jüngster Zeit, ist der Fisch wieder in der Lage, zu seinen Laichplätzen zu wandern.“&lt;br /&gt;Die Quappe war bis zur Zunahme der Gewässerverschmutzung, der Temperaturerhöhung durch Kraftwerkseinleitungen und den Verbauungsmaßnahmen an den Schleusen, der Brotfisch des Spreewaldes schlechthin. Zu Tausenden wurde er gefangen, es gab kein Mindestmaß und keine Schonzeit für den Laichräuber. Man hört auch immer wieder, dass er getrocknet früher wegen seines Fettgehaltes als Kienspan oder als Fackel verwandt wurde. Die Quappe, im nordeutschen Raum als Quappaal genannt, gehört zur Familie der Dorschartigen und ist der einzige im Süßwasser lebende Vertreter. Sie kommt im Spreewald in einer getigerten und in einer schwarzen Farbvariante vor und kann bis 1,50 Meter lang und 30 kg schwer werden, meist wird sie aber bei einer Länge von 30 bis 40 Zentimeter gefangen. „Die Quappe ist sehr wohlschmeckend, besonders auch ihre Leber. Sie hat kaum Gräten und wird im Spreewald sauer eingelegt und kommt dann ähnlich dem Aal in Aspik auf den Tisch“, weiß Fischer und Fischkoch Günter Buchan zu berichten. „Wir fangen nicht nur diese Fische, wir haben auch für viele Tausend Euro Besatzfisch erworben und im Spreewald eingesetzt und das schon mehrmals“, erzählt Herbert Konzack. „Im Winter ist es der einzige Fisch, der aktiv ist und deshalb auch den Fischer manchmal einen schönen Fang beschert, manchmal aber auch leere Reusen. So ganz genau wissen wir immer noch nicht, wann die Quappe denn nun zieht und wann nicht. Meist schieben wir es auf den Vollmond – das Eine wie das Andere“, bringt Konzack die Erkenntnisse über die Quappe auf den Punkt. Er drückt damit auch aus, dass mindestens eine Fischergeneration fehlt, die das Wissen über die Quappe hätte weitergeben können. Nun heißt es durch genaueste Beobachtungen wieder von vorn anzufangen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5771430959344372303?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5771430959344372303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5771430959344372303' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5771430959344372303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5771430959344372303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/03/quappenfischerei-im-spreewald.html' title='Quappenfischerei im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Sc5C9GdvDbI/AAAAAAAAa00/jenA6le77jc/s72-c/pb2009_0201(112).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-381598236153531187</id><published>2009-03-23T20:05:00.001+01:00</published><updated>2009-03-23T20:07:40.107+01:00</updated><title type='text'>Kapitaler Hirsch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Scfd7VVnWhI/AAAAAAAAaVE/--QBtN9O1jc/s1600-h/max-petrick2(c)peb2009_0308.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Scfd7VVnWhI/AAAAAAAAaVE/--QBtN9O1jc/s320/max-petrick2(c)peb2009_0308.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5316461896543984146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Schon ein Jahr lang hatte ich den kapitalen Rothirsch auf meiner Abschussliste, fast täglich saß ich an, aber er kam nie in Schussweite!“ Am 15. Oktober 2008 um 17.50 Uhr, wurde dann doch alles ganz anders. Der fast achtzigjährige Radduscher Jäger Max Petrick erinnert sich noch gut an die Einzelheiten: „Plötzlich trat er in Schussentfernung und obwohl nur noch wenig Tageslicht, traf ich ihn mitten ins Herz. ‚Kammerschuss’ nennen wir Jäger einen solchen sofort tödlichen Schuss, der dem Tier unnötige Leiden erspart.“ Aufgebrochen wog das neun Jahre alte Tier 120 Kilogramm, das Geweih, ein „ungerader Zwölfer“ brachte noch einmal fast 7,5 Kilogramm auf die Waage.&lt;br /&gt;Anfang Januar wurde eine Bewertung der Stangen vorgenommen. Mit 180,9 Punkten erhielt das Geweih eine Bronzemedaille. Endlich ist es auch so päpariert, dass es die Trophäenwand in Petricks Wohnzimmer um ein weiteres Exemplar erweitern konnte. „Mehr solch kapitaler Hirsche kann ich aber nicht mehr erlegen, es ist kein Platz mehr an der Wand“, meint schmunzelnd Max Petrick. Neben weiteren Hirschstangen sind dort auch imposante irgendwie auch Furcht einflößende Wildschweinhauer zu sehen. „Das ist aber nur ein kleiner Teil meiner Sauen-Trophäen, schließlich habe ich über 600 Wildschweine zur Strecke gebracht. Die Sauen, wie wir Jäger alle Wildschweine nennen, sind ein Problem für die Landwirte und wir helfen denen, die Bestände einigermaßen in Schach zu halten. Rotwild dagegen verursacht kaum Schäden in der Landwirtschaft, eher aber im Forst, wo sie durch Wildverbiss junge Pflanzungen in der Entwicklung hemmen. Hier müssen wir für eine Ausdünnung der Bestände sorgen, denn im Spreewald ist die Rotwild-Dichte gut und die Bestände sind keineswegs gefährdet“, so Petrick, der täglich noch sein Revier aufsucht und alle Veränderungen registriert. Am … März feiert er seinen achtzigsten Geburtstag, aber mit der Jagd ist dann noch lange nicht Schluss: „Einmal Jäger – immer Jäger, zumindest nimmt man an der Jägerei so lange Anteil, wie es eben die Gesundheit zulässt. Und mein Hund sorgt schon für das tägliche Quantum Bewegung für uns beide…!“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-381598236153531187?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/381598236153531187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=381598236153531187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/381598236153531187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/381598236153531187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/03/kapitaler-hirsch.html' title='Kapitaler Hirsch'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/Scfd7VVnWhI/AAAAAAAAaVE/--QBtN9O1jc/s72-c/max-petrick2(c)peb2009_0308.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3151389456290604743</id><published>2009-02-10T14:05:00.001+01:00</published><updated>2009-02-10T14:07:35.697+01:00</updated><title type='text'>Mundartnachmittag in der Dubkow-Mühle ("Mundoartnoachmittach in Dubkow-Miehle")</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SZF79qzJVaI/AAAAAAAAVYE/CQYkKX3DJzU/s1600-h/muhme(c)peb2009_0208(024).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SZF79qzJVaI/AAAAAAAAVYE/CQYkKX3DJzU/s320/muhme(c)peb2009_0208(024).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301154535782831522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mundart-Gedichte und Geschichten von Karl Hahn und Ewald Müller machten an diesem Sonntagnachmittag in der Leiper „Dubkow-Mühle“ ihre Runde. Vorgetragen von „Milena“, die mit bürgerlichen Namen Monika Baumgart heißt, in Lübbenau zu Hause ist und die, wie sie sagt, „die Heimat im Herzen trägt“. Viele wunderschöne, in der Sprache der Großeltern, vorgetragene Stücke, teils erfunden, teils wahr, bekamen die über 70 Gäste zu hören. Unterstützung bekam Milena von den Leiperinnen Sigrid Konzack  und Traute Romke, von Manfred Kliche aus Raddusch und Erich Konzack von der Dubkow-Mühle. Zwischendurch schlüpfte sie in die Rolle der "Muhme" aus dem Spreewald , die mit der "neimodschin Welt nich mehr so richtich kloar kimmt, oaba mit die 3. Zähne dennoch den 2. Friehling erlebn will..." Ihre kleenen "Vagesslichkeetn (Vergesslichkeiten) nennt se  die "Riedes(h)eimer, die Vorstufe von Alzheimer...)&lt;br /&gt;Im Nu waren zweieinhalb Stunden Unterhaltung vorbei, die Gäste honorierten dies mit viel Applaus. Charlotte Schenker (72) aus Lübbenau: „Ich stamme aus Raddusch und mir ist diese Mundart ja nicht fremd. Milena kannte ich bisher nur als Gästeführerin, dass sie so gut unterhalten kann, wusste ich noch gar nicht.“ Gerda Neupötsch (77), aus Schwarzheide stammend: „Ich kenne Milena von den Senfabenden in Kaupen Nr. 6 und wusste schon um ihren Unterhaltungswert – es war wieder köstlich!“ Auch Marita Muckwar (46) aus Boblitz war vollauf zufrieden: „Besonders die alte Muhme hat Milena hervorragend umgesetzt. Da merkt man, dass sie sehr viel von ihrer Großmutter gelernt haben muss.“ „In der Tat, von Kindesbeinen habe ich mir diese Mundart von den Großeltern, aber auch anderen,  ablauschen können und nun erinnert mich diese Sprache mehr denn je an eine längst vergangene aber nie zu vergessene Zeit", so Milena.&lt;br /&gt;Ilona Konzack, die Chefin der Dubkow-Mühle ist überaus zufrieden: „Mit so viel Besucherandrang hatten wir nicht gerechnet, es ist aber auch schön, dass sich die Menschen wieder mehr auf ihre Wurzeln besinnen. Mir geht es gar nicht um den wirtschaftlichen Aspekt, um ein volles Haus, ich stehe für gelebte Traditionen und werde mit solchen Nachmittagen und anderen Veranstaltungen meinen Beitrag zur Bewahrung dieses kulturellen Erbes auch in Zukunft beitragen.“&lt;br /&gt;Schon am 1. März findet die nächste Veranstaltung statt. Dann schlüpft Milena u. a.  in die Rolle von "Gustav", „der zu gerne een ieban Durscht trinkt un den  denne die dollstn Sachn in Spreewald paasiern... kummt eenfach alle wieda un lasst eich die eene oda andre (G)eschte vazelln..."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3151389456290604743?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3151389456290604743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3151389456290604743' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3151389456290604743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3151389456290604743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/02/mundartnachmittag-in-der-dubkow-muhle.html' title='Mundartnachmittag in der Dubkow-Mühle (&quot;Mundoartnoachmittach in Dubkow-Miehle&quot;)'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SZF79qzJVaI/AAAAAAAAVYE/CQYkKX3DJzU/s72-c/muhme(c)peb2009_0208(024).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5284469136891892536</id><published>2009-02-04T10:49:00.002+01:00</published><updated>2009-02-04T10:53:38.018+01:00</updated><title type='text'>Der Spreewald und das Wasser</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SYlljrK9GwI/AAAAAAAAUz0/rVKy9LWQ19w/s1600-h/290407+(38).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SYlljrK9GwI/AAAAAAAAUz0/rVKy9LWQ19w/s320/290407+(38).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5298878100136598274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Liebe Kahnfährleute, gleich vorweg: Ihr werdet genügend Wasser zum Kahn fahren haben, der Spreewald wird nicht austrocknen!“ Mit dieser einleitenden Bemerkung nahm Helmut Ziehe (62) im Radduscher Hotel „Spreewaldhafen“ den 25 Anwesenden erst mal die größte Sorge ab. Gekommen waren auf Einladung des Radduscher Kahnfährvereins e.V. nicht nur Kahnfährleute, sondern auch an der Wasserproblematik Interessierte aus dem ganzen Spreewald. Der Vattenfall-Berater Ziehe ist Diplomingenieur, seit mehr als 40 Jahren mit Problemen der Wasserwirtschaft aus der Sicht der Energiewirtschaft befasst und als solcher mit der Situation in der Lausitz und im Spreewald bestens vertraut: „Wir haben in Deutschland im Durchschnitt ca. 800 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Jahr, in der Lausitz sind es aber nur 560 Liter. Durch den immer noch notwendigen Kohleabbau kann das Defizit durch Grubenwasserhebung aber weitestgehend ausgeglichen werden“, beruhigte Ziehe sogleich die Teilnehmer. Bis auf einen. Thomas Noack (Raddusch) fand das ein wenig schönfärberisch: „Die Auskohlung der Lausitz wird hier als Vorteil für die Wasserbilanz gesehen – gibt es da nicht andere, bessere Lösungen?“ Ziehe verwies in seiner Antwort auf die Notwendigkeit der Energieerzeugung aus Braunkohle: „Wenn alle sofort 50% Energie einsparen, kann man auch auf die Kohleverstromung verzichten. Ohne Konsens wird es aber nicht gehen, wir müssen noch Jahrzehnte mit der Kohle leben und diese  Tatsache auch mal von ihrer positiven Seite betrachten: Der Wasserförderung eben, auch für den Spreewald.“&lt;br /&gt;Manfred Kliche (Raddusch) wollte wissen, wie sich die Grundwassersituation nach dem schon vor Jahren beendeten Kohleabbau im Seeser Revier für Hausbesitzer entwickeln wird. Nach Ziehe ist mit einem kontinuierlichen Anstieg zu rechnen, etwa bis auf das Oberflächenniveau des Wassers im Radduscher Hafen. „Da kann sich jeder leicht ausrechnen, wie hoch sich sein Kellerfußboden über diesem Niveau befindet, etwaige Schwankungen durch Tonschichten oder –sperren ausgeschlossen.“&lt;br /&gt;Werner Buchan sorgte sich um den all zu leichtfertigen Umgang an den Schleusen: „Muss denn jedes Paddelboot geschleust werden, könnte man nicht das Boot herum tragen oder warten, bis mehrere Boote zusammen kommen? Hier gehen doch jedes mal zig Kubikmeter Wasser verloren!“ Helmut Ziehe musste das bejahen, sah aber auch keine andere Lösung, als an die Vernunft der Paddler zu appellieren. „Eigentlich ist im Durchschnitt genug Wasser da, aber eben nur im Durchschnitt. Trockenheit wird es sicher weiter geben, allerdings nicht mehr mit Leerfall der Fließe. Da beugen zahlreiche Stau- und Umleitungsmaßnahmen vor.“ Mit diesem Bezug auf seine Eingangsbemerkung beendete Ziehe unter Applaus nach zwei Stunden seinen Vortrag.&lt;br /&gt;Der Burger Fährmann Sven Arndt (40) fand ihn sehr informativ: „Ich habe 2 Seiten mitgeschrieben und habe nun endlich Zahlen und Fakten aus erster und berufener Hand. Nun kann ich meinen Gästen ihre Fragen viel besser und auch sicherer beantworten.“ Das Lübbener Ehepaar Schnell nahm den Weg nach Raddusch in Kauf, „weil wir uns für alles interessieren, was mit dem Spreewald zu tun hat“, so Lothar Schnell, vom  „Spreewaldduo Lothar &amp; Klaus“. Der Fährmann im Ruhestand Adolf Giedow (73), befürchtet allerdings, „dass mit dem Grundwasseranstieg vielleicht noch größere Probleme entstehen, als mit der Absenkung, die in den zurückliegenden Jahrzehnten eigentlich keine allzu großen Probleme mit sich brachte. Das es überhaupt noch mal zurück kommt hätte ich nicht erwartet.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakten, Fakten,…&lt;br /&gt;• Das gesamte Fließnetz des Spreewaldes ist 1575 km lang&lt;br /&gt;• Auf jeden Einwohner kommen 250 m³ Wasser aus der „fließenden Welle“, dem Oberflächenwasser&lt;br /&gt;• In der Sekunde fließen 8 m³ Wasser durch den Spreewald, oft aber auch weniger&lt;br /&gt;• Im Spreewald gibt es noch größere Kohlevorkommen, so liegen zwischen der Radduscher Buschmühle und der Leiper Dubkow-Mühle etwa 5 Millionen Tonnen.&lt;br /&gt;• Das Geländegefälle beträgt im Spreewald 15 cm pro Kilometer&lt;br /&gt;• Die Flutung des Bischdorfer Sees soll 2012 beendet sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5284469136891892536?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5284469136891892536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5284469136891892536' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5284469136891892536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5284469136891892536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/02/der-spreewald-und-das-wasser.html' title='Der Spreewald und das Wasser'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SYlljrK9GwI/AAAAAAAAUz0/rVKy9LWQ19w/s72-c/290407+(38).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2254055108095342888</id><published>2009-01-27T12:38:00.001+01:00</published><updated>2009-01-27T12:39:31.430+01:00</updated><title type='text'>Radduscher Tischlerei Petrick doch älter!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SX7ybgKdRxI/AAAAAAAATzk/mrPowbCauUk/s1600-h/kanzel-kalkwitz(c)pb.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 193px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SX7ybgKdRxI/AAAAAAAATzk/mrPowbCauUk/s320/kanzel-kalkwitz(c)pb.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5295936766138468114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Bericht in der LR vom 2. Oktober 2008 zum 120-jährigen Bestehen der Radduscher Tischlerei Petrick nahm Martina Schmidt vom evangelischen Pfarramt Kalkwitz zum Anlass, doch mal etwas genauer nachzurechnen. Sie konnte sich gut erinnern, in den kirchlichen Unterlagen eine Rechnung gefunden zu haben, die der Radduscher Tischlermeister Petrick bei der großen Restauration der Kirche im Jahre 1883 erstellt hatte. Sie fand dann auch noch eine Abschrift des Berichtes des Pfarrers Reuscher von 1883, den er an den Patron, den Grafen Lynar zu Lübbenau geschickt hatte. Darin heißt es: „Im August 1883 hat Tischlermeister Petrick aus Raddusch die alte Kanzel heraus gesägt und eine neue 5-eckige hergestellt und mit Zinken und Verzierungen versehen. Er hat ca. 3 Wochen daran gearbeitet und 190 Mark gefordert.“ Sämtliche Arbeiten sind „sehr gut ausgeführt worden“, heißt es weiter unten in dem  Bericht. Aus der Zeit der Kalkwitzer Kirchenrekonstruktion ist noch bekannt, dass es mehrere Ausschreibungen zum Kanzelumbau gegeben haben soll, aber nur Tischlermeister Petrick hätte sich an die Vorgabe heran getraut, diese Kanzel ähnlich der Vetschauer Kanzel  in der wendischen Kirche zu gestalten, was ihm dann letztlich auch den Auftrag einbrachte. &lt;br /&gt;Demzufolge ist die Firma Petrick mindestens 125 Jahre alt, sehr wahrscheinlich noch einiges älter, denn es ist kaum anzunehmen, dass sich ein junger Tischlermeister gleich an eine Kirchenkanzel herangewagt hätte. Max Petrick (Jahrgang 1929), Enkel des Kanzelbauers Gottlieb Petrick, nahm bisher an, dass die Firma seit 1888 besteht, dem Jahr des Hausbaues: „An einem Balken steht die Jahreszahl 1888 und da wir keine anderen Unterlagen haben, haben wir bisher dieses Datum als Firmengründung angenommen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kanzelerneuerung hatte dann einschließlich aller anderen Arbeiten insgesamt 375 Mark  gekostet, aber es standen nur 322,20 Mark aus Sammlungen bereit. Das fehlende Geld wurde dann vom Grafen zu Lynar beigesteuert. Die „herrschaftliche gräfliche Gemahlin schenkte der Kirche dann noch eine Pracht-Altarbibel mit Beschlag und weißem Deckel“ schrieb damals Pfarrer Reuscher in seinen Abschlussbericht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2254055108095342888?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2254055108095342888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2254055108095342888' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2254055108095342888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2254055108095342888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/01/radduscher-tischlerei-petrick-doch.html' title='Radduscher Tischlerei Petrick doch älter!'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SX7ybgKdRxI/AAAAAAAATzk/mrPowbCauUk/s72-c/kanzel-kalkwitz(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6874874248301996600</id><published>2009-01-03T13:57:00.001+01:00</published><updated>2009-01-03T14:00:15.615+01:00</updated><title type='text'>Argentinier im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9hKVtX1VI/AAAAAAAAQcU/v1nznmlm91c/s1600-h/nutria(c)pb.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 254px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9hKVtX1VI/AAAAAAAAQcU/v1nznmlm91c/s320/nutria(c)pb.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287051317810287954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im häufiger kann man im Spreewald die ursprünglich in Südamerika beheimateten Nutrias beobachten. Jetzt im Winter gelingt dies noch öfter, da die Deckung in der Ufervegetation weniger dicht ist und eher Einblicke ins  Familienleben dieser Tiere zulässt. Da sie auch kaum scheu sind, lassen sie uns Menschen scheinbar ganz gern bei Fellpflege oder Nahrungsaufnahme zusehen. Ihre natürlichen Feinde sind lediglich Rotmilan, Uhu, Seeadler und Fuchs – bis auf Letzteren immer noch relativ seltene Spezis im Spreewald. Dafür werden die Biberratten, wie sie auch genannt werden, selbst oft zu Feinden. Man vermutet, dass sie den Fischotter aus seinen angestammten Revieren verdrängen, auch Deiche könnten unterwühlt werden. &lt;br /&gt;Die Nutrias stammen vermutlich aus aufgegebenen Zuchten und haben sich dank der idealen Bedingungen im Spreewald und ihrer hohen Vermehrungsrate stark verbreitet. Im Futter nicht wählerisch, könnte ihnen höchstens ein langer Winter gefährlich werden. In Eis und Schnee finden die Tiere keine ausreichende Nahrung, besonders auch nicht für die zahlreichen Nachkommen. Bis zu dreimal im Jahr wirft das Weibchen 6 bis 8 Junge und bei einer Lebensdauer von etwa 10 Jahren sind das schon mal 200 bis 250 Nachkommen je Weibchen!&lt;br /&gt;Interessanterweise gibt es zahlreiche Fellfärbungen, im Radduscher Raum wurde sogar schon ein goldfarbener Nutria beobachtet. (Foto; im kleinen Bild normalfarbene Partner/in) &lt;br /&gt;Füttern sollte man nicht, auch nicht anfassen sollte man diese zutraulichen Tiere, denn es sind schon Fälle von Trichinen- und Salmonellenübertragung bekannt geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Europa kamen die Tiere vermutlich schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts und wurden hier ausgewildert, aber wegen ihres Fells stark bejagt und beinahe auch wieder ausgerottet. Erst seit den 1920er Jahren wurden argentinische Neuimporte in etwa 1000 Farmen gehalten, deren Zahl nach dem Krieg allerdings stark schrumpfte. Heute gibt es meist nur noch Farmen für spezielle Fellfärbungen. Eine Zeit lang galt sein Fleisch auch als sehr schmackhaft. Besonders zu DDR-Zeiten sollten damit gewisse Versorgungsengpässe kompensiert werden, es galt als Kaninchen-Ersatz. In den USA, in Lousianna, wurde das Tier zur Landplage. Dort forderte man die Menschen in einer millionendollarteuren Kampagne auf, das „Problem einfach aufzuessen“!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6874874248301996600?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6874874248301996600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6874874248301996600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6874874248301996600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6874874248301996600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/01/argentinier-im-spreewald.html' title='Argentinier im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9hKVtX1VI/AAAAAAAAQcU/v1nznmlm91c/s72-c/nutria(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7403676487503529700</id><published>2009-01-03T13:54:00.002+01:00</published><updated>2009-01-03T13:57:50.066+01:00</updated><title type='text'>"Duft der Erde" auf Gut Dubrau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9gb9xVD6I/AAAAAAAAQb4/rNoE9H-bKbA/s1600-h/enthuellung(c)pb.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 208px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9gb9xVD6I/AAAAAAAAQb4/rNoE9H-bKbA/s320/enthuellung(c)pb.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287050521110450082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Graf Frederico zu Lynar hatte eine alte Pappel auf seinem Dubrauer Gutshof entfernen müssen, da immer wieder herab brechende Äste zur allgemeinen Gefahr wurden. Der Stamm lag erst mal einige Zeit zum Zersägen bereit, doch glücklicherweise hatten die Frauen Gräfin Nicole Franziska zu Lynar und Angela Lusici die Idee, daraus etwas Kunstvolles zu machen. Eine Idee, die der Lübbenauer Künstler Dietrich Lusici nur zu gern aufgriff, da er sich gerade in letzter Zeit sehr viel mit Holzkunst beschäftigt hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei strahlendem Sonnenschein enthüllte Graf Frederico zu Lynar nun Monate später unter Beifall der geladenen Gäste dieses Werk des Künstlers. Ein leichter Windhauch half beim Entfalten und im prallen Licht erschien ein acht Meter vierzig hoher Baumstamm mit vielen Symbolfiguren, die der Künstler mit der Motorsäge hinein gearbeitet hatte. „Dieses an sich grobe Werkzeug muss man sehr gefühlvoll handhaben und ich habe ungefähr 400 Stunden, teilweise bei glühender Sommerhitze, an der Skulptur Schwerstarbeit geleistet!“ Dietrich Lusici ist mit seinem Werk zufrieden: „Ich habe viele Geschichten in den Baum gesägt, herausgekommen ist aber eine einzige Geschichte: Die Botschaft, an die Erde zu denken, die wir in Gefahr gebracht haben. Sie steht auf der für mich duftenden Erde des Gutes Dubrau –und so habe ich sie auch genannt. Hier entsteht auf alter Scholle Neues, aber eben im Einklang mit der Natur.“ Die Lynars betreiben eine ökologisch orientierte Landwirtschaft, sie haben großflächige Photovoltaikanlagen auf ihren Stallungen und unterhalten einen Bio-Hofladen. Im Moritz-Carl-Friedrich-Saal finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, auch Ferienwohnungen für Ruhe suchende Gäste stehen zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einweihungsgast  Helmut Wenzel, Lübbenauer Bürgermeister: „Mich erinnert die schwarze Farbe der Skulptur an die Spreewaldkähne und vielleicht ist das der Anfang einer Kunststraße, einer Verbindung zwischen Tagebau und Spreewald? Die Menschen sollten sich mit der Kunst und den Künstlern auseinandersetzen, diese gelten ja bekanntlich als Seismographen der Gesellschaft.“&lt;br /&gt;Dr. Malte von Bargen (79) und seine Gattin Dorothea (74) kamen extra aus Dresden angereist: „Wir kennen Dietrich Lusici schon seit über zwanzig Jahren, wir finden seine Kunst außerordentlich.“ Der pensionierte Rechtsanwalt und ehemaliger Berater des Freistaates Sachsens in Entschädigungsangelegenheiten, ist auch sehr froh darüber, „das es gerade eine gräfliche Familie ist, die ihr zurück übertragendes Gut auch als Ort der Künste gestaltet.“&lt;br /&gt;Rita Heidmann (57), eine Malschülerin Lusicis, kommt ins Schwärmen: „Die Skulptur ist ein Gedicht, sie vereint alles Schöne an einem schönen Ort!“&lt;br /&gt;Dank einiger Sponsoren und natürlich durch gräfliche Unterstützung konnte dieses Kunstwerk aufgestellt werden, es steht unübersehbar und unweit der Straße zwischen Dubrau und Bischdorf auf dem Gutsgelände. (&lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/SkulpturDubrau?feat=directlink"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7403676487503529700?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7403676487503529700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7403676487503529700' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7403676487503529700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7403676487503529700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2009/01/duft-der-erde-auf-gut-dubrau.html' title='&quot;Duft der Erde&quot; auf Gut Dubrau'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SV9gb9xVD6I/AAAAAAAAQb4/rNoE9H-bKbA/s72-c/enthuellung(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2772016319265101935</id><published>2008-12-21T12:41:00.004+01:00</published><updated>2008-12-21T13:00:57.999+01:00</updated><title type='text'>Der Spreewald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4r1D-EmpI/AAAAAAAAPXI/F-H1CyG-eXE/s1600-h/DSCF0014.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4r1D-EmpI/AAAAAAAAPXI/F-H1CyG-eXE/s320/DSCF0014.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282207603550886546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Südlich von Berlin, in der Niederlausitz, befindet sich ein 75 km langes und 15 km breites Gebiet, welches von zahlreichen Flussadern und Nebenarmen der Spree durchzogen ist. Es entstand nach der letzten Weichseleiszeit vor etwa 12000 Jahren. Die abfließenden Schmelzwassermassen schufen ein ebenes Schwemmsandgebiet, in das sich im Laufe der Zeit die Spree immer wieder neue Abflusswege suchte. Diese Kanäle, die der Spreewälder „Fließe“ nennt, werden von leichten Erhöhungen begrenzt, den „Kaupen“. Nur hier konnten die Menschen siedeln und einigermaßen sicher vor den jährlichen Hochwassern sein. In diesem urwaldähnlichen Sumpfgebiet rangen die hier lebenden Menschen mühevoll der Natur Böden für den Ackerbau und die Viehzucht ab. So nach und nach entstanden durch Abholzungs- und Entwässerungsmaßnahmen ausgedehnte Weiden und auch einige fruchtbare Ackerflächen, die sich besonders für den Gemüseanbau eigneten. Geradezu sprichwörtlich sind die Spreewälder Gurken, aber auch der Meerrettich findet hier beste Anbaubedingungen. Haupttransportmittel war im gesamten Spreewald der Kahn, noch heute gibt es entlegene Gebiete, in die man nur mit diesem abgeflachten Gefährt aus geteerten Kiefernholz gelangen kann. Zum Antrieb wird eine lange Stange aus Eschenholz benutzt, das Rudel. &lt;br /&gt;Zwischen den natürlichen Wasserarmen schufen die Bewohner im Laufe der Jahrhunderte Querverbindungen, die künstlichen Kanäle. So entstand auf relativ kleinem Raum ein etwa 1000 km langes Wassernetz, welches heute fast nur noch touristisch genutzt wird. Auf den Spreewaldkähnen werden in der Saison durch speziell ausgebildete Kahnfährleute hunderttausende Gäste durch eine einmalige Landschaft gestakt, wie das Fortbewegen mittels der Rudel-Stange im Spreewald heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die abgeschiedene und schwer zugängliche Lage des Spreewaldes ließen hier seltene Tier- und Pflanzenarten gedeihen. Weiß- und Schwarzstorch sind hier ebenso zu finden, wie Eisvogel und Singschwan. &lt;br /&gt;Die Bewohner waren ursprünglich Germanen, die aber wieder abwanderten. Im 5. oder 6. Jahrhundert wanderten Slawen vom Stamm der Wenden in dieses Gebiet ein. Da sie sich in ihrer Sprache selbst ‚serby’ nennen, hat sich auch der Parallelbegriff Sorben eingebürgert. Erst vor etwa 1000 Jahren wurde das Gebiet durch deutsche Eroberungen christianisiert, allerdings konnten im Inneren des Spreewaldes noch sehr lange wendische Traditionen und insbesondere die Sprache erhalten bleiben. So sind alle Ortsschilder immer noch in deutscher und wendischer Sprache, amtliche Mitteilungen erfolgen ebenfalls manchmal noch in wendisch, es gibt wendische Zeitungen, sowie Rundfunk- und Fernsehsendungen in dieser Sprache. Heute sieht man bei Volksfesten auch wieder häufiger die farbenfrohe Tracht der Spreewälderinnen, in den Schulen wird fakultativ die wendische Sprache gelehrt. &lt;br /&gt;In der Slawenburg Raddusch befindet sich eine Ausstellung zur Besiedlungsgeschichte der Niederlausitz und Fundstücke, die im Rahmen der Tagebau-Vorfelderkundungen geborgen wurden.&lt;br /&gt;Das gesamte Gebiet, das Biosphärenreservat Spreewald, steht seit 1991 unter dem Schutz der UNESCO. In dieser einmalige Natur- und Kulturlandschaft Brandenburgs ist der Tourismus nach dem starken Rückgang der Kohleförderung in der Lausitz ein entscheidender Wirtschaftsfaktor geworden. &lt;br /&gt;Bedeutende Spreewaldorte sind Lübbenau, Lübben, Burg, Leipe, Lehde und &lt;a href="http://www.raddusch-spreewald.de"&gt;Raddusch&lt;/a&gt;, hier haben sich zahlreiche touristische Dienstleister etabliert.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/Spreewaldbilder?feat=directlink"&gt;Fotoalbum Spreewald&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2772016319265101935?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2772016319265101935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2772016319265101935' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2772016319265101935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2772016319265101935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/12/der-spreewald.html' title='Der Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4r1D-EmpI/AAAAAAAAPXI/F-H1CyG-eXE/s72-c/DSCF0014.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4882312784749732732</id><published>2008-12-21T12:31:00.004+01:00</published><updated>2008-12-21T13:03:59.200+01:00</updated><title type='text'>Leinöl - Schmiere für die Ewigkeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4qKRaoH2I/AAAAAAAAPXA/m8tSfPmWjiI/s1600-h/pb2008_1219a.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4qKRaoH2I/AAAAAAAAPXA/m8tSfPmWjiI/s320/pb2008_1219a.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282205768914313058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Leinöl – das ist Schmiere für die Ewigkeit!“ Schon Ehm Welk („Die Heiden von Kummerow“) erkannte den gesundheitlichen Wert dieses aus den Samen der Flachspflanze gewonnenen Öls. Diese uralte Kulturpflanze diente in erster Linie der Herstellung von Textilien, dem Leinen. In den Samenkapseln dieser Pflanze sind je 10 dieser bräunlichen 2 bis 3 mm großen glänzenden Körner enthalten. Sie können bis zu  40% Öl enthalten. Dieses Öl lässt sich hervorragend als Rohstoff in der Farbchemie einsetzen, aber viel wichtiger und auch wertvoller ist dieses Öl für die menschliche Ernährung. Erstaunlicherweise hat es nur regionale Bedeutung, fast nur in der Lausitz, im früheren Schlesien und im Berliner Raum ist es bekannt und wird es genutzt. In anderen Ländern wie Frankreich und Portugal ist es noch nicht als Lebensmittel zugelassen, da es eine Blausäure ähnliche Verbindung enthält. Sicher spielt der etwas andere Geschmack, an den man sich erst gewöhnen muss, auch eine Rolle. Es gibt auch in der Lausitz Menschen, die es zwar kennen, aber es doch oft nur als Anstreichmittel verwenden (Firnis), andere wiederum vergöttern das Öl gerade wegen des anderen Geschmacks und sicher auch wegen seiner großen gesundheitlichen Bedeutung. So zum Beispiel enthält es 55% der dreifach ungesättigten Omega3-Fettsäuren, das Sonnenblumenöl enthält dagegen nur 1 %. Leinöl senkt nachweislich die Blutfettwerte, wirkt gegen Arteriosklerose und mindert das Infarktrisiko. Allerdings ist es nicht sehr lange haltbar, es verändert unter Luftzufuhr seinen Geschmack und wird leicht bitter. Im Tiefkühlfach dagegen kann es sehr lange aufbewahrt werden. Anders als Wasser dehnt es sich beim Frieren nicht aus, die Flaschen werden nicht zerstört.&lt;br /&gt;Man unterscheidet zwei Herstellungsverfahren, das Kaltpressverfahren und das Warmpressverfahren. Das erstere gilt als das schonendere, aber die Blausäure ähnlichen Bitterstoffe bleiben erhalten; beim zweiten Verfahren werden diese Bitterstoffe weitgehend zerstört. Im Spreewald und der Lausitz wurde das Leinöl immer mit dieser Warmpressmethode hergestellt, heute nur noch in Straupitz. Beim Kaltverfahren wird das Öl mittels einer Spindelpresse aus dem Samenkörnern herausgedrückt, bei der Warmpressung mittels Stempelpresse. Nach dem Pressen bleibt der so genannte Leinkuchen zurück, ein immer noch hochwertiges Nahrungsmittel, denn er besteht zu 25% aus Eiweiß, enthält viel Vitamin E und wertvolle Ballaststoffe. Man kann es als Futterzusatz für Tiere (z. B. im Pferdesport) ebenso verwenden wie als Zusatz beim Brotbacken und im Müsli. Allerdings bekommt man es nicht im Handel, sondern nur beim Hersteller. Die Holländerwindmühle in Straupitz ist wohl die letzte in Deutschland, die das Leinöl nach dem jahrhundertealten Verfahren herstellt, dort kann man das Öl und eben auch den Ölkuchen direkt aus der Presse bekommen – frischer geht es nicht! In der Straupitzer Mühle wird der angefeuchtete Leinsamen bei etwa 60°C  unter ständigem Rühren „geröstet“, anschließend in schwere Stahlformen verbracht, um dann in der Presse bei 300 bar Druck das Öl zu gewinnen. Dieses mit körperlicher Schwerstarbeit aufwändig hergestellte Öl wird sofort und ohne jede weitere Nachbehandlung an die Kunden abgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „Nationalgericht“ des Spreewälders ist Leinöl mit Quark: Pellkartoffeln, möglichst aus der neuen Ernte, dazu mit Milch angerührter Quark, Salz, Pfeffer und klein gehackte Zwiebeln – und darüber ein ordentlicher Schuss ganz frisches Leinöl! In den regionalen Gaststätten wird dieses Gericht angeboten, viele  Spreewälder essen dieses auch mindestens einmal in der Woche. Oft kommt das Öl noch an den Gurkensalat oder auch an eingemachte Heringe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch eine äußere Anwendung dieses Öles ist sehr zu empfehlen, denn es pflegt die Haut ohne Chemie, es hilft bei der Wundheilung und wird gern als Peeling-Zusatz verwendet.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/FotoalbumRudolph?feat=directlink"&gt;Fotoalbum Windmühle Straupitz&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4882312784749732732?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4882312784749732732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4882312784749732732' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4882312784749732732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4882312784749732732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/12/leinl-schmiere-fr-die-ewigkeit.html' title='Leinöl - Schmiere für die Ewigkeit'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SU4qKRaoH2I/AAAAAAAAPXA/m8tSfPmWjiI/s72-c/pb2008_1219a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8314169276825667358</id><published>2008-12-17T07:13:00.002+01:00</published><updated>2008-12-17T07:25:02.511+01:00</updated><title type='text'>Abfischen Angelteich Stradow</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUia2UOxr3I/AAAAAAAAPHo/fg62RNrbcOU/s1600-h/wedmann-goeritz2(c)pb.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUia2UOxr3I/AAAAAAAAPHo/fg62RNrbcOU/s320/wedmann-goeritz2(c)pb.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280640821026205554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Jahrelang haben die Angler sich ihre Fische angefüttert, nun sollen sie wirklich auch mal was davon haben!“ Der Stradower Fischer Steffen Hillwig hat den Angelteich abgelassen und den Anglern gestattet, gegen eine kleine Nutzungsentschädigung je vier Edelfische zu Keschern. Bei einem Gewicht von 20 bis &lt;st1:metricconverter productid="30 Kilogramm"&gt;30 Kilogramm&lt;/st1:metricconverter&gt; je Fisch eine beachtliche Menge, so mancher&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;Fahrradanhänger stieß da schnell an seine Belastungsgrenzen. Der größte Fisch war ein 34-Kilogramm schwerer Marmorkarpfen, gefolgt von einem Wels (&lt;st1:metricconverter productid="21 kg"&gt;21 kg&lt;/st1:metricconverter&gt;), einem Zander (&lt;st1:metricconverter productid="12 kg"&gt;12 kg&lt;/st1:metricconverter&gt;) und einem Schuppenkrapfen (&lt;st1:metricconverter productid="6 kg"&gt;6 kg&lt;/st1:metricconverter&gt;). Günter Müller aus Zerkwitz holte einen armdicken Aal aus dem Schlamm und Sebastian Laqua aus Vetschau freute sich über einen Marmorkarpfen, den er &lt;st1:metricconverter productid="30 Kilogramm"&gt;30 Kilogramm&lt;/st1:metricconverter&gt; schwer schätzte. Der Göritzer Janusz Wedmann hatte mit einem eben so dicken Fisch zu kämpfen, der Kescher war fast zu klein dafür. Schwer durch den zähen Schlamm watend, zog er den Fisch hinter sich her ans Ufer. Familie Matzk aus Werben erschien zu viert, theoretisch wären 16 Fische drin gewesen, praktisch blieb man darunter, der Pkw-Anhänger war ohnehin schon voll!&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;„Solche großen Fische habe ich noch nie gesehen!“ „Wer soll die bloß alle essen?“ „Die passen ja in keine Tiefkühltruhe!“ Solche Aussagen, meist von den Ehefrauen, waren ständig zu hören. Über einhundert Männer zog es wieder und wieder in den Teich, sie folgten einem ganz urtümlichen Jagdtrieb und filterten das restliche Teichwasser durch ihre Kescher, die Beute wurde aber nun immer kleiner - eben normaler. Der nasskalte Dezembertag tat der Volksfeststimmung keinen Abbruch – im Gegenteil: Mit Glühwein, Fischsuppe und Bockwurst sowie einen wärmenden Lagerfeuer wurde das freudige Ereignis gefeiert. Weniger zum Feiern war allerdings dem Fischer selbst zumute: „Ich habe den Teich ablassen müssen, weil ich in eine unklare Zukunft blicke. Ausbleibende Fördermittel und eine insgesamt nicht befriedigende wirtschaftliche Situation lassen mich überlegen, ob ich den Betrieb nicht ganz aufgeben soll“, so der nachdenkliche Steffen Hillwig. „Aber das Weihnachts- und Silvestergeschäft läuft planmäßig, wir haben noch genügend Fisch in unseren Hälterbecken, unsere Kunden bekommen fangfrische Ware mit nach Hause, je nach Wunsch lebend oder geschlachtet!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Fotoalbum: &lt;a href="http://www.raddusch-spreewald.de/stradow.html"&gt;www.raddusch-spreewald.de/stradow.html&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8314169276825667358?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8314169276825667358/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8314169276825667358' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8314169276825667358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8314169276825667358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/12/abfischen-angelteich-stradow.html' title='Abfischen Angelteich Stradow'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUia2UOxr3I/AAAAAAAAPHo/fg62RNrbcOU/s72-c/wedmann-goeritz2(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-796169244000633796</id><published>2008-12-14T14:19:00.002+01:00</published><updated>2008-12-14T14:22:09.748+01:00</updated><title type='text'>Der wend'sche Drehbaum</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUUINo0ZcaI/AAAAAAAAO_U/k6h3Y3OLpOk/s1600-h/dieter-dziumbla-drehbaum(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5279635168550285730" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 202px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUUINo0ZcaI/AAAAAAAAO_U/k6h3Y3OLpOk/s320/dieter-dziumbla-drehbaum(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Spreewald und in anderen sorbisch-wendischen Gegenden konnte der christliche Weihnachtsbaum nicht so schnell heimisch werden. Das hatte sicherlich auch damit zu tun, dass es im Inneren des Spreewaldes kaum Nadelbäume gab und gibt, zum anderen auch damit, dass christliche Bräuche ohnehin erst seit etwa eintausend Jahren Einzug in das von den Slawen bewohnte Gebiet hielten und der Weihnachtsbaum selbst erst seit wenigen Jahrhunderten „modern“ war. Es bedurfte sogar erst einer Preußischen Verordnung von 1910, die den Weihnachtsbaum christlicher Prägung auch im Wendischen einführte und den „Drebom“ ersetzen sollte. Bis dahin nämlich fand man diese an eine Pyramide erzgebirglichen ursprungs erinnernde Konstruktion zur Weihnachtszeit in den wendischen Stuben. Aus Weidenruten wurde dieser Baum recht kunstvoll in mehreren Etagen gefertigt, die hier ansässigen Korbflechter haben dabei sicherlich auch recht großes Geschick an den Tag gelegt. An der Spitze brachte man Flügel aus dünnem Holz oder auch zerschnittenen Weißblech an, das ganze Gestell wurde auf einem spitzen Stab drehbar gelagert. Zwei Dutzend Kerzen trieben die ganze Konstruktion an. Die Etagen versah man mit allerlei Zierrat, Äpfeln und Nüssen, mit Trachtenpüppchen oder Schnitzereien. Das Gestell wurde mit farbigen Papier oder Stoff umwickelt und manchmal auch farbig angemalt. Dieser Brauch geriet die letzten 100 Jahre fast in Vergessenheit, erst jetzt findet er hier und da wieder Einzug in wendischen Stuben. Solche Drehbäume kann man im Heimatmuseum Dissen, im Wendischen Museum Cottbus und im Spremberger Heimatmuseum sehen. Oder bei Dziumblas in Burg, da steht ein Nachbau aus geleimten Holz in der guten Stube, immerhin 2 Meter hoch. Eine etwas kleinere Ausfertigung findet man in der Trachtenausstellung nebenan. Dieter Dziumbla hatte vor einigen Jahren bei Lothar Balke in Drebkau einen Original-Drehbaum gesehen und diesen nachgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Trachtenausstellung ist täglich geöffnet, man findet sie in der Burger Wendenkönigstraße 9, Tel.: 035603/874 &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-796169244000633796?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/796169244000633796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=796169244000633796' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/796169244000633796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/796169244000633796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/12/der-wendsche-drehbaum.html' title='Der wend&apos;sche Drehbaum'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SUUINo0ZcaI/AAAAAAAAO_U/k6h3Y3OLpOk/s72-c/dieter-dziumbla-drehbaum(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-240296685476829825</id><published>2008-12-09T16:29:00.002+01:00</published><updated>2008-12-09T17:12:52.856+01:00</updated><title type='text'>Spinntestube</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ST6YuUIdhjI/AAAAAAAAOs8/qmYdFwfo1EI/s1600-h/lehnigk-konzack2(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5277823734770402866" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 315px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ST6YuUIdhjI/AAAAAAAAOs8/qmYdFwfo1EI/s320/lehnigk-konzack2(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Wir treffen uns vier- oder fünfmal im Jahr, immer mal woanders, heute sind wir die Gastgeber“ erzählt Christa Dziumbla (62) von der Trachtenstickerei Burg. Gekommen waren Berthold Lehnigk (69) aus Groß Lübbenau, seine Schwester Siegrid Konzack (67) sowie Gertraud Romke aus Leipe. Aus Burg stieß später noch Carola Wehlan (49) hinzu. Mit Christas Ehemann Dieter waren es immerhin zwei spinnende Männer, die ihr Handwerk perfekt beherrschten und den Frauen in Nichts nachstanden. Berthold Lehnigk hatte, wie auch allen anderen, sein eigenes Spinnrad mitgebracht, es stammt nachweislich von 1869. „Ich musste schon als Kind damit viel spinnen, eine für mich mühselige und langweilige Arbeit. Aus alten Elektrogeräten habe ich mir in den Vierzigern ein elektrisches Spinnrad gebaut, es funktioniert heute noch“, erzählt er stolz und holte seine Erfindung aus dem Karton: „Stecker in die Steckdose und schon surrt das kleine Maschinchen. Mit dem alten Spinnrad geht es aber dann doch letztlich besser, denn mit dem Fuß kann ich die Geschwindigkeit bestimmen und auch jederzeit stoppen.“&lt;br /&gt;Seine Leiper Schwester hat schon so ziemlich alles versponnen, was die Natur hergab. „Meine schönste und wärmste Strickjacke ist aus Hundehaar! Wir haben die ausgekämmte Wolle gesammelt und versponnen, sie war viel feiner als Schafwolle“ erzählt sie in der Runde. „Schafwolle wird auch immer seltener, die heutigen Schafe haben meist kurze Wolle, diese Tiere sind eigentlich mehr für den Fleischer bestimmt – und man merkt es gleich am Preis: Die Rohwolle ist viel teurer geworden.“&lt;br /&gt;Christa Dziumbla hatte inzwischen den Glühwein auf Temperatur gebracht und der Runde eingeschenkt: „Früher fand die Spinnte meist jede Winterwoche bei Leuten statt, die keine kleinen Kinder mehr hatten. Die Wohnstube wurde dafür ausgeräumt und die Spinngäste wurden ebenso wie heute bewirtet. Ob auch mit Glühwein, ist nicht überliefert, jedenfalls soll es immer sehr lustig gewesen sein. Nach 10 Uhr abends durften dann auch die jungen Männer in die Spinntestube und haben versucht, die Mädchen ein wenig von ihrer Tätigkeit abzulenken und sie zu necken. Als Dank für die Gastfreundschaft hat dann die Jugend im Herbst den Gastgebern bei der Kartoffelernte geholfen.“&lt;br /&gt;Und so manche Geschichte von Gestern und Heute machte dann noch die Runde, untermalt nur vom leisen Surren der Spinnräder.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-240296685476829825?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/240296685476829825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=240296685476829825' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/240296685476829825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/240296685476829825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/12/spinntestube.html' title='Spinntestube'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/ST6YuUIdhjI/AAAAAAAAOs8/qmYdFwfo1EI/s72-c/lehnigk-konzack2(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6924668337738067262</id><published>2008-11-23T09:29:00.005+01:00</published><updated>2008-11-23T09:36:57.865+01:00</updated><title type='text'>Drückjagd im Leiper Spreewald</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSkVCegQ0kI/AAAAAAAANFI/dZeXXQQFsJI/s1600-h/jagd-leipe5(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271767971106181698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 275px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSkVCegQ0kI/AAAAAAAANFI/dZeXXQQFsJI/s320/jagd-leipe5(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Jagdpächter Herbert Konzack und Erhard Jedro hatten am 15.11.08 zur Drückjagd eingeladen und 24 Jäger (darunter Thüringer und Schwaben) legten 11 Stück Rotwild, 5 Rehe, 3 Sauen und 2 Füchse zur Strecke. Günter Stiehle (Foto) aus Ehingen/Donau: "Ich habe noch nie so viele Hirsche gesehen, und ich bin ganz stolz auf meinen einzigen Schuss des Tages, mit dem ich das größte Wildschwein erlegte." Er hatte von einem Leiper Arbeitskollegen, der in seiner Firma arbeitet, von der Einladung zur Drückjagd erfahren. Das Wild wird nun "aus der Decke geschlagen" und den Gaststätten angeboten, der Erlös kommt in die Kasse der Hegegemeinschaft Leipe.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mehr zur Jagd im Spreewald unter &lt;a href="http://www.raddusch-spreewald.de/jagd.html"&gt;http://www.raddusch-spreewald.de/jagd.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6924668337738067262?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6924668337738067262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6924668337738067262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6924668337738067262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6924668337738067262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/drckjagd-im-leiper-spreewald.html' title='Drückjagd im Leiper Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSkVCegQ0kI/AAAAAAAANFI/dZeXXQQFsJI/s72-c/jagd-leipe5(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4986713150332301211</id><published>2008-11-22T12:36:00.001+01:00</published><updated>2008-11-22T12:38:36.064+01:00</updated><title type='text'>Netze stricken bei Günter Buchan, Leipe</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfvK_utlvI/AAAAAAAANEE/GAcd7--AzTo/s1600-h/buchan2(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271444861045544690" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 274px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfvK_utlvI/AAAAAAAANEE/GAcd7--AzTo/s320/buchan2(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Am Anfang ist ein Loch, dann kommt noch ein Loch und noch eins – irgendwann ist dann die Reuse fertig.“ Günter Buchan aus Leipe, Wirt vom Spreewaldhof, Chefkoch, Spreewaldfischer und eben auch Netzstricker verrät dabei aber auch, dass dazwischen etwa 50 Stunden liegen, die eine 4 m lange Reuse so benötigt. „Meine größte Reuse war 80 cm im Durchmesser, fünf Meter lang und hat vier ‚Grüne Wochen’ gedauert!“ Günter Buchan hatte auf der Berliner Ausstellung jahrelang an der gleichen Reuse, die immerhin 60000 Knoten hatte, gestrickt. Diese Kunst, die wohl nur noch wenige beherrschen, hatte er sich schon als Kind an langen langweiligen Winterabenden wie fast von selbst beigebracht. Mangels anderer Freizeitbeschäftigen und Ablenkungen hat er seinem Vater über die Schulter gesehen und es auch schon bald selbst probiert. „Als der Vater einmal zur Fastnacht war, habe ich einfach sein begonnenes Netz zu Ende gestrickt – und ein paar Backpfeifen bekommen, denn das Netz war viel zu locker, die Knoten lösten sich beim ersten Fischzug ebenso wie der Fang in Wohlgefallen auf.“&lt;br /&gt;Inzwischen beherrscht er das Stricken natürlich perfekt und gibt gern seine Kenntnisse an Interessierte weiter, von denen es erstaunlich viele gibt. Im Auftrag der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur Cottbus weist er seine Gäste in diese Kunst ein. Leiterin Maria Elikowska-Winkler organisiert solche Veranstaltungen: „Es kommt uns sehr auf die Traditionspflege an, wir wollen dieses Brauchtum unbedingt pflegen und weitergeben.“&lt;br /&gt;Andreas Helbing ist Vorsitzender des Cottbuser Anglervereins mit über eintausend Mitgliedern und will unbedingt das Stricken lernen: “Wir sind für Hegemaßnahmen in der Spree verantwortlich, deren Fischbestand sich dank der hervorragenden Wasserqualität enorm vergrößert hat. Mit unseren Reusen wollen wir den Weißfischbestand unter Kontrolle halten. Und ich freue mich auf die langen Winterabende, an denen ich statt fernzusehen unsere Netze fachgerecht reparieren kann.“ Aus Schlepzig ist Erhard Fischer mit seiner Gattin und einem großen Kescherrahmen angereist. „Dafür will ich mal ein Netz stricken, meine Frau soll gut aufpassen, denn ihr wird es sicher leichter fallen, sich die Maschen zu merken.“&lt;br /&gt;Ganz andere Motive hat Carola Geppert aus Bad Muskau: „Ich will mich mit Trachtenstickerei selbständig machen und die beim Netzstricken angewandte Filet-Technik ist die gleiche, wie sie z.B. bei der Nochtener Trachtenhaube angewandt wird.“&lt;br /&gt;Am Ende des Abends ist zwar kein Netz fertig geworden, aber einige Männer in gestandenen Jahren hatten so ihre Freude an den ersten selbst gestrickten Maschen und überboten sich nun gegenseitig mit Tricks und Kniffs. „Denkt dran, wie es mir als Kind ergangen ist: Der Knoten ist allen Netzes Übel“, gab Günter Buchan ihnen mit auf den Heimweg.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4986713150332301211?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4986713150332301211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4986713150332301211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4986713150332301211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4986713150332301211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/netze-stricken-bei-gnter-buchan-leipe.html' title='Netze stricken bei Günter Buchan, Leipe'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfvK_utlvI/AAAAAAAANEE/GAcd7--AzTo/s72-c/buchan2(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8802148584130873287</id><published>2008-11-22T12:34:00.001+01:00</published><updated>2008-11-22T12:36:25.601+01:00</updated><title type='text'>Abfischen Kossateich</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuqRmGeVI/AAAAAAAAND8/e5WVkQk57-M/s1600-h/barth-mit-silberkarpfen(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271444298905581906" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 306px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuqRmGeVI/AAAAAAAAND8/e5WVkQk57-M/s320/barth-mit-silberkarpfen(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Fischer Steffen Hillwig aus Stradow ist nicht ganz zufrieden mit dem diesjährigen Fangergebnis: „Es hat sich schon angedeutet, dass mit dem relativ kühlem Sommer nicht mit großen Gewichtszunahmen zu rechnen sein wird. In einem warmen Sommer kann das Durchschnittsgewicht schon bis zu 2000 Gramm betragen, in diesem Jahr beträgt es lediglich 1400 Gramm.“ Gemeinsam mit Anglerfreunden wurde mehrmals das große Netz am Abflusswehr durchgezogen, der Fang sofort sortiert, gewogen und abtransportiert, ein Teil kam in den Angelteich. Dieser soll am 13. Dezember abgelassen werden, die Angler sind herzlich dazu eingeladen, können aber ihre Ruten zuhause lassen, nur den Kescher müssen sie mitbringen. Gegen einen kleinen Obolus, dürfen sie sich dann mal so richtig „bedienen“. Es soll ein kleines Fischerfest mit Glühwein und Lagerfeuer werden, so Steffen Hillwig. Wer sich aber lieber schon jetzt einen fangfrischen Fisch kaufen möchte, kann dies immer Freitag und Samstag in der Fischerei Stradow tun.&lt;br /&gt;Star des Tages war ein 12 kg schwerer Silberkarpfen mit der stattlichen Länge von 85 cm. Helfer Bodo „Charly“ Barth hatte mächtig zu tun, dass Tier zu bändigen. Auch Fischersohn Eric (8) und Freund Tim (9) waren stolz auf ihre zwei Welse, auf die sie aufpassen durften, sie kümmerten sich nämlich um die Beifänge. Zahlreiche Spiegel- und Schuppenkarpfen, aber auch Hechte und Weißfische gingen über das Förderband in die Transportfahrzeuge. „Es hätten durchaus noch mehr Fische sein können, aber der Kossateich ist wegen seiner abgeschiedenen Lage bei den Kormoranen sehr beliebt. Verbrämungsaktionen der Jäger bringen nur kurzzeitig Erfolg, der Vogel ist auch sehr lernfähig und irgendwie müssen wir zukünftig dieser Situation mal Herr werden“, so Hillwig&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8802148584130873287?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8802148584130873287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8802148584130873287' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8802148584130873287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8802148584130873287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/abfischen-kossateich.html' title='Abfischen Kossateich'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuqRmGeVI/AAAAAAAAND8/e5WVkQk57-M/s72-c/barth-mit-silberkarpfen(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6000417109675244042</id><published>2008-11-22T12:31:00.001+01:00</published><updated>2008-11-22T12:34:14.230+01:00</updated><title type='text'>Meerrettichernte in Leipe</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuJyRXlKI/AAAAAAAAND0/cEpE7AoKAcs/s1600-h/willing-schindewolf(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271443740741309602" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 247px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuJyRXlKI/AAAAAAAAND0/cEpE7AoKAcs/s320/willing-schindewolf(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Es wird eine gute Ernte, der Sommer war für unser Gemüse ideal und wir rechnen mit drei Tonnen Meerrettich auf unseren dreitausend Quadratmetern Land!“ Katrin Schindewolf (37) und ihre Helferin Marta Willing (30) müssen sich häufig bücken, um die von den Treckerfahrer Marcel Willing und Schwiegervater Willi Konzack aus dem Boden geholten und manchmal bis zu einem Kilo schweren Exemplare aufzusammeln. Helferin Marta betreibt mit ihrem Mann selbst eine kleine Landwirtschaft und findet es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt, denn schon in den nächsten Tagen soll auch bei ihnen die Ernte erfolgen, dann mit Helferin Katrin. „Wir brauchten nicht zusätzlich bewässern, Chemie kommt ohnehin nicht in Frage, denn der Meerrettich als heimische Gemüsepflanze wächst auch ohne menschliche Eingriffe gut, wenn er ordentlich Kuhmist als Düngung bekommt, wie bei uns.“ Katrin Schindewolf betreibt mit ihrer Schwester Martina Mertsch seit diesem Jahr den Leiper Hofladen „Schwalbennest“ (s. LR &lt;a href="http://www.lr-online.de/regionen/Luebbenau-Calau;art13825,2115043"&gt;http://www.lr-online.de/regionen/Luebbenau-Calau;art13825,2115043&lt;/a&gt;). Dort wird ein Teil des Meerrettichs verkauft, aber der größte Posten geht zu einer fränkischen Firma zwecks Weiterverarbeitung und kommt später im Glas zurück.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6000417109675244042?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6000417109675244042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6000417109675244042' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6000417109675244042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6000417109675244042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/meerrettichernte-in-leipe.html' title='Meerrettichernte in Leipe'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfuJyRXlKI/AAAAAAAAND0/cEpE7AoKAcs/s72-c/willing-schindewolf(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6345877217472494002</id><published>2008-11-22T12:29:00.001+01:00</published><updated>2008-11-22T12:31:49.498+01:00</updated><title type='text'>Waldprojekt KITA Raddusch</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSftjeIDcvI/AAAAAAAANDs/X_8-MlLOTZQ/s1600-h/kita-waldprojekt4(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271443082498503410" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 166px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSftjeIDcvI/AAAAAAAANDs/X_8-MlLOTZQ/s320/kita-waldprojekt4(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Ich habe Opa Langbein gefunden!“ Der dreijährige Phillip Worreschk steckt als einer der ersten seiner KITA-Gruppe einen Weberknecht in seinen Lupenbecher. Mit Begeisterung sind die Kinder am Radduscher Schwarzen Berg auf der Suche nach Insekten, die an diesem schon nicht mehr ganz freundlichen Novembertag noch zahlreich zu finden sind. Doreen Noack vom „Förderverein Kita Marjana Domaskojc Raddusch“ hat alle Hände voll zu tun, um mit Hilfe ihresr Artenbestimmungsfächers den Neugierigen möglichst schnell ihre Fragen beantworten zu können. Vereinsvorsitzende Susen Müller ist sehr erfreut über die Lotto-Mittelzuwendungen, die über das Amt für Naturschutz und Umwelt allen Kindern zugute kommen. Von dem Geld wurden artgerechte Behältnisse für Insekten, Lupen, Ferngläser, Bollerwagen, Iso-Matten und noch so manche nützliche Kleinigkeit angeschafft. „Wir wollen die Kinder für die Umwelt sensibilisieren, ihnen zeigen und sie entdecken lassen, das die Welt um sie herum voller Leben ist. Selbstverständlich gehört dazu auch das Üben eines sachgemäßen Umgangs mit den gefangenen Tieren, die möglichst schnell und unbeschadet auch wieder in die Freiheit gelangen sollen“, so die Vereinsvorsitzende. Noch manches Tier wandert so für eine Zeit in Gefangenschaft, andere werden gründlich von Leonie Lowka (4) am Insektenhotel mit der Lupe untersucht. Die sechsjährige Lea Müller nimmt so ziemlich alles auf, was ihr vor ihrem strapazierfähigen digitalen „Outdoor-Fotoapparat“ kommt, während Verena, Arne und Lea lieber mit ihren Ferngläsern das Leben am Himmel und in den Bäumen beobachten. „Wir gehen jeden Dienstag und bei jedem Wetter hierher, hier können sich die Kinder an der frischen Luft so richtig austoben und so fast nebenbei ihre Naturerlebnisse haben“, so Michaela Murrer, die KITA-Leiterin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Info: &lt;a href="http://www.raddusch-spreewald.de/kita"&gt;www.raddusch-spreewald.de/kita&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6345877217472494002?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6345877217472494002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6345877217472494002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6345877217472494002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6345877217472494002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/waldprojekt-kita-raddusch.html' title='Waldprojekt KITA Raddusch'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSftjeIDcvI/AAAAAAAANDs/X_8-MlLOTZQ/s72-c/kita-waldprojekt4(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4482384838155687511</id><published>2008-11-22T12:23:00.002+01:00</published><updated>2008-11-22T12:28:06.142+01:00</updated><title type='text'>1. Hoffest der Dubkow-Mühle</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfsljAZLlI/AAAAAAAANDk/gen3Vnm7wOw/s1600-h/heuschobertanz(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5271442018656661074" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 208px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfsljAZLlI/AAAAAAAANDk/gen3Vnm7wOw/s320/heuschobertanz(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Schwenkt die Röcke, damit Luft drunter kommt!“ Mit dieser Aufforderung an die Tanzgruppe des Radduscher Heimat- und Trachtenvereins, die ganz traditionell mit dem Kahn angereist waren, eröffnete die Leiperin Marlene Jedro das Programm zum 1. Hoffest. Mit dem Heuschobertanz und der obligatorischen Annemarie-Polka hatten sie sogleich die zahlreichen Gäste auf ihrer Seite, ganz sicher wegen der gelungenen Darbietung, aber sicher auch ein wenig aus Mitleid wegen der schweren Tracht und den tropischen Temperaturen.&lt;br /&gt;Das 1. Hoffest der Dubkow-Mühle ersetzt das traditionelle Leiper Fischer- und Jägerfest, welches im vergangenen Jahr zum 15. und letzten Mal durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;„Hätte ich nur geahnt, wie viele Leute heute kommen würden, dann hätte ich zwei Ochsen grillen lassen“, so Ilona Konzack, die Chefin der Dubkow-Mühle. „Unser 220 kg-Tier von Radduscher Bio-Bauern Buchan war innerhalb von 2 Stunden ausverkauft – das passiert im nächsten Jahr nicht noch einmal!“ Marion und Eberhard Bauer aus Vetschau hatten jedenfalls noch Glück:“ So etwas Leckeres haben wir noch nie gegessen!“&lt;br /&gt;Aber es gab ja auch noch den frisch geräucherten Fisch, und Nachschub kam aus der Spree direkt vor der Haustür. Die Leiper Fischer hatten im dicht belagerten Schleusenbereich ihre Netze gespannt und binnen Minuten unter dem Applaus des Publikums Bleie, Döbel, Plötzen, Güstern und – einen Wels im Netz!&lt;br /&gt;Traditionelles Handwerk, wie Netzemacher, Blaudrucker und Trachtensticker umrahmten das Fest ebenso, wie Korbflechter und Sensenbauer. Dicht umlagert war auch der Backofen, das Brot ging weg wie die sprichwörtlichen heißen Semmeln!&lt;br /&gt;Mittendrin im viel hundertfachen Publikum auch Steven Plumbaum (18) und Jenny Kühnel (16) vom Boblitzer Kinderheim. Sie verkauften alle 700 Lose und den Erlös möchte das Kinderheim nutzen, um mal ein paar Tage an die Ostsee zu fahren, wie Chefin Sabine Ziekert berichtete: „Es fehlt uns nicht an materiellen Dingen, aber um unseren Kindern auch mal einen Ausflug finanzieren zu können, benötige wir zusätzliche Mittel.“ Dubkow-Chefin Ilona Konzack legte daraufhin noch 150 EUR aus ihrer Tasche zu den 700 EUR dazu, so dass der Fahrt der Heimkinder nichts mehr im Wege stehen dürfte. Silke Konzack (39), Ex-Leiperin, weder verwandt noch verschwägert mit der Mühlenwirtin, wohnt seit 13 Jahren am Bodensee hat mit ihren Kindern gleich 2 Preise eingeheimst:“ Wir kommen gern in alte Heimat und freuen uns über die vielen Veränderungen in den Dörfern, nur die geliebte Spreewaldnatur ist so gebelieben und muss auch so bleiben.“&lt;br /&gt;Jutta und Werner Bergmann aus Berbisdorf in Sachsen wollten eigentlich nur eine Stunde bleiben, aber es wurden zwei daraus: „Die Werbener Blasmusikanten haben uns sehr gut gefallen, wir konnten nicht genug davon hören!“ So muss es wohl auch dem Burger Sebastian Ahr (10) ergangen sein, denn auch er kam von der Musik nicht los: “Ich übe immer mit meiner Oma Polka und wollte auch hier tanzen, aber ohne Oma traue ich mich nicht“, so die Einschätzung des wohl eher altersuntypischen Musikstil-Begeisterten. Familie Dorit und Lutz Schwager haben sich mit ihren Kindern Luzie (11) und Hanna (12) ganz einfach an die Versen ihrer Herbergsmutter Marlene Jedro geheftet: „Wir wollten mal sehen, wohin sie in Tracht wohl gehen mag und so sind wir zu diesem wunderschönen Fest gekommen“, so die Thüringer. Der Neu-Berliner und ehemalige Bolivianer Rene Cadela Ayala war ebenfalls des Lobes über das Fest und den Spreewald voll: „Es ist hier fast so wie in meiner Heimat. Viel Wasser viel Wald – und die Temperaturen stimmen zumindest heute.“&lt;br /&gt;Ein Höhepunkt des Tages war auch die Verleihung des Titels „1. Schützenkönig der Dubkow-Mühle“. Die Schützen mussten mit 5 Schuss aus dem Luftgewehr möglichst viele Ringe erzielen. Der Sieger war Guido Antoni mit 39 Ringen – und zur Siegerehrung unauffindbar. Vermutlich hatte sich der Urlauber keine Chancen ausgerechnet und ist von dannen gezogen ohne seine Handynummer zu hinterlassen. So mussten die beiden Zweitplatzierten im Stechen den Sieger ermitteln, welches der Leiper Manfred Jedro für sich entschied und Martin Koloassa auf den 2. Platz verwies. Aber irgendwie blieben die Sieger in Familie, denn Martin ist der Sohn von Ilona Konzack, die den Preis stiftete und Manfred Jedro der Ehemann von Marlene. „Aber wir haben getrennte Kassen!“ Damit reagierte sie spontan auf die Entscheidung ihres Ehemannes, der schon 1993 1.Schützenkönig des Leiper Festes wurde, ein Fass Freibier für alle Gäste zu spendieren. Dies dürfte sogar dank des heftigen Platzregens für alle noch verbliebenen Gäste gereicht haben, vor dem Gewitterguss hätte es „Zuteilungsprobleme“ gegeben. „Ich denke, dass etwa 800 Leute uns im Laufe des Nachmittags besucht haben – mehr als wir zu hoffen gewagt hatten“, so Ilona Konzack zur überaus gelungenen Premiere ihres Hoffestes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotoalbum vom Fest unter &lt;a href="http://picasaweb.google.com/bomenius/Dubkow"&gt;http://picasaweb.google.com/bomenius/Dubkow&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4482384838155687511?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4482384838155687511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4482384838155687511' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4482384838155687511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4482384838155687511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/11/1-hoffest-der-dubkow-mhle.html' title='1. Hoffest der Dubkow-Mühle'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SSfsljAZLlI/AAAAAAAANDk/gen3Vnm7wOw/s72-c/heuschobertanz(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8183770378394849936</id><published>2008-10-27T12:52:00.003+01:00</published><updated>2008-10-27T12:59:34.441+01:00</updated><title type='text'>Lübbenauer Musiknacht</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SQWsMA1OjHI/AAAAAAAAKkI/dX1p68kMFgY/s1600-h/anika%26nancy(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5261801062033951858" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 306px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SQWsMA1OjHI/AAAAAAAAKkI/dX1p68kMFgY/s320/anika%26nancy(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; „Ihr Armband bitte!“ Diese Bitte der Security-Leute musste man 13 mal über sich ergehen lassen, wenn man alle Lokalitäten der 8. Lübbenauer Musiknacht besuchen wollte. Und über 2000 Besucher taten dies, sehr zur Freude des Veranstalters, der Tourist-Information Lübbenau und natürlich auch zur Freude der Gastronomen, die alle Hände voll zu tun hatten. Der Busshuttle mit Fahrer Ingo Paschedag brachte die Leute überall hin, man brauchte nur am Straßenrand kurz zu winken, aber auch er wollte das gelbe Armband sehen. Über tausend Gäste erwarben diese „Eintrittskarte“ schon im Vorverkauf und konnten somit an der Preisverleihung teilnehmen. Glücksfee Janine (25) aus dem benachbarten „Heuschober“ zog die acht Gewinner aus einem Gurkenfass. Der Hauptpreis, 2 Spreewelten-Tageskarten, ging an den Lübbenauer Florian Hollmeyer.&lt;br /&gt;Derweil rockten schon die ersten Gäste im Kultur-Hof, allerdings nicht zur angesagten Band „Girlschool“, denen die Lokation nicht zugesagt hatte, sondern zu den überaus harten Klängen von „V 8 Wankers“ aus Offenbach/Main. „Wir stehen für Hardrock der härteren Gangart“, so Bandchef und Sänger Lutz Vegas (30). „Wir tourten gerade noch mit Motörhead“ durch Kroatien und sind mal schnell hier eingesprungen.“ „Die Musik ist der blanke Hammer!“ Natalie Walter (19) ist spontan begeistert, eine Mittdreißigerin verlässt fluchtartig die Veranstaltung und kann ihren Freundinnen nur noch zurufen: „Mir platzt gleich das Trommelfell!“&lt;br /&gt;Wesentlich ruhiger ging es in „Vaters Blumencafe“ bei Irish Folk mit den „Crapshooters“ zu, hier drängten sich die Gäste, die es weniger laut mögen. Gleich um die Ecke ging es im „Fontane“ wieder rockiger zu, die „Disco-Generation“ zog an allen Knöpfen ihrer Schaltpulte und animierte zu spontanen Tanzeinlagen. Mächtig Stimmung machte „Smith &amp;amp; Jones“. Mit zahlreichen verbalen und musikalischen Anspielungen machten beide Künstler in „Strubel’s Stübchen“ auf die politischen Veränderungen der jüngeren und länger zurückliegenden Zeit aufmerksam und hatten so die zahlreichen Gäste schnell für sich eingenommen. Mit dem singebewegten „Sag mir wo du stehst!“ experimentierten sie mit ihrem Publikum und sorgten so für eine ausgelassene Atmosphäre.&lt;br /&gt;In der Orangerie dominierte die Sweet Soul Musik. „The Soulrippers“ aus dem Cottbuser Raum kamen von einem Auftritt vom Weltgesundheitstag in Straubingen und begeisterten ihr Publikum ebenso wie die „Sixty Beats“ im „Spreewaldidyll“. Bandchef Roland Henning ist seinerseits vom Publikum begeistert: „Die Lübbenauer gehen voll mit und kennen alle Rock-Oldies, es macht Spaß hier aufzutreten.“ Die seit 16 Jahren bestehende Berliner Band tourt durch ganz Deutschland und trat zuletzt in der Schmelling-Halle als Vorband für Chris Andrews auf. „Ich fühle mich immer noch der Rock-Generation zugehörig, auch wenn sich meine erwachsenen Kinder nicht so richtig vorstellen können.“ Monika Meier (57) blieb vor der Tür, hier könnte sie die Musik besser aufnehmen, als in der überfüllten Gaststätte. Vor der Tür blieben auch die Lübbenauerinnen Anika Kraak (23) und Nancy Baronick (17), aber aus einem ganz anderen Grund: „Wir sind Raucherinnen und weshalb sollten wir zehn Euro bezahlen, wenn wir mit unseren Kumpels ja doch mehr draußen als drin sind? Es ist aber trotzdem wunderschön in dieser Musiknacht, so was könnte es öfter geben!“&lt;br /&gt;Die Vetschauerin Sylvia Schmude sieht es ebenso, ist aber ein wenig verstimmt darüber, dass der Busshuttle nicht ihren Heimatort einbezogen hat. „Wenn der Bus Gäste aus Calau und sogar Luckau holen kann, dann müsste doch Vetschau ebenfalls drin sein!“ Nach Aussagen des Veranstalters war dies der Tatsache geschuldet, dass sich im Vetschauer Raum kein Vorverkauf organisieren ließ und man deshalb auch keine Bedarfszahlen ermitteln konnte.&lt;br /&gt;Alles in allem eine wunderschöne Nacht, mit gut gelaunten Musik-Nachtgängern und zufriedenen Veranstaltern. Die schwarzen Männer von der Security wollten nach ein Uhr nichts mehr von den gelben Armbändern sehen und so konnten doch noch einige Zaungäste, die in dieser langen Nacht ausharrten, sich ein wenig bei guter Unterhaltung aufwärmen.&lt;br /&gt;„Mit den über zweitausend zahlenden Gästen haben wir wiederum eine leichte Steigerung gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen“, resümierte erleichtert Organisator Daniel Schmidgunst von der Tourist-Information.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Fotos unter &lt;a href="http://picasaweb.google.de/bomenius/8Musiknacht"&gt;http://picasaweb.google.de/bomenius/8Musiknacht&lt;/a&gt;#&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8183770378394849936?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8183770378394849936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8183770378394849936' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8183770378394849936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8183770378394849936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/lbbenauer-musiknacht.html' title='Lübbenauer Musiknacht'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SQWsMA1OjHI/AAAAAAAAKkI/dX1p68kMFgY/s72-c/anika%26nancy(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7639690021674897404</id><published>2008-10-10T16:13:00.003+02:00</published><updated>2008-10-10T16:16:36.168+02:00</updated><title type='text'>Vogeltour durch den Spreewald</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9jWzbukVI/AAAAAAAAKFA/0qIrssiGflQ/s1600-h/singschwanenfamilie-storch-gaeste.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255528533579436370" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9jWzbukVI/AAAAAAAAKFA/0qIrssiGflQ/s320/singschwanenfamilie-storch-gaeste.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz entschlossen packte Familie Eilenberger aus Pockau im Erzgebirge ihre Fahrräder frühmorgens in das Auto und ab ging es in Richtung Vetschau. Die Storchennest.de-Fans wollten unbedingt mal die „Internet-Störche“ live sehen und an der auf der Homepage angekündigten geführten 2. Storchennest- und Vogeltour teilnehmen. Nicht ganz so leicht hatte es dagegen das Cottbuser Rentnerehepaar Peter und Ingrid Brüssow, die mit der Bahn anreisen wollten und vor Ort Fahrräder benötigten: „Aber in Vetschau war laut unserer Internet-Recherche nichts zu finden, ein verzweifelter Anruf bei der Stadtverwaltung ergab nur den Tipp, die Fahrräder mit der Bahn doch mitzubringen. Nach unserer Aufklärung, dass doch Schienersatzverkehr sei und im Bus ja keine Fahrräder mitgeführt werden, konnte man uns nicht weiterhelfen. Erst Herr Böhmer vom Weißstorchzentrum nahm uns unsere Sorgen, in dem er ganz unkompliziert 2 Fahrräder besorgte. Ihm möchten wir herzlich danken!“&lt;br /&gt;Heinz-Jürgen Boemack (58) vom NABU-Calau führte die Gäste an die zahlreichen Nester im Vetschauer Umland. „Die Horste sind wie im Vorjahr besetzt. Aber in einem Horst waren überhaupt keine Jungstörche zu sehen, an den anderen maximal zwei. Das wäre kein so gutes Brutergebnis. Aber vielleicht sind in einigen Horsten die Jungen noch so klein, dass sie nicht zu sehen waren“, so Boemack. In einem ehemaligen Storchenhorst bei Raddusch brüten erfolgreich Fischadler. Ein Jungadler wurde schon gesichtet. Im Raum Stradow wurden die seltenen Singschwäne beobachtet. Das Pärchen mit den 3 Jungvögeln beeindruckte dabei besonders. „Wir haben auch eine Zunahme der noch selteneren Schwarzstörche zu beobachten. Allein in einem abgefischten Teich wurden einmal 14 Exemplare der scheuen Waldvögel gezählt“, berichtet Boemack weiter.&lt;br /&gt;„Es ist so wunderschön hier, allein hätten wir diese Tour gar nicht machen können. In solch entlegene Winkel hätten wir gar nicht gefunden.“ Damit drückte Ingrid Brüssow ihre Begeisterung aus und fand spontan die Zustimmung aller Teilnehmer.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7639690021674897404?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7639690021674897404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7639690021674897404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7639690021674897404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7639690021674897404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/vogeltour-durch-den-spreewald.html' title='Vogeltour durch den Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9jWzbukVI/AAAAAAAAKFA/0qIrssiGflQ/s72-c/singschwanenfamilie-storch-gaeste.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-5853405035101812441</id><published>2008-10-10T16:10:00.001+02:00</published><updated>2008-10-10T16:12:59.724+02:00</updated><title type='text'>„Fährst du mit der Eisenbahn, kommst du auch in Raddusch an!“</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iz-Tuv5I/AAAAAAAAKE4/6pbrMEAM0Rk/s1600-h/trachtenverein_raddusch_031107(pb).jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255527935203262354" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iz-Tuv5I/AAAAAAAAKE4/6pbrMEAM0Rk/s320/trachtenverein_raddusch_031107(pb).jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;So beginnt das Raddusch-Lied, welches anlässlich des 6. Radduscher Trachtenballs seine Premiere hatte. Völlig überraschend erschienen am späten Abend Marlene Jedro, Lothar Schnell vom Duo Lothar &amp;amp; Klaus aus Lübben und der Ströbitzer Trachtenverein im Saal des Hotels „Spreewaldhafen“ und führten spontan dieses Lied vor, getanzt als Kreuzpolka von den Ströbitzern. Lothar Schnell machte die Komposition nach dem Text von Marlene Jedro: „ Mir kam die Idee dazu als ich sah, dass die Radduscher Männer gerne Kreuzpolka tanzen und es an der Zeit wäre, den Radduschern deshalb endlich mal ein eigenes Lied zu schreiben“ erzählte sie dem begeistertem Publikum. Da der Heimat- und Trachtenverein schon im Vorjahr das vereinseigene „Spreewaldlied“ der Neu Zauch’schen zur Nutzung übergeben bekommen hatte, dürfen sie sich nun einen weiteren Text einprägen. Die Neu Zaucher, die an diesem Abend mit einer Trachtengruppe anwesend waren, hatten auch eine Premiere drauf: Sie fegten mit einem flotten „Luxemburger“ über das Parkett, einem aus der Vergessenheit geholtem Tanz! Silvia Tilgner steht der Trachtengruppe seit 9 Jahren vor und wünscht sich noch viele solcher gegenseitigen Treffen voller Überraschungen.&lt;br /&gt;Dabei hatte der Abend erst mal wie erwartet begonnen: Steffi Petrick, die Vorsitzende des Radduscher Heimat- und Trachtenvereins e.V. begrüßte nach dem Einmarsch der Trachtenpaare die etwa 100 Gäste , wartete aber ihrerseits auch schon mal mit einer kleinen Überraschung auf. Mit „Wir haben solch eine schöne Tracht, aber da wir Frauen ja bei unseren Auftritten immer ganz ‚wichtige‘ Dinge wie Schminke und Schnäpschen in unseren Handtaschen bei uns tragen müssen , ist endlich mal Einheitlichkeit angesagt“ übergab sie schicke Weidenkörbchen an die Trägerinnen. Viel Freude löste auch ihre Nachricht aus, dass die Sparkasse Niederlausitz aus dem Fond für PS-Sparen dem Verein für die Trachtenpflege und für die weitere Ausgestaltung der Heimatstube am 20. November in Senftenberg 3000 EUR übergeben wird. Die Vereinschefin führt seit 2003 den Vorsitz und ist begeistert von der schönen Spreewaldtracht: „Ich hätte auch ein Dirndl angezogen, wenn es mich aus dem sächsischen Pirna nach Bayern verschlagen hätte, denn traditionelle Trachten sind ein wunderschönes Kulturgut. Aber das Schicksal führte mich in den Spreewald und um diese schöne Tracht tragen zu dürfen, muss man ja nicht wendischen Ursprungs sein!“ Ähnlich sieht es Monika Weißhahn (56), die zwar gebürtige Sprembergerin ist, aber nur wenig Bezug zum sorbisch-wendischen Brauchtum hatte. Sie borgt sich für solche Anlässe schon mal eine Tracht bei Frau Wassermann aus: „Der viele Stoff und die vielen Nadeln machen die Tracht für fast jede Figur anpassbar- ich trage die Tracht einfach gern!“ Anja Bechtlow (17), Burger Gymnasiastin und eigentlich aus Neu Zauche, inzwischen aber mehr in Raddusch zu Hause, hat sich ihre Tracht von Frau Dünnbier unter finanzieller Mithilfe der Oma schneidern lassen. Petra Beesk (51) aus Raddusch trug an diesem Abend die über hundert Jahre alte Tracht ihrer Urgroßmutter mit traditionellem Gürtel und der Polka, dem Jäckchen für’s Kühlere. Beim Anziehen der 4 Röcke und dem Stecken der über 100 Nadeln helfen ihr die erwachsenen Kinder. Auch beim spätabendlichen Ausziehen ist wieder Hilfe vonnöten, dafür steht aber dann wohl Ehemann Wolfgang zur Verfügung….&lt;br /&gt;Familie Sylke und Dietmar Kuhla aus Lobendorf erfuhren von Freunden von dem Trachtenball. Bisher nahmen sie an, dass das wohl eher mehr eine „geschlossene Vereinsveranstaltung“ sei und Gäste von außerhalb gar nicht unbedingt willkommen wären. Möglicherweise hat manch anderer, auch Radduscher, so gedacht, denn es wären durchaus noch Plätze zu haben gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-5853405035101812441?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/5853405035101812441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=5853405035101812441' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5853405035101812441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/5853405035101812441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/fhrst-du-mit-der-eisenbahn-kommst-du.html' title='„Fährst du mit der Eisenbahn, kommst du auch in Raddusch an!“'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iz-Tuv5I/AAAAAAAAKE4/6pbrMEAM0Rk/s72-c/trachtenverein_raddusch_031107(pb).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2218243070807143369</id><published>2008-10-10T16:08:00.001+02:00</published><updated>2008-10-10T16:10:35.546+02:00</updated><title type='text'>Ein Fährmann nimmt Abschied</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iPwuMz3I/AAAAAAAAKEw/gd_5xPwUr-8/s1600-h/wassermann.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255527313080897394" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iPwuMz3I/AAAAAAAAKEw/gd_5xPwUr-8/s320/wassermann.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Willi Wassermann hat einen großen Teil seines Lebens auf dem Wasser zugebracht – Nomen est Omen. Schon als Kind stakte er in den Vierziger Jahren den bäuerlichen Kahn seiner Eltern durch die Wiesen um Zerkwitz, seinem Geburtsort. Beladen mit Grünfutter, Mist oder Heu war das für einen Jungen seines Alters eine schwere Arbeit. Aber dabei lernte er das Staken quasi von der Picke auf, eine Eigenschaft, die man gut gebrauchen kann, besonders dann, wenn man viele Jahrzehnte später, nun schon als Rentner Gäste durch den Spreewald fährt. Der 1955 nach Raddusch Eingeheiratete kaufte sich 1991 für 5 000 DM noch mal einen neuen Kahn für 12 Leute und fuhr damit viele hundert Touren für die Radduscher Kahnfährgemeinschaft. Wie jeder richtige Fährmann, ist auch er dabei einmal gründlich „baden gegangen“: Nachdem alle Gäste vorbildlich an der Dubkow-Mühle ausgestiegen waren, setzt er seinen Kahn um und stieß dabei gegen einen Brückenpfeiler. Er fiel kopfüber und zum Schrecken der Ufer stehenden Gäste in die Spree. Mit einem sportlichen Schwung war er jedoch wieder schnell im Kahn. Schön waren dagegen die Fahrten mit den Potsdamer Landtagsabgeordneten, die zu seinem Erstaunen auch sehr lustig sein konnten und den hausbackenen Blechkuchen der Ehefrau genüsslich wegputzten. Stolz fuhr er auch den Kahn mit Frank Zander und seiner Familie, zumal viele Spreewaldgäste den Star auf dem Kahn erkannten und ihm zuwinkten – Erlebnisse, die man als Kahnfährmann nicht vergisst!&lt;br /&gt;Am 12.05.07 war es anlässlich des Radduscher Hafenfestes dann dennoch soweit: Der 73-jährige übergab nun das Rudel an Jüngere: „Wenn es die Zeit verlangt, soll man aufhören und das Ruder (Rudel) Jüngeren überlassen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber leider gibt es keine Jüngeren! In Raddusch gehen langsam die Fährleute aus, einerseits ist die Gästenachfrage wegen des gestiegenen Bekanntheitsgrades angestiegen, andererseits sind viele Fährmänner nun schon oft in höherem Lebensalter und tragen sich ebenfalls mit dem Gedanke des Aufhörens.&lt;br /&gt;Voller Sorgen richtet daher der Vorsitzende der Radduscher Kahnfährgemeinschaft, Detlef Mecke, einen Appell an junge Leute, männlich wie weiblich, doch in die Zunft der Fährleute einzutreten: „Wir bieten unsere Unterstützung jedem an, der Interesse an der Kahnfahrerei und an aktiver Vereinsarbeit hat. Wissen über den Spreewald ist für den künftigen Fährmann natürlich ebenso notwendig wie der freundliche und offene Umgang mit den Gästen. Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn man über einen eigenen Kahn verfügt, aber auch hier ließen sich Lösungen finden. Der Bewerber muss natürlich eine Reihe von notwendigen Prüfungen ablegen, wie z.B. den Schiffsführerschein der Kategorie E, die theoretische wie praktische Prüfung für Fährleute, einen Erste-Hilfe-Lehrgang absolvieren usw. Wer Interesse hat, kann sich gern unter &lt;a href="http://www.kahnfahrten-im-spreewald.de/"&gt;http://www.kahnfahrten-im-spreewald.de/&lt;/a&gt; informieren und Kontakt zum Verein aufnehmen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Willi Wassermann geht nun in den Fährmanns-Ruhestand und wird lediglich noch mal ab und zu seine Familie staken – vielleicht trifft er dann auch mal ein junges, ihm unbekanntes Fährmanns- oder Fährfrauengesicht - den Radduscher Kahnfährnachwuchs!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2218243070807143369?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2218243070807143369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2218243070807143369' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2218243070807143369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2218243070807143369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/ein-fhrmann-nimmt-abschied.html' title='Ein Fährmann nimmt Abschied'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9iPwuMz3I/AAAAAAAAKEw/gd_5xPwUr-8/s72-c/wassermann.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2733109439245765393</id><published>2008-10-10T16:06:00.001+02:00</published><updated>2008-10-10T16:08:52.094+02:00</updated><title type='text'>Schützenscheibenmaler</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hvs2uWdI/AAAAAAAAKEo/gYoK62TBHnU/s1600-h/luebbenau.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255526762287094226" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hvs2uWdI/AAAAAAAAKEo/gYoK62TBHnU/s320/luebbenau.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Besonders Touristen fallen die vielen schönen kreisrunden Schützenscheiben an manchen Häusern der Spreewalddörfer auf. Sie legen Zeugnis davon ab, dass hier ein besonders treffsicherer Schütze, ein Schützenkönig, wohnt. Doch wo bekommt man diese Scheiben eigentlich her? Man kann, wie vieles heutzutage, diese im Internet bestellen und bekommt dann Plastikscheiben mit einem aufgezogenen Foto oder man geht zu Detlef Krüger nach Raddusch und bekommt - handgemalte Kunstwerke!&lt;br /&gt;Detlef Krüger ist besonders stolz, wenn er immer mehr seiner Scheiben bei seinen Fahrten durch die Dörfer zu sehen bekommt. Schließlich sind es schon über 50, die er in nur 4 Jahren geschaffen hat. Der 1948 in Lübbenau Geborene wuchs in Boblitz auf und machte von 1963 – 1966 eine Malerlehre bei der Firma Zimmermann in Lübbenau. Hier wurde der Grundstock für sein Farbverständnis gelegt, wenn es auch erst mal nur um reine Anstricharbeiten in Wohnungen und Büros ging. Als 21-jähriger heiratete er nach Raddusch und auf der Suche nach einem besser bezahltem Job landete er schließlich bei der damaligen Meliorationsgenossenschaft in Boblitz – den Malerkittel hängte er erst mal für längere Zeit an den Nagel. Aber so ganz konnte er sich dann doch nicht von Pinsel und Farbe trennen. In seiner Freizeit gestaltete er so manches restaurierte Möbelstück mit neuen Malereien nach alten Vorlagen, kaum eine alte Milchkanne blieb unbemalt. So perfektionierte er seine Maltechnik und schafft heute originalgetreue Abbilder, meist nach Fotovorlagen, wie er sie in Kalendern und Jagdzeitschriften findet. Besonders Tiermotive habe es ihm angetan und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ihm die Idee mit den Schützenscheiben kam. Der Anlass war 2003 das 1. Schützenfest der Radduscher Feuerwehr, die eine alte Radduscher Tradition damit wieder zum Leben erweckte. Er gestaltete diese erste Scheibe, die damals der Radduscher Volkmar Verst „erschossen“ hatte so perfekt, dass es sich bald herum sprach und er in der Folgezeit viele Aufträge von Schützenvereinen erhielt; inzwischen findet man seine Scheiben sogar schon im Mansfelder Land.&lt;br /&gt;Der 59-Jährigen malt in reinster Handarbeit: Auf die Unterlage, die kreisrunde Holzplatte, kommt eine Alkydharzschicht, auf die dann das Motiv mit feinsten Pinseln in Acrylfarben aufgetragen wird. Den Abschluss bildet dann eine wetterfeste Klarlackschicht, die fünfmal aufgetragen wird. Das kann dann schon mal bis zu 30 Stunden dauern, bevor solch ein Kunstwerk fertig ist. Seine einzigen Hilfsmittel sind die Fotovorlage und der Malstock für die ruhige Hand. Sein Lieblingsmotiv ist der seltene Eisvogel. Hier kam ihm die Idee, dass man das Fadenkreuz der Schießscheibe nicht auf die Mitte des Tieres legen kann – denn wer schießt schon auf einen Eisvogel? Fortan bekamen alle seine Scheiben das Fadenkreuz irgendwo in die Peripherie, niemals mehr auf das Tier gemalt. Dafür bekam er schon mal einen Anruf von einem Ornithologie-Professor, der sich sehr lobend zu dieser Praxis äußerte.&lt;br /&gt;Ein wenig ärgert ihn aber auch die Tatsache, dass manche Vereine seine Scheiben direkt beschießen, was natürlich unweigerlich zur Zerstörung führt. Viel besser ist die Praxis, auf herkömmliche Pappscheiben zu schießen und dann die Siegertreffer auf die Schützenscheibe per Schablone und Handbohrer zu übertragen, die „Einschusslöcher“ werden dann und mit kleinen Holzstöpseln markiert.&lt;br /&gt;Ob er denn selbst mal Schützenkönig werden möchte und seine eigene Scheibe am Haus befestigen möchte? „Eher nein, dass ist bei vielen Vereinen ein teures Vergnügen, denn das Fass Bier ist das mindeste, was man anschließend spendieren muss. Schließlich erwartet man, dass sich ein König auch königlich erweist!“ Seine Schützenscheiben hat er trotzdem am Haus, teils als Bevorratung (meistens fällt es mehreren Vereinen gleichzeitig ein, dass sie ja schon übermorgen die Scheiben brauchen), teils als unveräußerliche Werke, die ihm sehr am Herzen liegen. Mit Leidenschaft geht er an seine Malereien und sucht dabei immer nach neuen Motiven. Wenn er mal weniger Lust zum Malen hat, nimmt er ein Stück Holz, seine 2. Leidenschaft, zur Hand und schafft daraus – natürlich ein Kunstwerk. Aber das wäre schon wieder ein anderes Kapitel. In 2 Jahren geht Detlef Krüger in Rente und hat dann so richtig Zeit seine Ideen umzusetzen. Noch so manches Meisterwerk wird dann ein Zeugnis seines Könnens abliefern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2733109439245765393?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2733109439245765393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2733109439245765393' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2733109439245765393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2733109439245765393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/schtzenscheibenmaler.html' title='Schützenscheibenmaler'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hvs2uWdI/AAAAAAAAKEo/gYoK62TBHnU/s72-c/luebbenau.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-8732316340129811697</id><published>2008-10-10T16:05:00.002+02:00</published><updated>2008-10-10T16:06:21.232+02:00</updated><title type='text'>Pferdeasyl im Spreewald</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hShzey8I/AAAAAAAAKEg/51kO6qjTXGc/s1600-h/melanie-kombi(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255526261104495554" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hShzey8I/AAAAAAAAKEg/51kO6qjTXGc/s320/melanie-kombi(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schimmelstute Alaska und Wallach James trabten jahrelang im Kreis, James wohl schon seit 18 Jahren, so ganz genau wusste das im Schweizer Freizeitpark nahe der deutschen Grenze wohl niemand. Beide Reitponnys trugen schon tausende Gäste durch das Rondell, nun aber zeigten sich doch Verschleißerscheinungen. James wurde da schon beim Satteln manchmal böse, Alaska begann zu lahmen, aber ihren Besitzern sollten sie trotzdem weiterhin Geld verdienen und bis „zum Umfallen“ arbeiten. Aber auch Pferde haben manchmal Glück, großes Glück! Melanie Schapp aus Raddusch, eine gelernte Tierarzthelferin, arbeitete eben zu dieser Zeit als Saisonkraft im Freizeitpark und war für die Tierpflege zuständig. Für die begeisterte Pferdefreundin war es undenkbar, dass „ihre“ Lieblingspferde weiter schuften sollten, sie haben sich ihr Gnadenbrot doch schließlich redlich verdient. In ihr reifte der Plan, die Tiere einfach nach Saisonende mit nach Raddusch zu nehmen, um’s Haus sind saftige Spreewaldwiesen und Papa Peter (56) wird schon einen Stall zimmern können, Mama Rita (55) wird als Pferdenärrin auch ihr Einsehen haben. Peter Schapp reagierte ablehnend: „Wie stellst du dir das vor? Pferdehaltung ist keine Hühnerhaltung, da bedarf es schon einiger Voraussetzungen!“ Aber wie Väter gegenüber ihren Töchtern so sind – er konnte sich nicht durchsetzen und schuf bald gemeinsam mit Ehefrau Rita und Melanie’s Freunden die Grundlagen für die aufzunehmenden Asylanten.&lt;br /&gt;Die marktwirtschaftlich orientierten Besitzer des Freizeitparks wollten noch viel Geld für die auszumusternden Tiere, hatten dann aber doch letzten Endes ein Einsehen und stimmten der kostenlosen Überlassung als „Gnadenbrotpferde“ zu. Nach unglaublich vielen und zeitraubenden Behördengängen hatte man dann endlich alle Papiere zusammen, am 6. Januar 2006 ging es auf die 800 km lange Fahrt in den Spreewald. Die Tiere haben sich hier inzwischen prächtig erholt und fühlen sich sichtbar wohl, sie sind auch nicht trennbar, keines der beiden macht auch nur einen Schritt, ohne dass der andere folgt. „Die sind wie ein altes Ehepaar, ich habe Angst, wenn mal ein Tier stirbt, dann wird das andere bald folgen“, so Melanie’s Befürchtungen.&lt;br /&gt;Ihren Eltern ist sie überaus dankbar, sie kümmern sich so liebevoll um die Pferde und das inzwischen häufig ohne Melanie. Die 25-Jährige hat wieder einen Job in einer Tierarztpraxis bekommen, im bayrischen Wolnzach. Da kann sie sich nur mal aller paar Wochen mit in die Pflege einbringen, z.B. jetzt, in der Heuernte. Da der Platz ums Radduscher Eigenheim beschränkt und auch häufig abgegrast ist, finden die Tiere zwischenzeitlich bei Familie Schneider in der Burg-Kolonie ihren Futterplatz. Wenn Melanie wieder mal viel Zeit hat, dann geht sie mit den Tieren spazieren oder lässt Kinder bei Dorffesten schon mal reiten, diese Beschäftigung kennen die Tiere und sie machen das dann offensichtlich auch ganz gern. Alaska lahmt dann auch nicht mehr und James lässt sich wieder geduldig satteln. Nur die vielen Spreewälder Fliegen und Mücken machen den Tieren zu schaffen, aber mit einem in der Gegend eher untypischen Gesichtschutz hat Melanie eine Lösung gefunden: Es gibt wohl nur 2 Pferde im Spreewald mit Gesichtsmaske, die beiden Schweizer Asylanten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-8732316340129811697?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/8732316340129811697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=8732316340129811697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8732316340129811697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/8732316340129811697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/pferdeasyl-im-spreewald.html' title='Pferdeasyl im Spreewald'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9hShzey8I/AAAAAAAAKEg/51kO6qjTXGc/s72-c/melanie-kombi(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-597862390864167279</id><published>2008-10-10T16:02:00.001+02:00</published><updated>2008-10-10T16:05:05.388+02:00</updated><title type='text'>Vier Generationen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9g1hJiVZI/AAAAAAAAKEY/44-2nghSQt8/s1600-h/vier-generationen(pb).jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255525762712360338" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9g1hJiVZI/AAAAAAAAKEY/44-2nghSQt8/s320/vier-generationen(pb).jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zwischen dem jüngsten Vereinsmitglied und Trachtenträgerin Sarah-Maria Hohmann und Ingrid Wassermann, dem ältesten, liegen über 70 Jahre. Aus ihrer eigenen Kindheit weiß Ingrid Wassermann, dass die wendische Tracht damals noch allgegenwärtig war und auch von ihrer Großmutter Marie Sallani täglich getragen wurde. Aber alle nachfolgenden Generationen reduzierten das Trachtragen schon bald aus praktischen und sicher auch aus modischen Gründen oft nur noch auf die Festtage, wenn überhaupt: „Dennoch kann ich mir ein Leben ohne Tracht nicht vorstellen, ich trage sie gern und es macht mir auch Spaß“, so Ingrid Wassermann.&lt;br /&gt;In den Fünfzigern wurde die Tracht noch bei Auftritten des Radduscher Volkschores getragen. Hier wollte man besonders schick und einfallsreich sein und hatte sich schwarze Gummigürtel besorgt, da die Radduscher Tracht mit Gürtel und nicht mit Schleife getragen wird. Mangels Originalgürteln kam wohl jemand auf die Idee, schwarze Gummigürtel aus dem Westen zu besorgen, was ja damals bei den offenen Grenzen nicht besonders schwierig war. Schwierig wurde es dann nur für die Radduscherinnen selbst, da sie, auf aussichtsreicher Position liegend, plötzlich von einer Jury bei einem wichtigen Gesangswettbewerb von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen wurden – weil Sie zur Tracht „Westgürtel“ trugen (s. Foto)!&lt;br /&gt;Ingrid Wassermann zählte zu den Gründungsmitgliedern des Radduscher Heimat- und Trachtenvereins und zu den ersten, die die Tracht nach längerer Pause wieder aus Truhe und Schrank holte. Die Liebe dazu hat sie auf die nachfolgenden Generationen übertragen können. Tochter Martina Buchan (50) trägt seit 25 Jahren zu festlichen Anlässen die Tracht, deren Tochter Stephanie Hohmann (28) trug sie schon mit 5 Jahren und später immer öfter, auch als Gurkenkönigin 2002 hatte sie dazu reichlich Gelegenheit, z.B. beim Staken des Ministerpräsidenten Platzeck. Getoppt wird sie nun von ihrer Tochter Sarah-Maria, die schon mit 11 Monaten in wendischer Tracht, natürlich geschneidert von der Uroma (s.o.), beim diesjährigen Heimat- und Trachtenfest in Burg dabei war und sicher zu den meist fotografierten Motiven gehörte. Sie alle spannen den Bogen über vier Generationen im Radduscher Heimat- und Trachtenverein. Mindestens drei der Damen werden am 3. November im Saal des Hotels „Spreewaldhafen“ zu sehen sein, wenn das 6. Trachtenfest gefeiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-597862390864167279?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/597862390864167279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=597862390864167279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/597862390864167279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/597862390864167279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/vier-generationen.html' title='Vier Generationen'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9g1hJiVZI/AAAAAAAAKEY/44-2nghSQt8/s72-c/vier-generationen(pb).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6713295055101904970</id><published>2008-10-10T16:00:00.002+02:00</published><updated>2008-10-10T16:02:28.652+02:00</updated><title type='text'>Imkerei in Raddusch</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9gNKrnyeI/AAAAAAAAKEQ/4RoRjPKESk0/s1600-h/20080702_5440.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255525069486541282" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9gNKrnyeI/AAAAAAAAKEQ/4RoRjPKESk0/s320/20080702_5440.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unter diesem Motto steht eine kleine Ausstellung in der Heimatstube, in der altes Imkergerät ebenso zu sehen ist, wie eine moderne Lehrtafel. Das man bei einem Besuch natürlich auch in Raddusch erzeugten Honig kaufen kann, ist dabei selbstverständlich. Ein Teil des Erlöses kommt der Unterhaltung der Heimatstube zu Gute.&lt;br /&gt;Seit Menschengedenken gehört der Honigerwerb zu den Ernährungsgrundlagen, früher war der Honig auch oft das einzige Süßungsmittel. Auf den Fortbestand des Bienenvolkes wurde dabei wenig Rücksicht genommen, die Wabe wurde einfach aus dem Stock gerissen oder bestenfalls geschnitten. Die „Zeidlerei“ (altdeutsch; zeideln = Honig schneiden) konnte lange Zeit bestehen, denn Honigvölker gab es wohl viele, der Mensch konnte den Bestand nicht ernsthaft gefährden. Aber auch schon seit Jahrhunderten wird die Honiggewinnung kultiviert. Heute werden die Bienen in Beuten gehalten, die Waben werden vorsichtig entnommen, ebenso vorsichtig ausgeschleudert und dem Bienenvolk fast leer (ein bisschen Honig sollte als Futter drin bleiben) wieder zur weiteren Nutzung übergeben. In der Anfangszeit der Imkerei stellte man auch Beuten aus Lehm und gewundenem Stroh her. Wenn man eine solche Beute auf den Kopf stellte und darüber eine neue Beute, wanderten die Bienen nach oben in ihr neues Quartier – der Imker kam nun problemlos an den Honig in der alten Beute heran, er fügte seinem Bienenvolk somit keinen Schaden zu.&lt;br /&gt;Früher hat es wohl in jedem Spreewalddorf zahlreiche Imker gegeben, die das Gewerbe neben Fischerei und Landwirtschaft betrieben. Die Landschaft des Spreewaldes ist durch die verschiedensten Blütenpflanzen und auch durch viele Fließe mit dem für die Bienen so notwendigen Wasser ein idealer Lebensraum für Honig- und Wildbienen. Erst in neuerer Zeit bestehen auch hier große Gefahren für den Fortbestand, denn Pflanzenschutzmittel, Monokulturen, Zerstörung von Lebensräumen und Klimaveränderungen und auch immer weniger Imker lassen die Bestände dezimieren.&lt;br /&gt;Der Radduscher Imker Erwin Jänchen (68) beschäftigt sich schon seit über 30 Jahren mit der Bienenzucht: „Wenn man bedenkt, dass für 1 kg Honig etwa 3 – 5 Millionen Blütenbesuche erforderlich sind, wird deutlich, welchen Beitrag die Bienen bei der Bestäubung leisten – ohne Bienen würde es bald überhaupt keine Nahrungsmittel mehr geben!“ Wissenschaftliche Untersuchungen gehen von einer Bestäubungsleistung von 75% aus, der Rest wird von allen anderen Insekten erbracht. Imker Jänchen erinnert sich auch noch an seine Anfänge zu DDR-Zeiten: „Wir so genannten Wanderimker kamen mit unseren mobilen Beuten, die anfangs noch auf Lkw verladen wurden, sogar bis nach Mecklenburg oder in das Erzgebirge, erst später konnten wir uns Bienenwagen leisten. Die dortigen Imker hätten es sonst nicht geschafft, die riesigen Rapsflächen von ihren Völkern bestäuben zu lassen – ein volkswirtschaftlich wichtiger Aspekt der damaligen Zeit! Den Honig lieferten wir später in der Lübbenauer Aufkaufstelle ab, zuletzt bekamen wir immerhin für jedes Kilo 14 DDR-Mark dafür!“&lt;br /&gt;In seinem Garten hat Erwin Jänchen heute immer noch viele Bienenvölker, darunter auch einige in der originellen Klotzbeute, die 1965 aus einer Linde gebaut wurde und von den Touristen immer wieder bestaunt wird.&lt;br /&gt;Wer erst mal von seinem Honig gekostet hat, kommt nicht mehr davon los. Er ist nicht vergleichbar mit den zahlreichen Sorten und Angeboten der Supermärkte. Und wer etwas für den Erhalt der Natur tun möchte, sollte Honig von heimischen Imkern kaufen! Gesünder und besser ist er allemal, vielleicht ein wenig teurer, aber Honig und Umwelt sind es wert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6713295055101904970?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6713295055101904970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6713295055101904970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6713295055101904970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6713295055101904970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/imkerei-in-raddusch.html' title='Imkerei in Raddusch'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9gNKrnyeI/AAAAAAAAKEQ/4RoRjPKESk0/s72-c/20080702_5440.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2512612330426770471</id><published>2008-10-10T15:55:00.001+02:00</published><updated>2008-10-10T15:58:59.165+02:00</updated><title type='text'>120 Jahre Tischlerei Petrick, Raddusch</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9ffag8XPI/AAAAAAAAKEI/M2T3h6OYIr0/s1600-h/max-max(c)pb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5255524283462737138" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9ffag8XPI/AAAAAAAAKEI/M2T3h6OYIr0/s320/max-max(c)pb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„So an die 3300 Kähne müssen es wohl gewesen sein!“ Der 79-jährige Max Petrick blickt zurück auf 120 Jahre Firmengeschichte. Als 1888 sein Großvater Gottlieb Petrick die gleichnamige Tischlerei in der Nähe des Radduscher Bahnhofs gründete, waren es vor allen Dingen Spreewaldkähne, die in den Folgejahren in großer Stückzahl gebaut wurden. Zu DDR-Zeiten stieg der Bedarf sogar noch einmal kräftig an, denn der Betrieb war fast der alleinige Hersteller für Kähne der Binnenfischerei. „Damals kostete ein Kahn zwischen 300 und 800 DDR-Mark, je nach Größe und wir haben manchmal Sonderschichten einlegen müssen, um das Plansoll zu erfüllen.“ Der letzte Kahn wurde im Februar 2000 fertig gestellt und befindet sich heute in Familienbesitz. Der letzte Kahnbauer war der angestellte Pole Jerzy Tyszkowski, der die Herstellungstechnologie noch perfekt beherrschte. Heute, in Zeiten der Aluminiumkähne, finden sich für die Traditionskähne kaum noch Abnehmer – und so langsam auch keine Kahnbauer mehr!&lt;br /&gt;Aus dem ursprünglichen Tischlerei entwickelte sich schon in den zwanziger Jahren eine Möbeltischlerei als Parallelzweig zum Kahnbau. Vater Max (Jg. 1889) und später Sohn Max fertigten jeweils Schränke als Meisterstücke an, beide kunstvoll gefertigten Möbelstücke befinden sich noch heute in Familienbesitz. Max sen. erhielt seinen Meisterbrief 1923 in Frankfurt/Oder, Max jun. 1957 von der Handwerkskammer Cottbus. „Eigentlich bekommt man nach 50 Jahren Meistertätigkeit den Goldenen Meisterbrief, aber in der neuen Zeit ist wohl alles anders, ich werde wohl vergeblich warten“, so der 79-jährige.&lt;br /&gt;Den wohl eigenwilligsten Kahn baute 1999 Wandergeselle Anton: Der Holzkahn war kaum zwei Meter lang und eigentlich nur eine Nussschale. Den Stapellauf im Radduscher Hafen überstand er noch ganz unbeschadet, aber als einige Tage später seine Freundin und deren Freundin mit Hund und Gepäck eine größere Tour unternehmen wollten, kam das Gefährt nur 200 Meter weit….&lt;br /&gt;Im Zuge der Wende gründete Sohn Lutz den „Türen- und Fensterbau Petrick“, dieser Betrieb verschmolz 1994 im Zusammenhang mit dem Ruhestand von Vater Max Petrick wieder mit dessen traditionellen Familienbetrieb. „Wir fertigen heute fast ausnahmslos Fenster, allerdings vornehmlich nach denkmalpflegerischen Aspekten. So haben wir das Schloss in Vetschau, den Bahnhof in Lübbenau und die jetzige Jena-Plan-Schule mit solchen Fenstern versehen und arbeiten jetzt in der ehemaligen Justiz-Anstalt in Luckau an einem ähnlichen Projekt.“ Lutz Petrick ist immer auf der Suche nach neuen Aufträgen, schließlich trägt er jetzt die Verantwortung für seine Mitarbeiter, von denen fünf zum Stamm gehören. „Wenn nur das viele Papier nicht wäre, man kommt kaum noch zur eigentlichen Arbeit. Jetzt müssen wir auch noch die einheitliche EU-Norm umsetzen, sonst bekommen wir möglicherweise weniger Aufträge von der öffentlichen Hand.“ Ungeduldig blickt er auf die Uhr, viel ist noch zu schaffen an diesem Tag. Bei ihm liegt nun die ganze Verantwortung für den Traditionsbetrieb, der beide Kriege, die Weltwirtschaftskrise und die Mangelwirtschaft relativ unbeschadet überstanden hat. „Jede Zeit hat ihre Herausforderungen, die auch gemeistert werden können.“ Mit diesem Optimismus geht Lutz Petrick die nächsten Jahre an. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2512612330426770471?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2512612330426770471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2512612330426770471' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2512612330426770471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2512612330426770471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/10/120-jahre-tischlerei-petrick-raddusch.html' title='120 Jahre Tischlerei Petrick, Raddusch'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SO9ffag8XPI/AAAAAAAAKEI/M2T3h6OYIr0/s72-c/max-max(c)pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3071303576357552826</id><published>2008-09-01T19:31:00.003+02:00</published><updated>2008-09-01T19:43:47.589+02:00</updated><title type='text'>Entlang der Bernsteinküste</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SLwpnzqIchI/AAAAAAAAImk/Sl12KHh5bXM/s1600-h/DSCF0052.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241109830210974226" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SLwpnzqIchI/AAAAAAAAImk/Sl12KHh5bXM/s320/DSCF0052.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Klaipeda &lt;a href="http://picasaweb.google.com/bomenius/KlaipedaMemel"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Es ist bereits Nacht, als der Reisebus über die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurische_Nehrung" target="_blank"&gt;Kurische Nehrung&lt;/a&gt; kommend endlich die Fähre ins litauische &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaip%C4%97da" target="_self"&gt;Klaipeda&lt;/a&gt; (Memel) erreicht. Die kleine Reisegruppe hat mit dem großen Bus eine zweitägige Anreise mit stundenlangen Grenzkontrollen hinter sich. An der polnisch-russischen und an der russisch-litauischen Grenze kann man noch nachvollziehen, wie es an den ehemals deutsch-deutschen Grenzen zugegangen sein muss: Aussteigen, warten und immer wieder warten, dann Passkontrolle mit wichtigen Stempeln und wieder warten, bis ein geneigter Grenzoberst die Güte hat, den Schlagbaum öffnen zu lassen. Aber das ist vergessen, als die Gruppe im quirligen Memel ankommt, denn die Stadt offenbart sich schnell als moderne westliche Stadt. Die Litauer sind ein sehr stolzes Volk, sie legen Wert auf ihre Sprache, und der fremde Gast merkt erst, wenn er das erste litauische Wort „Dekui“ (Danke) verwendet, wie freundlich die etwas verschlossen wirkenden Menschen sein können. Mit Russisch oder Deutsch hat man dort wohl immer noch so seine (historisch bedingten) Probleme: Die Stadt war viele Jahrhunderte bis 1919 deutsch, kam dann im Rahmen der Versailler Verträge unter französische Obhut bis 1923 litauische Freischärler das Land besetzen, es aber 1939 wieder an das Deutsche Reich abtreten mussten. Ab 1945 ist die Stadt sowjetisch und erst 1990 mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde Klaipeda wieder litauisch und als freie Wirtschaftszone ausgewiesen. Überall in der Stadt wird gebaut, historische Zentren werden restauriert, der Hafen ist tragende wirtschaftliche Kraft. Hier legen auch die Fähren aus Kiel und Saßnitz an. Die traditionsbewussten Litauer sind aber auch stolz auf die Geschichte ihrer Stadt, so z.B. auf das Königin-Luise-Haus, denn dort war von 1807 bis 1808 wegen der Napoleonschen Besetzung im Mutterland der Regierungssitz Preußens. Ein besonderer Mittelpunkt der Stadt ist auch der Theaterplatz mit dem Denkmal des „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84nnchen_von_Tharau" target="_blank"&gt;Ännchen’s von Tharau&lt;/a&gt;“. Es steht für die unglückliche Liebe des Memeler Dichters Simon Dach (1605 – 1659) zur schönen Pfarrerstochter Anna Neander (1615 – 1689) aus Tharau, der er das berühmte gleichnamige Lied widmete. Die heutigen Litauer haben vielleicht Lehren aus der Geschichte gezogen, denn sie verschließen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Liebe um ganz sicher zu sein: Am Hochzeitstag befestigen sie ein Vorhängeschloss mit den Initialen ihrer Namen und dem Datum am Brückengeländer der Dane-Brücke im Stadtzentrum und werfen dann den Schlüssel in das Wasser. Vorübergehende Freunde und Verwandte können sich mit einem kurzen Seitenblick überzeugen, ob das Paar noch glücklich zusammen ist. Die Zahl der Schlösser bleibt im Wesentlichen konstant, für neue Schlösser findet sich immer wieder Platz, denn auch in Litauen gilt was überall gilt: Nichts hält ewig. Auffallend ist für den aus Deutschland kommenden Besucher ist die Zahl der vielen jungen Leute, die attraktiv und modern gekleidet sind, aber auch schon oft einen Kinderwagen vor sich her schieben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Palanga&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Unweit der Stadt liegt hinter dem Ort &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nemirseta" target="_top"&gt;Nimmersatt&lt;/a&gt; („Nimmersatt, wo das Reich sein Ende hat“) das beliebte litauische Ostseekurbad &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palanga" target="_blank"&gt;Palanga&lt;/a&gt; mit dem Bernsteinmuseum im Schloss des Grafen Feliks Tyszkiewicz. Dort sieht man sogar kohlegroße Stücke des versteinerten Harzes, auch mit vielen Einschlüssen von Insekten und Pflanzen. Überhaupt ist Bernstein allerorts gegenwärtig. Er wird an dutzenden Ständen in den verschiedensten Ausführungen in allen Preislagen angeboten, aber es gibt auch Imitate… Mit dem Salzwassertest kann man aber die Spreu vom Weizen trennen, denn echter Bernstein schwimmt oben, Plastik geht unter. Aber dies kann man ja erst zu Hause feststellen, im Hotel kann man schwerlich eine zehnprozentige Kochsalzlösung herstellen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Kurische Nehrung &lt;a href="http://picasaweb.google.com/bomenius/KurischeNehrung"&gt;Fotoalbum&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Südlich der Stadt Klaipeda liegt die etwa 100 Kilometer lange Kurische Nehrung, ein oft nur wenige hundert Meter breiter Landstreifen, der das Haff von der Ostsee trennt. Mitten durch die Nehrung verläuft die russische Grenze, die auch den Nationalpark trennt. Hier findet man die berühmten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCne" target="_blank"&gt;Wanderdünen&lt;/a&gt;, die schon zahlreiche Ortschaften unter sich begraben haben. Der von der See her blasende Wind trägt die Sandkörner vor sich her und lässt sie haff- und luvseitig wieder abrollen. Aber nicht die Natur hat Schuld an der Katastrophe, sondern der Mensch, der seit Jahrhunderten den ohnehin schon begrenzten Baumbestand für seine Zwecke abholzte. Dennoch bieten die Dünen ein imposantes Schauspiel, besonders wenn man an dem schmalen Saum zwischen Düne und Haff wandert und dabei auch mal ein paar Wellenschläge ins Schuhwerk in Kauf nimmt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Nidden &lt;a href="http://picasaweb.google.com/bomenius/NidaNidden"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der zentral auf der Nehrung gelegene Ort &lt;a href="http://www.nidden.gmxhome.de/Nidden.htm" target="_self"&gt;Nida&lt;/a&gt; (Nidden) ist seit 1880 als sommerliche Künstlerkolonie der Königsberger Boheme’s bekannt und wurde bald auch ein beliebter Badeort, vorangetrieben durch den Gastwirt Hermann Blode (er hatte auf der Nehrung die Telefonnummer „1“), der auch schon mal manchen mittellosen Künstler übernachten ließ, wenn er mit einem seiner Kunstwerk bezahlte.Kein geringerer als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann" target="_blank"&gt;Thomas Mann &lt;/a&gt;(1875 – 1955) ließ sich von 1930 bis 1932 auf dem „Schwiegermutterberg“ nieder. „Von der unbeschreiblichen Eigenart und Schönheit dieser Natur, der phantastischen Welt der Wanderdünen, den von Elchen bewohnten Kiefern- und Birkenwäldern zwischen Haff und Ostsee, der wilden Großartigkeit des Strandes waren wir so ergriffen, dass wir beschlossen, uns an so entlegener Stelle einen festen Wohnsitz zu schaffen, wo wir unseren Urlaub verbringen werden“, schrieb er damals. Wegen der politischen Ereignisse in Deutschland musste er aber schon 1933 emigrieren und hat sein geliebtes Feriendomizil nie wieder gesehen. Das Haus ist heute ein Museum und Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen, selbst Erich Honecker konnte es nicht lassen und ließ sich 1973 mit Frau und Tochter vor dem Haus fotografieren. Die von Mann beschriebenen Elche kann man auch heute noch gelegentlich, wenn auch viel seltener als früher, sehen. Wahrscheinlicher ist aber, dass man eher Wildschweine oder die die Wälder vernichtenden Komorane zu sehen bekommt, die beide auf der Nehrung eine reinste Plage sind. Die Schweine kommen ohne Scheu in die Orte wo sie von den Touristen sogar gefüttert werden, sehr zum Leidwesen der Einheimischen. Und wenn man das ebenerdige Hotelfenster öffnet, kann es leicht passieren, dass plötzlich ein Wildschwein auf den Fenstersims springt und dem Gast einen gehörigen Schrecken einjagt!Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Kirche von Nidden und der dazugehörende Friedhof. Er ist ein Spiegelbild der Geschichte, hier ruhen die Gebeine von Deutschen, Letten und Russen. Die lettischen Gräber haben eine heidnische Tradition, es sind oft nur kunstvoll verzierte Bretter die am Fußende stehen. Nur am Motiv kann man erkennen, ob hier ein Mann oder eine Frau begraben liegt. Überall im Ort sieht man immer noch kunstvoll geschnitzte und farbenfrohe Wetterfahnen, die auf die Besonderheiten der Besitzer hinwiesen, sogar den Ehestand konnte man aus den Wetterfahnen ablesen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Schwarzort&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Weiter nördlich von Nidden liegt ebenfalls ein berühmter Badeort: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juodkrant%C4%97" target="_blank"&gt;Juodkrante&lt;/a&gt; (Schwarzort). Hier wurde Mitte des 19. Jahrhunderts Bernstein in großen Massen mit Dampfbaggern aus dem Haff gefördert, der Ort galt eine Zeit lang als „zweites Kalifornien“. Über 2 Millionen Tonnen Bernstein wurden durch die Firma Stantien &amp;amp; Becker von den eintausend Arbeitern in nur wenigen Jahrzehnten gefördert. Heute macht der Ort mit seinem Märchenwald auf dem Hexenberg auf sich aufmerksam. Inmitten eines geheimnisvollen uralten Baumbestandes finden sich immer wieder oft Furcht erregende Holzskulpturen litauischer Künstler, die seit Ende der siebziger Jahre dort aufgestellt wurden – ein mystisch wirkender Wald für Kinder und Abergläubige.&lt;br /&gt;Wenn man Nidden ist südlicher Richtung verlässt, kommt man schon nach wenigen Kilometern an die russische Grenze. Sie ist wenig frequentiert, die Grenzer sind gelangweilt und genießen förmlich ihre Kontrollmacht – eine nicht gerade den Tourismus ankurbelnde Tatsache inmitten Europas. Aber auch das lässt man geduldig über sich ergehen, es gibt ja keine andere Wahl, und anschließend fährt man über eine schlecht ausgebaute Straße in die russische Enklave &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad" target="_blank"&gt;Kaliningrad&lt;/a&gt; (Königsberg) ein, allerdings nicht ohne gleich hundert Meter nach der Grenze von einem Milizionär angehalten zu werden. Ihm erschien der schaukelnde weichgefederte Bus als zu schnell fahrend, seine rein persönliche Einschätzung. Ein Messgerät hatte er nicht, wozu auch, er ist schließlich die Staatsmacht. Aber der Busfahrer wusste aus Erfahrung, wie man solche Dinge in Russland regelt… So soll der Zollchef in Rauschen, wohin die Reise nun geht, eine der schönsten Villen gebaut haben, erzählt man sich dort. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Rauschen &lt;a href="http://picasaweb.google.com/bomenius/SwetlogorskRauschen"&gt;Fotoalbum&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Über die Nerungsorte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rybatschi" target="_blank"&gt;Rybatschi&lt;/a&gt; (Rossiten) und &lt;a href="http://www.ostseebad-cranz.de/" target="_blank"&gt;Zelenogradsk&lt;/a&gt; (Cranz) geht die Fahrt entlang der samländischen Küste nach &lt;a href="http://www.reise-nach-ostpreussen.de/Rauschen/Rauschen.html" target="_blank"&gt;Swetlogorsk&lt;/a&gt; (Rauschen), dem früheren Badeort der Königsberger Prominenz, in dem man auch heute noch die wunderschönen Holzvillen aus der Kaiserzeit bewundern kann. „Kühler als Sotschi, billiger als Rio und näher als Nizza“ - mit diesem Spruch wirbt die Tourismusbehörde des Osteebades. Und mit dem schmeichelhaften Zusatz: „Weniger Betrüger als in Odessa – das ist Swetlogorsk“. Prominet geht es auch heute noch dort zu, vermögende Russinnen und Russen zeigen so ziemlich alles was sie haben. Man erkennt sie an der modernen Kleidung und dem schweren Goldschmuck, sie leben in protzigen neuen Villen hinter hohen Mauern. Davor aber zeigen sich andere Bilder: Neben den zahlreichen Bernsteinverkaufsständen finden sich immer wieder die Ärmsten der Armen, die Waldfrüchte und Fallobst anpreisen. Dennoch ist der wirtschaftliche Aufschwung nicht zu übersehen, überall entstehen neue Bauten, drei ranghohe ehemalige Militärs planen die modernste Strandlandschaft Russlands. In den Geschäften bekommt man wie schon in Litauen die Waren, die man von Zuhause bestens kennt, die Preise sind annehmbar, wenn auch nicht gerade unbedingt niedrig. Etwas abseits vom Ort liegt die orthodoxe Gedächtniskirche. Hier war früher ein Kindergarten. Am 16. Mai 1972 stürzte eine sowjetische A-26 Militärtransportmaschine beim Tiefflugtraining über der Ostsee ab und zerschellte in diesem Kindergarten. 34 Menschen fanden den Tod, darunter 23 Kinder. Das Unglück wurde fast 20 Jahre geheim gehalten, bis die orthodoxe Kirche 1991 beschloss, diese kleine Gedächtniskapelle zu errichten. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Palmnicken&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Von Swetlogorsk aus fährt man mit dem Bus in etwa einer Stunde nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jantarny" target="_blank"&gt;Jantarny&lt;/a&gt; (Palmnicken), vorbei an verlassenen Gehöften, durch eine Landschaft ohne Landwirtschaft. Prägendes Landschaftsbild des Kaliningrader Gebietes ist die Goldrute, so weit das Auge reicht. Die ehemalige Kornkammer der Deutschen Reiches ist versteppt und verödet. Es gibt aber Beschlüsse der Kaliningrader Regierung, so die den schlimmen Zustand verteidigende russische Reiseleiterin, die die Landwirtschaft wieder beleben sollen, aber ohne Bauern und mit zerfallenen Kolchosgütern ist das im Moment schwer vorstellbar. Jantarny (Jantar, russ: Bernstein) zeigt wieder das moderne Russland, denn mit Bernstein lässt sich gut Geld verdienen, die örtliche Bernsteinmanufaktur trägt zum Wohlstand des Ortes ebenso bei, wie der Bernsteintagebau in Strandnähe. Innerlich bewegt und irgendwie peinlich berührt steht die kleine Gruppe der deutschen Touristen am einem Gedenkstein am Strand, der an ein deutsches Massaker erinnert: Angesichts des Anrückens der sowjetischen Truppen wurden im Januar 1945 die ostpreußischen Außenlager des KZ Stutthof aufgelöst und die Insassen über Königsberg nach Palmnicken getrieben. Den Todesmarsch überlebten von ursprünglich über 7000 nur noch etwa 3000 überwiegend weibliche Häftlinge, die am 27. Januar in Palmnicken eintrafen. Der ursprüngliche Plan, die Häftlinge in einem Stollen des Bernsteinbergwerkes Anna einzumauern, scheiterte am Widerstand des Werksdirektors Landmann sowie des Güterdirektors und Volkssturmkommandanten Feyerabend. Deshalb brachte die SS die Gefangenen in der Nacht des 31. Januars an den Strand von Palmnicken und trieb sie unter Gewehrfeuer in die vereiste Ostsee. Höchstens 15 der Gefangenen haben das Morden überlebt. Wer aufmerksamen Auges durch das ehemalige Ostpreußen fährt, sieht überall noch Spuren der deutschen Vergangenheit, nicht nur an Gräueltaten erinnernde sondern auch noch viele Kulturdenkmäler aus einer einst blühenden Epoche. Die neuen Bewohner halten Sie durchaus in Ehren, wenn auch aus den einst evangelischen oder katholischen Kirchen nun oft orthodoxe Gotteshäuser wurden, sie haben wenigstens die sowjetische Zeit überstanden. Jahrzehntelang wurden sie als Lagerhäuser, bestenfalls als Kulturhäuser, genutzt.Den Namen „Bernsteinküste“ trägt die Region jedenfalls zu Ehren, nach außen hin betrachtet, denn es gibt ihn überall zu kaufen. Am Strand, mag er noch so menschenleer sein wie auf der Kurischen Nehrung, findet man höchstens noch die „Tränen von Jeringa“, kleinste Steinchen, die der Sage nach die Meeresgöttin angesichts der vielen Sturmopfer unter der kurischen Fischern verlor und die deshalb zu deren Schutz die Nehrung mit "einer Schürze voll Sand" aufgeschüttet hat. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3071303576357552826?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3071303576357552826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3071303576357552826' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3071303576357552826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3071303576357552826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/09/entlang-der-bernsteinkste.html' title='Entlang der Bernsteinküste'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/SLwpnzqIchI/AAAAAAAAImk/Sl12KHh5bXM/s72-c/DSCF0052.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-2226592444115696050</id><published>2008-03-06T07:37:00.001+01:00</published><updated>2008-03-06T07:40:08.954+01:00</updated><title type='text'>Die Dubkow-Mühle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RpJx9YkI/AAAAAAAAEvs/BEYD_YBhAxU/s1600-h/bild-in-bild%28c%29pb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RpJx9YkI/AAAAAAAAEvs/BEYD_YBhAxU/s320/bild-in-bild%28c%29pb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174514633058116162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1701, als Friedrich der I. König von Preußen wurde und damit den Aufstieg zur europäischen Großmacht einleitete, erhielt der Walkmüller Georg Schramm aus Neu Zauche von Friedrich Casimir Graf zu Lynar die Erlaubnis, in dem unbewohnten Forstort Dubkowa (niedersorb. dub = „Eiche“) anstelle der bisherigen alten Radduscher Wassermühle eine neue aufzubauen. In der Folgezeit wurde kräftig Hand angelegt, der Graf unterstützte mit Baumaterial, schließlich sah er in der Mühle auch eine zukünftige Einnahmequelle in Form von Steuern und Abgaben. „Wenn alles fertig ist, soll alles taxiert werden. Schramm will die Mühle bis nächsten Michaelis fertig stellen; mahlpflichtig sind alle Einwohner von Raddusch, Dlugy (Fleißdorf) und Naundorf; Schramm gibt 36 Scheffel Kornpacht, soll einen Jaghund (für den Herrn!) und 3 Kühe halten“, so der gräfliche Kontrakt. Am 16.10.1702 wird die Mühle abgenommen, aber schon bald übergibt Schramm die Mühle wieder an seinen Sohn Martin und geht zurück nach Neu Zauche; Martin wird Erbmühlmeister. Die bis dahin in Pacht stehende Mühle kann er 1714 für 150 Reichstaler vom Grafen abkaufen, muss aber weiterhin für dessen Jaghunde sorgen. Zusätzlich bekommt er die Erlaubnis, „ein Gericht Fische“ zu fangen, also so viel, wie seine Familie benötigt.  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber die Zeiten sind schwer, die nordischen Kriege (1700 – 1721) belasten die Bevölkerung enorm, besonders die Einquartierung schwedischer und sächsischer Truppen in der Niederlausitz. Martin Schramm starb 1721 und die Mühle sollte wegen großer Abgabenrückstände zwangsversteigert werden, aber seine Witwe Catharina Schramm konnte dies aber durch zahlreiche Bittgesuche an die Grafschaft letztlich noch verhindern. Hinzu kam der nun glückliche Umstand, dass sich der Sohn Johann George in die reiche Müllerstochter Mögel aus Burg verliebte und die Mühle somit gerettet war. Der Dubkow-Müller erhielt am 21. Januar 1737 das Schankrecht und durfte fortan Branntwein herstellen – die Geburtsstunde der Gaststätte. Bei der Durchsetzung der Mahlpflicht in den umliegenden Dörfern gab es allerdings zahlreiche Schwierigkeiten, denn die meist des Lesens und Schreibens unkundigen Bauern, hatten angeblich keine Kenntnis von dieser Regelung. Die Ausrufer haben daher ab sofort auch zweisprachig (deutsch, wendisch) diese gräfliche Weisung in den Dörfern verkündet, denn angeblich konnte man die ursprüngliche deutsche Anordnung auch nicht verstehen – bäuerliche Schläue eben. Erschwerend wirkte sich auch die 1777 in Raddusch erbaute Buschmühle auf die Umsetzung des Mahlzwangs aus, denn die Radduscher fielen somit als Kunden für die Dubkow-Mühle aus. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein verheerender Brand (es soll Brandstiftung aus Eifersucht gewesen sein) vernichtete 1791 die aus Erlenbohlen bestehende Mühle, der Neubau wurde als Fachwerk errichtet, so wie er heute noch existiert.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In der Folgezeit wurde die Mühle von Generation zu Generation über Söhne und Schwiegersöhne vererbt. Vor dem 1. Weltkrieg ging die Mühle wegen Steuerschulden in den Besitz des Provinzialverbandes Brandenburg über, 1919 wurde das letzte Mal Korn gemahlen und es verblieb nur der Gaststättenbetrieb. Die letzte Pächterstochter, Wilhelmine Grassow, verliebte sich in August Konzack („Onkel August“, wie er in der Gegend später genannt wurde) und mit der Heirat konnte er am 01.04.1922 die Mühle pachten. Der Pachtzins betrug das 222-fache des Wertes eines Zentners Heu, weil man sich in der Inflationszeit nicht auf einen Geldbetrag einigen wollte –ein Schnäppchen wie man heute sagen würde, denn auch der Wert von Waren sank in der Folgezeit entsprechend. August Konzack erkannte schnell die Zeichen der Zeit: Auch diese Krise wird mal vorbei sein und dann muss man für den Aufschwung gewappnet sein. Er ließ das überflüssig gewordene Wasserrad abbauen und nutze den nun freien Raum für seine Gaststätte und Pension, ließ spreeseitig Fenster einbauen (Ausführung Fa. Weslau, Vetschau, Wert: 930 Reichsmark) und erfreute sich somit bald zunehmender Beliebtheit unter den oft weit gereisten Gästen, die gern bei ihm logierten. Das Gästebuch aus den zwanziger Jahren legt ein umfassendes Zeugnis darüber ab, viele Paddler aus Berlin machten Station: „Dubkow-Mühle: Wir gedenken deiner in Treue – wir kommen jedes Jahr auf’s Neue“ (14.08.1929) war dabei der Tenor der zahlreichen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mehr oder weniger gelungenen poetischen Eintragungen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;August Konzack konnte es sich nun leisten 1934 das Mühlengrundstück für 15 000 Reichsmark zu erwerben, es ging nun endgültig in den Besitz der Konzacks über. Er erkannte auch den Wert einer guten Werbung bzw. Reklame, wie man sie damals nannte: „Mein Besitz liegt mitten im herrlichen Spreewald, in der Nähe des Lagunendorfes Leipe. Kahnfahrten, Angeln und Baden nach persönlichem Belieben und alles ohne Sonderkosten. Tägliche Rundfahrten in die weitere Umgebung, ebenfalls gratis. Die Verpflegung umfasst 5 Mahlzeiten, ist erstklassig und reichlich. Auch die Kosten sind angemessen, 3 Reichsmark pro Tag bei vollständiger Pension – ich erwarte Sie!“ So hieß es damals auf einem Werbeblatt, dass heute bei so manchem Gast Freudentränen, bei den Gastgebern wohl eher Existenzängste hervorrufen würde. August wusste auch um die Bedeutung der Legendenbildung. Aus dieser Zeit soll die Sage vom Ochsenfrosch stammen; diesen ließ er auch gleich an die Giebelwand malen, wo man ihn heute noch bewundern kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erst 1958 bekam die Gaststätte den Anschluss an das Stromnetz (vorher benutze man Karbidlampen), 1969 Anschluss an das öffentliche Straßennetz und Trinkwasser wurde bis zur Wende aus einem Tankwagen bezogen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Onkel August“ sorgte bis zu seinem Tode 1974 für immer wieder neuen Gesprächsstoff in der Umgebung, er wurde dadurch quasi legendär. So soll er seine Gäste angesichts von Ratten in seiner Gaststätte mit der Bemerkung beruhigt haben, dass dies schon die größte war, die anderen Ratten wären kleiner! Studenten und Studierte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;schockierte er mit der Erkenntnis, dass „sie ganz schön dumm sein müssten, wenn sie solange zur Schule gehen müssen“! Den in den sechziger Jahren aktiven Werbern für seinen Beitritt zur LPG (er besaß 7 ha Land) trat er stets höflich gegenüber, er bewirtete sie reichlich und auf seine Kosten, so dass sie mehrmals wohl mit mehr oder wenigen starken Kopfschmerzen am nächsten Tag aufgewacht sind – aber nie bekamen sie seine Unterschrift, er tat deren Bitte, doch nun endlich zu unterschreiben, stets mit folgender Bemerkung ab:“ Ich bin wegen Dummheit dreimal vorbestraft und darf nichts mehr unterschreiben!“ August Konzack blieb einer der wenigen Einzelbauern. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach dem Tod seiner Ehefrau Wilhelmine (1964), übernahm deren Schwester Anna die Mithilfe in der Schankwirtschaft. „Tante Anna“, wie sie bald genannt wurde, war ebenfalls sehr gesellig und beliebt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Einmal muss es August Konzack langweilig geworden sein, denn er ließ das Gerücht verbreiten, dass er sehr schwer krank sei. Die Kunde erreichte bald Lübbenau und der Bürgermeister Hentschker machte sich gemeinsam mit Dr. Voss in dem von Wilhelm Prinz gesteuerten Motorkahn schleunigst auf, um ihren prominenten Gastwirt die nötige Hilfe zukommen zu lassen. An der Mühle angekommen, trafen sie August beim quietsch vergnügten Kartenspiel in der verräucherten Gaststube an, der sich nun seinerseits diebisch über den gelungenen Streich freute. Aber „Onkel August“ zeigte auch Mitgefühl mit seinen überraschten Besuchern und er bewirtete seine Lübbenauer Gäste reichlich. Sie sollen erst am späten Nachmittag des nächsten Tages ihre Rückreise angetreten haben können…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein Neffe von August, Erich Konzack, übernahm 1975 die Gaststätte und führte in den Folgejahren mehrere Umbauten durch. Die Gaststätte wurde wegen ihrer zentralen Lage im Spreewald gern besucht, wenn auch die Versorgung in den Achtzigern wohl öfter mal problematisch war. So war sie einmal mitten in der Saison „wegen Krankheit“ geschlossen. „Zwei von uns tranken auf der Wiese Whisky mit Soda, die andern neun saßen so da“ reimte eine launige Brigade von der LPG „Ernst Thälmann“, Missen in einem am 18.06.1986 wohl nachgeholten Gästebucheintrag.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach der Wende besuchten auch zahlreiche Prominente aus Ost und West die Gaststätte, einer der ersten war Rudi Carrell, der ins Gästebuch schrieb: „Hier lass’ ich mich überraschen!“. Helga Hahnemann und Maxi Biewer von RTL waren ebenso&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zu Besuch wie &lt;span style=""&gt;Lothar de Maizière&lt;/span&gt;, &lt;span class="p"&gt;Reinhard Bütikofer&lt;/span&gt; und immer mal wieder auch Politiker aus der Brandenburger Landesregierung.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ilona Konzack übernahm 2005 die Gaststätte von ihrem Vater, die erste Frau in der nun schon über 300 Jahre alten Geschichte der Besitzer der Dubkow-Mühle. Damit zog auch das Internetzeitalter ein, täglich rufen 50 - 80 Besucher die Webpräsenz auf und viele tätigen Ihre Buchung gleich Online.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erich Konzack widmete sich in der Ukraine einem neuen Projekt zu, worüber noch zu berichten sein wird.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-2226592444115696050?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/2226592444115696050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=2226592444115696050' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2226592444115696050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/2226592444115696050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/die-dubkow-mhle.html' title='Die Dubkow-Mühle'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RpJx9YkI/AAAAAAAAEvs/BEYD_YBhAxU/s72-c/bild-in-bild%28c%29pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-1673158552893693301</id><published>2008-03-06T07:34:00.003+01:00</published><updated>2008-03-06T19:34:52.919+01:00</updated><title type='text'>Nicht alle gehen in den Westen...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RC5x9YjI/AAAAAAAAEvk/liWlSREw2N8/s1600-h/erich-konzack.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RC5x9YjI/AAAAAAAAEvk/liWlSREw2N8/s320/erich-konzack.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174513975928119858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="javascript:void(0)" tabindex="10" onclick="return false;"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;Erich Konzack, der letzte Besitzer der Dubkow-Mühle im Spreewald, hatte zur Jahrtausendwende viele Visionen, eine davon war, noch einmal einen völligen Neuanfang zu wagen. Er stand zwar schon im 62. Lebensjahr und hätte sich sicher bald zur Ruhe setzen können, aber genau davor hatte er Angst: „Was soll ich vorm Fernseher oder in der Kneipe? Ich muss noch was Sinnvolles im Leben zu tun haben!“ Mit einem Freund, einem Unternehmensberater, wurde so manche Idee durchgesprochen und auch wieder verworfen, denn in Deutschland scheint es nicht sehr viel Spielraum für unternehmerische Tätigkeiten zu geben. Die logische Schlussfolgerung: Da gehe ich ins Ausland, aber im westeuropäischen Raum wird’s wohl auch nicht viel anders als in Deutschland sein, so seine Befürchtungen. Sein Freund hatte einige Geschäftskontakte zu russischen und ukrainischen Unternehmern und er schlug Erich Konzack den Einstieg in die ukrainische Hotellerie vor, denn da schien es noch viel zu tun zu geben. Und da „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ schon immer sein Credo war, übergab er die Gaststätte seiner Tochter und packte kurz entschlossen seine Koffer und fuhr nach Lutzk, eine ukrainische Stadt mit 260000 Einwohnern. Zu seinem Erstaunen waren die dortigen Behörden von dieser Idee gar nicht so beigeistert und bauten ihm ungeahnte Hürden auf, so dass er bald vom ursprünglichen Plan Abstand nahm. Eine zufällige Begegnung mit dem Lutzker Bürgermeister lenkte ihn dann in eine völlig andere Richtung: „Ihr Deutschen habt doch gute Mähdrescher und bestimmt auch ein paar zu viel. Hier in der Ukraine herrscht Mangel an guter Technik, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;damit sollten Sie hier Ihr Geld verdienen!“ Als gestandener Unternehmer erkannte Erich Konzack sofort die Zeichen der Zeit und machte sich in das von Bekannten des Bürgermeisters empfohlene Dorf Zhuravjici auf. Dort schlummerte noch alles wie in Sowjetzeiten und erinnerte Erich an seine Kindheit im Spreewald. Kaum feste Häuser, nur alte Holzbauten, der Brunnen im Hof und keinerlei Sanitäreinrichtungen. Die Kolchose im Ort war pleite und viele der 1500 Einwohner ohne Arbeit. Mit dem ehemaligen Chef der Kolchose, der den Nachlass verwaltete, wurde man sich bald einig und er konnte einen größeren, aber schon fast verfallenen Garagenkomplex erwerben und bald auch sanieren. Da der ukrainische Staat sehr großzügig Investitionen in der Landwirtschaft unterstützt, z.B. durch zollfreie Importe von Landtechnik und Steuerfreiheit, wurde bald der erste Mähdrescher von Deutschland aus auf die Reise geschickt. Damit war der Grundstock für sein Dienstleistungsunternehmen geschaffen, denn er stellte sich mit seiner Technik dem Lohndrusch zur Verfügung. Jeder Bauer kann für 40$ pro Hektar sein Getreide mähen lassen, der Mähdrescherfahrer ist mit 10% daran beteiligt. „Das ist auch notwendig so, denn die Mentalität der im Übrigen sehr freundlichen und aufgeschlossenen Menschen ist durch die frühere Tätigkeit in der Kolchose noch stark geprägt: Immer schön ruhig und wenn die Ersatzteile nicht kommen, dann warten wir eben“, lautet die Erfahrung, die Erich Konzack ziemlich schnell machte. Inzwischen reparieren die Fahrer ihre Technik oft gleich auf dem Feld, hier zeigt sich die einfache „Fortschritt“-Technik aus Singwitz besonders wartungsfreundlich. Die neuen Mähdrescher aus der inzwischen auf 7 angewachsenen Flotte sind zwar klimatisiert und voller Elektronik, aber eben nicht ganz so wartungsfreundlich.  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und wovon lebt man im Winter? „Ich wäre kein besonders guter Unternehmer, wenn ich nicht noch ein 2. Standbein hätte: Mein Magazin im Dorf entwickelt sich prächtig, hier bekommen die Leute so ziemlich alles, was es auch im deutschen Supermarkt gibt und zwar täglich von 8 Uhr bis 23 Uhr!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erich Konzack ist nun in zwei Welten zu Hause, denn er pendelt häufig zwischen der Ukraine und seinem Häuschen auf Dubkow. Die 1000 km fährt er oft am Stück durch, um sich in Deutschland nach neuer bzw. preiswerter Mähtechnik umzusehen. Gerade diese Woche hat er bei seinem Heimatbesuch wieder einen Mähdrescher für 100 000 EUR in Singwitz geordert; er könnte noch viel mehr gebrauchen, aber man soll nur so viel Geld ausgeben, wie man eingenommen hat – auch ein (sein) unternehmerisches Credo.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In den nächsten Tagen geht es wieder zurück in sein neues anderes Leben, wo er eigentlich schon lange angekommen ist, denn er spricht inzwischen fast perfekt die ukrainische Sprache, die ja dem Wendischen so ähnlich ist, wie er festgestellt hat. Das bringt ihm der Dorfbevölkerung noch näher, er wird als größter Arbeitgeber sehr geachtet, er spürt auch keinerlei Ressentiments gegenüber ihm, dem Deutschen, welches ja nach dem verheerenden Krieg verständlich gewesen wäre. Und an seinen „Ordnungstick“ haben sie sich inzwischen auch gewöhnt und achten zunehmend selbst mehr darauf. Sie wissen eben, womit sie ihm eine Freude machen können – genau das lässt ihm das Herz für diese Menschen erwärmen und voller Freude die Rück- oder Heimreise(?) antreten.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-1673158552893693301?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/1673158552893693301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=1673158552893693301' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1673158552893693301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/1673158552893693301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/nicht-alle-gehen-in-den-weste.html' title='Nicht alle gehen in den Westen...'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-RC5x9YjI/AAAAAAAAEvk/liWlSREw2N8/s72-c/erich-konzack.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6114485674433168769</id><published>2008-03-06T07:29:00.002+01:00</published><updated>2008-03-06T07:34:12.386+01:00</updated><title type='text'>Jung, unschuldig, ahnungslos – dennoch gebüßt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-QGJx9YiI/AAAAAAAAEvc/Ct97ldzyOXc/s1600-h/sept.1948.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-QGJx9YiI/AAAAAAAAEvc/Ct97ldzyOXc/s320/sept.1948.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174512932251066914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein schöner Sommertag ging zu Ende, nichts ahnend fuhr an diesem 26. Juli 1945 der 14-jährige Boblitzer Junge Rudi Noack stolz mit seinem Trecker von der Feldarbeit kommend zurück auf den elterlichen Hof. So unmittelbar nach dem Krieg wurde jede Hand gebraucht, da fragte niemand nach Qualifikation oder Alter – das Leben musste wieder neu organisiert werden und Rudi war auch ohne Schulabschluss eine vollwertige Arbeitskraft. Gerade angekommen, wurde er plötzlich von russischen Soldaten mit vorgehaltenen MPi’s vom Sitz gezerrt: „Du mitkommen!“ Es begann ein Leidensweg, der erst 3 Jahre und genau 1 Tag später enden sollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Rudi Noack wurde mit weiteren an diesem Tag verhafteten Boblitzer Jugendlichen, wie Heini Koschmann (15), Willi Ulich (13), Willy Giesen, Günther Kaiser, Joachim Schmidt und Gerhard Klauck (alle 14) zu Fuß und unter Bewachung in den GPU-Keller nach Lübbenau&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;verbracht. Dieser befand sich in einem Gebäude auf dem heutigen Standort des Autohauses Lowka. „Du Werwolf&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;?“ So lautete jede Nacht der Vorwurf und die Frage des Verhör-Offiziers, eine ganze Woche lang. Rudi und seine Leidensgefährten wussten gar nicht, was sie mit dieser Verdächtigung anfangen sollten und verneinten natürlich diese Frage, um recht schnell wieder nach Hause zu kommen – ein tragischer Irrtum: Nun setzten weitere Verhöre ein, diesmal im Calauer GPU-Keller (ein Gedenkstein erinnert heute an diesen Ort) und anschließend in Cottbus, wohin man die inzwischen auf 20 Jungens angewachsene Gruppe brachte: Ein Lanz-Bulldog zog 2 Hänger von Calau nach Cottbus, auf dem ersten die Verhafteten und auf dem 2. das Begleitkommando mit MG. Im Cottbuser Gefängnis am Gerichtsberg war es ebenso wie auf den ersten Stationen – immer wieder Verhöre und fast nichts zu essen. Da im Spreewald gerade Gurkenzeit war, gab es lediglich gekochte Gurken und dazu eine Scheibe Brot, sonst nichts! &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am 14.09.1945 ging es wieder auf Fahrt, diesmal nach Ketschendorf&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Hier war es noch schlimmer, die 20 Jungen hausten auf 20 m² in einem Keller auf dem Fußboden, keine Decken – nichts, ein halbes Jahr lang, nun schon im Winter. Erst dann durften Sie in die etwas wärmere 1. Etage umziehen, zur sehr kargen Verpflegung gehörte nun ein Löffel Rohrzucker, eine Köstlichkeit unter den unmenschlichen Bedingungen. Nach einem weiteren Umzug kam eine „Hafterleichterung“ hinzu: Die tägliche Waschung an einer Pumpe im Hof! Wohltuend empfanden die verstörten Jungen das engagierte Auftreten der jungen russischen Lagerärztin, die sich für diese Inhaftierten einsetzte. Sie erreichte, dass es nun ab und zu mal Kartoffeln, Rüben und als Vitaminspender Brennnesselsalat gab. Für Heini Koschmann kam das alles allerdings zu spät, er starb im Lager Ketschendorf an einer Lungenentzündung.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Über die Zwischenstation Jamlitz&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftn3" name="_ftnref3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, wo damals 10200 Häftlinge ihr Leben verloren, kamen die Jugendlichen am Ostersonntag 1947 in Buchenwald an. Sie lebten zu Hundert auf Holzpritschen mit Strohsäcken und - jeder Menge Wanzen. Am schlimmsten jedoch war das Untätigsein: Außer Zählappellen passierte nichts mit ihnen, niemand bekam eine Arbeit oder andere sinnvolle Tätigkeit zugewiesen. Das Essen war karg und ebenfalls mehr als eintönig: Täglich eine Scheibe Brot und ein Teller dünne Suppe! Aber im Frühsommer 1948 begann sich die Haftsituation langsam zu bessern, die Bettwäsche wurde nun öfter gewechselt und auch die dringend nötigen Entlausungen folgten in kürzeren Abständen. An einem Juliabend kam plötzlich nach dem Zählappell der ihnen schon grausam bekannte Befehl: „Morgen: Bereithalten!“ In Erwartung einer unklaren Zukunft verbrachten die Jungen die Nacht nahezu schlaflos, jeder war mit sich beschäftigt. Rudi Noack hatte sich das Ziel gesetzt in dieser Buchenwald-Nacht so viele Wanzen wie möglich zu zerquetschen… eine letzte Rache an den Quälgeistern. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am Morgen bekamen sie aber zu ihrem erstaunen Anzüge angepasst, jeder bekam auch 35 Reichsmark in die Hand gedrückt! Dann mussten sie &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;auf einen russischen Militär-Lkw aufsitzen, die Fahrt ging diesmal aber nicht weit: Am Bahnhof Weimar hieß es „Alle runter!“ Langsam begriffen sie, dass sie nun endlich frei waren! Jemand kaum auf die Idee, sich in der Bahnhofsgaststätte mal richtig satt zu essen. Der Kartoffelbrei und das Spiegelei wurde ihnen aber zum Verhängnis, der entwöhnte Magen entleerte sich umgehend von der ihm ungewohnten Nahrung. Mit Bauchschmerzen, aber dennoch voller Freude ging es mit dem nächsten Zug heimwärts. Am 27.07.1948 traf Rudi in Boblitz seine Mutter wieder. Sie entlud gerade Heu aus dem Kahn als sie erschrocken bei der ihr wohlbekannten Stimme zusammenzuckte: Die ganze Zeit hatte sie nichts von ihrem Sohn gehört, sie wähnte ihn schon lange tot!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Rudi Noack, ein Junge aus Boblitz, wurde zur falschen Zeit erwachsen und musste wie so viele andere seines Alters für die Politik des verbrecherischen NS-Systems den Kopf hinhalten. Unschuldig verlor er 3 Jahre seiner Jugend! Der heute 76-Jährige lebt in Raddusch und betreibt immer noch mit seiner Frau und der Tochter ein Friseurgeschäft, in der freien Zeit zeigt er als Fährmann den Gästen den schönen Spreewald. Aber die Zeit vor über 60 Jahren lässt ihn nicht los, immer wieder kommen die Erinnerungen auf. Besonders dann, wenn der 26. Juli und der 27. Juli auf dem Kalender stehen.&lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;   &lt;hr align="left" size="1" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size:8;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Seit Mitte September 1944 befasste sich Heinrich Himmler als Oberbefehlshaber des Ersatzheeres angesichts des alliierten Vormarsches mit dem "Aufbau der Widerstandsbewegung in den dt. Grenzgebieten", der er den Namen "Werwolf" gab. (DM)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Im April 1945 wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht ein Internierungslager unter der Bezeichnung "Speziallager Nr. 5 Ketschendorf" in der ehemaligen DEKA-Siedlung eingerichtet. In diesem Lager wurden insgesamt ca. 10.500 Internierte ohne Urteil festgehalten. Im Frühjahr 1947 wurde dieses Lager aufgelöst. In der kurzen Zeit des Bestehens des Lagers Ketschendorf gab es 4.620 Tote, was auf die katastrophalen Lebensbedingungen in diesem Lager hinweist. (MWFK)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn3"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=8311543093026207394#_ftnref3" name="_ftn3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das sowjetische Speziallager Nr. 6 Jamlitz bestand von September 1945 bis April 1947. Nach sowjetischen Unterlagen durchliefen etwa 10.200 Gefangene der Besatzungsmacht dieses Lager, beinahe jeder Dritte fand dort den Tod.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6114485674433168769?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6114485674433168769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6114485674433168769' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6114485674433168769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6114485674433168769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/jung-unschuldig-ahnungslos-dennoch-gebt.html' title='Jung, unschuldig, ahnungslos – dennoch gebüßt'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-QGJx9YiI/AAAAAAAAEvc/Ct97ldzyOXc/s72-c/sept.1948.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6927910589451770790</id><published>2008-03-06T07:27:00.001+01:00</published><updated>2008-03-06T07:29:52.488+01:00</updated><title type='text'>Weihnachtsbräuche</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Noch heute überzieht ein Lächeln das Gesicht der 87-jährigen Charlotte Wetzk, gebn. Peter, wenn sie über ihre Kindheit in den Zwanzigern berichtet. Die Vorweihnachtzeit war immer auch eine Zeit der Heimlichkeit, denn Vater und der 10 Jahre ältere Bruder zogen sich manchen Abend mit geheimnisvollen Andeutungen zurück und schlossen sich in einer Stube ein. Das Ergebnis ihres heimlichen Tuns zeigte sich dann zur Bescherung: Es war eine selbst gefertigte Puppenstube mit allen Möbeln und sonstigen Dingen, die ein kleines Mädchenherz so glücklich machen können. Die Stube wurde in den Folgeweihnachten ein Puppenhaus, sogar mit mehreren Stockwerken und noch mehr Puppen drin. In den Tagen vor Weihnachten wurden in der Familie Peter viele Stollen gebacken, zuerst noch im hofeigenen Backofen, später wurde der Teig im Handwagen zum Ausbacken zu den Radduscher Bäckern Kliche oder Müller gebracht. Zu den Ritualen gehört es auch, an den Vortagen alles Hölzerne gründlichst zu reinigen. Das war so selbstverständlich, dass niemand nach dem Sinn fragte oder sich gar heute daran erinnern könnte! Am Heiligabend war es Brauch, dass die Magd Anna und der Knecht Alfred je einen Stollen und Wäsche bekamen und man mit ihnen gemeinsam zu Abend aß. Traditionell gab es Kartoffelsalat mit einem Ring Pommersche, meist aus der eigenen Schlachtung, der in gleiche Stücke aufgeteilt wurde. Auch der Weihnachtsbaum, selbstverständlich aus dem eigenen Wald, wurde gemeinsam geputzt. Er stand in der „guten Stube“, die ja meist nur über Weihnachten beheizt wurde, dadurch hatte der Weihnachtsbaum oft ein langes Leben, manchmal bis Ostern, weil er ja kaum nadelte. Da Kerzen damals recht teuer waren, wurde das Wachs in manchen Familien aufgefangen und mittels eines Baumwollfadens aus dem flüssig gemachten Wachs wieder neue Kerzen gezogen. Else Passek (71) sah dies damals als angenehme Kinderarbeit an, da man bei dieser Gelegenheit sich nebenbei ja schließlich noch aus Zucker und Sahne selbst Bonbons herstellen durfte. Zucker wurde im Topf zerlassen und mit der Sahne unter Rühren abgekühlt, ständige „Gütekontrollen“ waren bei der Bonbonherstellung ein absolutes Muss, wie sie sich lächelnd erinnern kann! Ehemann Karl (72) stammt aus Schlesien und kennt ganz andere Bräuche. Anders als im wendisch-deutschen Raddusch wurde dort die Adventszeit sehr gepflegt und jedes Lichtlein mehr am Kranze steigerte die Neugier auf das eigentliche Fest. Wenn auch hier die Bescherung aus heutiger Sicht eher bescheiden ausfiel, es gab Selbstgebasteltes und –gebackenes, so gab es doch unter den Kindern immer wieder eine große Freude – und manchmal auch Streit. Der Zoff mit seinem Bruder, wer denn nun eigentlich das hölzerne Pferdchen und wer das Wägelchen nutzen durfte, ist ihm im Gedächtnis geblieben, schließlich gehören ja Ross und Wagen zusammen und jeder sah sich im Recht. Gern erinnert er sich an die kulinarischen Besonderheiten seiner Heimatregion und dazu gehörten unbestritten die Mohnklöße, die es in diesen Tagen gab.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Rudi Nock (77) erinnert sich an die Kriegsweihnachten in seiner Boblitzer Heimat. In Zeiten größter Knappheit kam es den Menschen eher auf Zusammenhalt als auf Geschenke an. Wohl auch deshalb wurde in der Gaststätte Jakubasch am Heiligabend ein Weihnachtsprogramm der Kinder, organisiert vom Dorfschullehrer Lorenz, vor der zahlreich anwesenden Dorfbevölkerung aufgeführt. Anschließend ging man dann in die Familien zur „stillen“ Nacht mit einer eher bescheidenen Bescherung - der Krieg hatte die Menschen sorgenvoll gemacht, viele Väter, Söhne und Brüder weilten irgendwo an der immer näher rückenden Front. Das war in Boblitz nicht anders als in den anderen Dörfern und Städten, die traurigen Kriegsweihnachtsjahre sind vielen in Erinnerung geblieben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ortschronist Manfred Kliche (60) weiß zu berichten, dass am Heiligen Abend von den Radduschern kaum der Festgottesdienst besucht wurde. Da es im Ort keine Kirche gab, wäre es wohl sicher auch sehr umständlich geworden, noch am Abend diese Reise anzutreten. Dies holte man aber am Feiertag nach, denn dann ging es in Familie mit Kutsche oder Pferdeschlitten nach Vetschau. Die Frauen trugen dabei die wendische Kirchgangstracht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Anders als zum Osterfest, gab es im Wendischen wohl kaum eigenständige Weihnachtsbräuche, wie auch die Leiperin Marlene Jedro bestätigt, hier wurde das christlich-deutsche Weihnachtsfest mit seinen Formen und Traditionen in Laufe der Jahrhunderte vollständig übernommen. Lediglich der „Drehbaum“ scheint einen wendischen Ursprung zu haben, dieser ist aber in Raddusch und Umgebung nicht bekannt, lediglich in Burg soll er in einzelnen Familien eine Tradition haben (s. LR v. 21.12.06). Das Weihnachtsfest verlief letztlich wie überall: Es freuten sich die Kinder am meisten darauf. Es gab Geschenke, die gar nicht vergleichbar mit der heutigen Geschenkfülle sind, aber immer eine Überraschung darstellten! Erst die leuchtenden Kinderaugen machten und machen das Fest so schön.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6927910589451770790?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6927910589451770790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6927910589451770790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6927910589451770790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6927910589451770790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/weihnachtsbruche.html' title='Weihnachtsbräuche'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-538529004940968357</id><published>2008-03-06T07:25:00.001+01:00</published><updated>2008-03-06T07:27:45.965+01:00</updated><title type='text'>Diamantene Hochzeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-Oy5x9YhI/AAAAAAAAEvU/CLv6-RF8rr0/s1600-h/anna-wilfried-grossmann_kombi%28pb%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-Oy5x9YhI/AAAAAAAAEvU/CLv6-RF8rr0/s320/anna-wilfried-grossmann_kombi%28pb%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174511502026957330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Irgendwie war es etwas Besonderes aber letztlich dann doch wieder nicht, als der junge Bischdorfer Wilfried Großmann in Kahnsdorf 1947 seinen zukünftigen Schwiegervater um die Hand seiner Tochter Anna bat. Der Vater war froh, eine seine Töchter unter die Haube zu bringen und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wilfried und Anna fanden es nach 2 Jahren Zusammengehens einfach an der Zeit, diesen Schritt zu tun. Natürlich war die Liebe ausschlaggebend für diesen Schritt, aber es waren auch wirtschaftliche Gründe im Spiel, denn in den schweren Nachkriegsjahren war die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit besonders groß. Wilfried Großmann hatte zudem einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten, denn als er aus dem Krieg heimkehrte fand er Vater, Mutter und die zehnjährige Schwester erschossen und nur notdürftig verscharrt im Wald. Nun völlig allein fand er bei seiner Bischdorfer Großmutter Unterschlupf und versuchte sich durchs Leben zu schlagen. Hier kamen ihn seine guten Fachkenntnisse als ehemaliger Wehrmachtsfunker und gelernter Elektroinstallateur zu Gute. In der ersten Zeit waren die sowjetischen Besatzer seine besten Kunden, die deutsche Bevölkerung plagten derweil andere Sorgen. Der Calauer Stadtkommandant&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ließ sich z.B. eines der ersten Autoradios von ihm einbauen, ein „Auto-Super“. Das schaffte natürlich Anerkennung und Privilegien, eines davon war, sich im Offizierskasino mal richtig satt zu essen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„Das war mehr Wert als alles Geld! Als Spezialist war ich unentbehrlich und ich machte mich auch unentbehrlich, die russischen Offiziere hatten auch immer wieder Aufträge für mich, da sie mit der deutschen Beutetechnik nicht so richtig klar kamen!“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Später war Wilfried Großmann als Landfilm-Vorführer tätig, qualifizierte sich zum Ausbilder und lehrte in Potsdam Babelsberg hunderten Landfilmvorführeren den Umgang mit der mobilen Technik. In Erinnerung geblieben ist ihm z.B. die erste Filmvorführung in einer Baubaracke der entstehenden Stahlarbeiterhochburg Stalinstadt, dem späteren Eisenhüttenstadt. Die Filme, die damals gezeigt wurden,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;waren&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;nach politisch-erzieherischen Gesichtspunkten vorgegeben und nur wenige Filme standen zur Auswahl. Die Quote schrieb auch ein Verhältnis von 4 sowjetischen Filmen zu einem deutschen, einem DEFA-Film vor, außerdem war die „Wochenschau“ Pflichtprogrammteil. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Inzwischen hatte sich die junge Familie in Bischdorf eine Existenz geschaffen, die Kinder Bernd, Christa und Margitta wurden geboren und Mutter Anna betrieb neben der Hauswirtschaft die eigene kleine Landwirtschaft und half in der späteren LPG mit. Gelernt hatte sie die Hauswirtschaft in der Göritzer Mühle, wo sie seit 1939 angestellt war und auch bis 1945 bleiben konnte. Nach der Beschlagnahme der Mühle durch die sowjetischen Besatzer fiel auch ihr Arbeitsplatz weg und sie kehrte auf den elterlichen Hof nach Kahnsdorf zurück. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wilfried Großmann machte sich 1956 selbständig, jetzt aber als Fernsehtechniker. Immer mehr Haushalte bekamen nach vieljähriger Wartezeit ein TV-Gerät und dazu musste auch eine Antenne auf das Dach, auf Wunsch ausgerichtet nach (West-)Berlin.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Diese Arbeit führte Wilfried Großmann aus, wodurch er sich bald die Aufmerksamkeit und den Zorn der Parteiobrigkeit zuzog. In der DDR-Aktion „Ochsenkopf“ stiegen auch in Bischdorf Studenten auf die Dächer und drehten die Antennen in Richtung des jeweiligen „Ostsenders“, einige Antennen sollen damals sogar abgesägt worden sein.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Sein Widerstand dagegen und sein vehementer Auftritt gegen die Zwangskollektivierungen in der Landwirtschaft führten für ihn zum Parteiausschluss, seine „Selbständigkeit“ endete in einer PGH, einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Später konnte er sich dann aber doch wieder selbständig machen und mit seiner kleinen Firma tausende Antennen für die Gemeinschaftsanlagen der zahlreich entstehenden Neubaublöcke errichten – er wurde gebraucht, um das politische Massenmedium Fernsehen in die Haushalte zu bringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch Ruhe kehrt noch nicht in das Leben der Familie Großmann ein: 1982, das elterliche Haus war mitten im Umbau, kam der Bescheid zum Verlassen der Häuser. Nicht nur Kahnsdorf sondern auch 10 Häuser von Bischdorf mussten dem heranrückendem Tagebau Seese –Ost weichen. Die Familie wurde in die Vetschauer „Zwischenbelegung“, einem Würfelblock, umgesiedelt und lebte dort einige Zeit unter den mosambiquanischen Gastarbeitern. Vater Großmann konnte dann die heruntergekommene Vetschauer Valtemühle erwerben und unter den bekannten DDR-Materialengpässen letztlich zum neuen und wohl letztem&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Domizil umbauen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die diamantene Hochzeit, sechzig gemeinsam begangene Ehejahre, krönen einen Lebensabschnitt voller Widersprüche, Entbehrungen aber auch Hoffnung und Mitgestaltung - gemessen an den vielen Schicksalen dieser Zeit eigentlich nichts Besonders, für die Betroffenen aber einmalig und unwiederbringlich. Es war und ist ihr Leben, auf das die beiden rüstigen 82-Jährigen &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;auch irgendwie dankbar zurück blicken.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-538529004940968357?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/538529004940968357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=538529004940968357' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/538529004940968357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/538529004940968357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/diamantene-hochzeit.html' title='Diamantene Hochzeit'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R8-Oy5x9YhI/AAAAAAAAEvU/CLv6-RF8rr0/s72-c/anna-wilfried-grossmann_kombi%28pb%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-7637074803252981533</id><published>2008-03-05T20:07:00.002+01:00</published><updated>2008-03-05T20:13:24.373+01:00</updated><title type='text'>Fischerei in Stradow</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87wMpx9YgI/AAAAAAAAEu4/is1MrNF8clM/s1600-h/20071107_0571%28pb%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87wMpx9YgI/AAAAAAAAEu4/is1MrNF8clM/s320/20071107_0571%28pb%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174337122059772418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Alljährlich im Spätherbst findet der große Umzug der Karpfen statt. Dazu müssen die 6 Tonnen zweisömmriger Satzkarpfen, die zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Gramm wiegen, eingeholt und im Überwinterungsteich wieder ausgesetzt werden. Dieser Teich wird ständig am Boden leicht vom Wasser durchströmt und kann und soll durchaus zufrieren. „Um so mehr haben die Fische die nötige Ruhe, andernfalls sind sie zu aktiv und verbrauchen unnötig Energie“, so Teichpächter Michael Helbig. Im Frühjahr muss noch mal umgezogen werden, dann aber gleich in 3 Teiche, damit genügend Platz für die Fische ist. Die Faustregel besagt, dass nicht mehr als 500 Fische pro Hektar eingesetzt werden sollten, damit sie sich gesund&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;entwickeln können und auch genügend Futter vorfinden. „Schließlich sollen sie dann als prächtige 3- bis 4-Pfünder am Jahresende auf dem Küchentisch landen, das geht aber nur, wenn der kommende Sommer so gut wird wie der letzte!“ Michael Helbig ist wohl einer derjenigen, der durchaus zufrieden mit dem zurückliegenden Sommer ist: „Viel Niederschlag, nicht zu kalt – das ideale Fischwetter!“ Sorgen bereiten Michael Helbig aber die wieder zunehmenden Kormoranbestände, trotz genehmigter Abschüsse durch die Jagdpächter mit entsprechenden Verbrämmaßnahmen. „Der Kormoran braucht täglich 500 Gramm Fisch. Bei seiner Jagd verletzt er auch oft Fische, die dann qualvoll verenden. So werde ich wohl auch wieder für 2008 bei den zuständigen Behörden eine Abschussgenehmigung beantragen müssen“, so sein Fazit. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Radduscher Kossateich, über 300 ha groß und nach dem ursprünglichen Flurnamen Kohse (wend.: „Ziege“) benannt war das diesjährige Quartier für die Dreisömmrigen. Unter widrigen Witterungsumständen, das Wasser kam von unten und oben, aber unterstützt von einigen treuen Sportanglern, ging es ans diesjährige Abfischen. Auch hier wurden 6 Tonnen „geerntet“, darunter drei Viertel prächtiger Spiegelkarpfen, der Rest waren Schuppen- und Graskarpfen. Bevor die Fische in das Weihnachtsgeschäft gelangen und somit ihre letzte Reise antreten, kommen sie noch mal in die Hälterbecken nahe der Fischereiwirtschaft. Aber der Fischfreund muss gar nicht so lange warten, denn der Hofverkauf bei Helbigs findet schon jetzt jeden Donnerstag und Freitag in der Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Samstag von 09.00 – 12.00 Uhr statt. Neben den Karpfen gibt es auch Forellen, Schleie, Hechte, Barsche – natürlich alles Lebendware, auf Wunsch wird auch gleich geschlachtet. Unter 035433-2143 kann man auch vorbestellen oder einen anderen Termin vereinbaren. Theoretisch kann man sich die Fische ja auch selbst angeln, aber praktisch geht das erst wieder ab dem 1. März, bis dahin haben Fische und Angler Schonzeit. Der dazu notwendige Tagesangelschein kostet 9 EUR, dafür darf man dann auch 2 Edelfische mit nach Hause nehmen - falls man welche gefangen hat. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-7637074803252981533?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/7637074803252981533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=7637074803252981533' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7637074803252981533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/7637074803252981533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/fischerei-in-stradow.html' title='Fischerei in Stradow'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87wMpx9YgI/AAAAAAAAEu4/is1MrNF8clM/s72-c/20071107_0571%28pb%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-4478542851004558963</id><published>2008-03-05T20:03:00.001+01:00</published><updated>2008-03-05T20:05:47.411+01:00</updated><title type='text'>Ewald Schröder – Dienstantritt vor 60 Jahren</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87u-px9YfI/AAAAAAAAEus/_qaPi5tocss/s1600-h/schroeder-2008-1968%28c%29repro-pb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87u-px9YfI/AAAAAAAAEus/_qaPi5tocss/s320/schroeder-2008-1968%28c%29repro-pb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174335782029976050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Eigentlich sollte Ewald Schröders Berufsleben etwas anders verlaufen, denn der 1923 in Klücken am Plönesee (Pommern) als Sohn eines Waagenschlossers und einer Bäuerin Geborene war eisenbahnbegeistert und konnte sich keinen anderen Beruf vorstellen. Er erlernte mit 14 Jahren diesen Beruf und besuchte die Fachoberschule in Stettin. Nach dem Teil-Abitur wurde er aber sofort&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;nach Neuruppin zur Wehrmacht einberufen und nach seiner Ausbildung an die Ostfront abkommandiert. Hier sollte er die Grausamkeit des Krieges bald selbst am eigenen Leibe zu spüren bekommen: Im russischen Winter 1941 zog er sich vor Moskau Erfrierungen 2. und 3. Grades zu&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und nach erneutem Fronteinsatz erhielt er 1943 bei Poltawa einen Beckenschuss, an dem er nun schon lebenslang leidet. Aber dafür war der Krieg für ihn dafür wenigstens aus, denn die nächsten 3 Jahre (bis 1946) verbrachte er in verschiedenen Lazaretten, zuletzt in Lüneburg. Inzwischen hatte trotz Krieg und Kriegswirren in Cottbus seine große Liebe Lina gefunden, die er nach seiner Entlassung aus dem Lazarett nun endlich für immer in die Arme schließen wollte. Aber das ging nicht ganz so schnell wie erwartet, denn nach seinem Grenzübertritt in die sowjetische Besatzungszone wurde er sogleich verhaftet und ins Lager Pinnow zur „Umerziehung“ gebracht. Sein immer noch schlechter körperlicher Zustand und die täglichen Verhöre zehrten merklich an dem gerade einigermaßen Wiederhergestellten, so sehr, dass die Lagerärztin die Entlassung nach Cottbus bewirkte. Hier bekam er von den Behörden die Weisung: &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Ab morgen bist du Neulehrer in der Wallschule Cottbus!“ Dabei war gerade kurz vor der Erfüllung seines Jugendziels, der Tätigkeit als Eisenbahner, denn die damalige Reichsbahndirektion Cottbus brauchte dringend Leute. Nach all den Erfahrungen hielt er es für klüger, sich nicht mit den neuen Herren anzulegen und sich unterzuordnen. Er übernahm eine 8. Klasse mit 140, meist ziellosen und desillusionierten Kindern, viele von ihnen ohne Väter, die den Krieg er- und überlebt hatten und in denen der alte HJ-Geist und die neue Aufbruchstimmung konkurrierten. In einem einjährigen Schnelldurchgang an der Cottbuser Lehrerbildungsanstalt erhielt er das allernotwendigste Rüstzeug für den Lehrerberuf. Nach kurzen Zwischenetappen in Lübbenau, Ragow und Schönfeld übernahm er 1948 die Lehrerstelle in Kahnsdorf. Auch hier hatte er es nicht gerade leicht, denn der Nazi-Ungeist war auch noch allzu sehr in den Köpfen: Eine im Dorf kursierende Todesliste enthielt 13 Namen, darunter seinen und sorgte für große Unruhe!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Aber so mit der Zeit normalisierte sich das dörfliche und schulische Leben. Als Lehrer standen ihm 5 Morgen zur Bewirtschaftung zur Verfügung. Mit Ziegen- und Kleinviehhaltung und 279 Mark Gehalt (1948) kam man so über die Runden, vier Kinder wurden geboren, die Familie lebte recht zufrieden mit sich und der Welt im Schulgebäude, sein Arbeitsweg war wohl einer der kürzesten, den man sich vorstellen kann. Ehefrau Lina besorgte nicht nur den Haushalt und hielt ihm den Rücken frei. Sie war auch die gute Seele der Schule, besonders dann, wenn sie im Winter die Hausschuhe der Kinder am Kachelofen vorwärmte. Ewald Schröder war nicht nur Dorfschullehrer, sondern auch stellvertretender Bürgermeister, zuständig für die Abgabenermittlung – eine Tätigkeit, die nicht gerade Freunde schafft. In seiner Freizeit arbeitete er mit viel Liebe an der Dorfchronik, er trug zahlreiche Fakten zusammen, die bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen und einen guten Überblick über Werden und Vergehen Kahnsdorfs geben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;In den späten fünfziger Jahren begann er mit Schülern an der Stelle der heutigen Slawenburg mit Ausgrabungen im Rahmen des Faches Heimatkunden und der obligatorischen Pioniernachmittage. Der Radduscher Bauer Ziegler gab ihn den Tipp, denn er hatte beim Pflügen öfter mal Tonscherben ans Tageslicht gebracht. Die begeisterten Kinder förderten, archäologisch vielleicht nicht ganz so professionell, steinerne Axtschneiden, Dolche aus Bronze und Fibeln (Anstecknadeln) aus der Erde und übergaben sie dem Potsdamer Amt für Frühgeschichte. Der heute in Raddusch lebende Peter Schapp, ein ehemaliger Schüler (heute 56) erinnert sich: „Wir fühlten uns wie die Schatzgräber!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Über seinen Lehrer, dem einzigen in der kleinen Dorfschule, weiß er zu berichten, „dass er streng, aber gerecht war, er legte viel Wert auf das Kollektiv und war mehr oder weniger erfolgreich bemüht, uns logisches Denken beizubringen.“ Einige Schülerstreiche musste er allerdings über sich ergehen lassen: „Gern haben wir ihm bei der Ernte seiner Haselnüsse&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;geholfen, er hat aber nicht bemerkt, dass wir zwischendurch mal schnell zu Hause die Hosentaschen geleert haben. Seinen riesigen Schlüsselbund mit allen Schlüsseln durfte er auch ab und zu mal suchen; es wird ihn wohl öfter mal gewundert haben, an welchen Stellen er ihn wohl in Gedanken abgelegt hatte…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Mit der Schulschließung in Kahnsdorf kam Ewald Schröder 1966 nach Raddusch und blieb dort Lehrer bis zu seiner Verrentung 1978. Bei der Sprengung der 1913 erbauten Kahnsdorfer Schule im Jahr 1987 und bei der Vernichtung seines Grundstückes im Rahmen der Tagebauerschließung Seese Ost musste er mit ansehen, wie sich fast 40 Jahre Leben in Schutt, Asche und Rauch auflösten, nur alte Fotos erinnern noch an die Zeit, eine Zeit die man allgemein als die schaffensreichste im Leben bezeichnet. An Ausgleichszahlung für die Devastierten nach heutigen Maßstäben war damals nicht zu denken, lediglich für seine selbstgepflanzten Obstbäume und Sträucher bekam er 120 DDR-Mark. Daran und an seinen Dienstantritt in Kahnsdorf vor 60 Jahren wird er in diesem Jahr, dem Jahr in dem er das 85. Lebensjahr erreicht, sicher öfter mal denken. Obwohl vom Schicksal nicht gerade gnädig behandelt, blick er nicht im Zorn zurück: „Mein Leben verlief nun mal so und nicht anders, ich habe es angenommen und das Beste draus gemacht!“ Und für die „alte Liebe“ Eisenbahn hat er immer mal einen Blick übrig, vielleicht auch gerade deshalb, weil es mit dem Beruf nicht geklappt hat - seine Lebensweiche wurde vom Schicksal in eine andere Richtung gestellt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Mehr zur Geschichte Kahnsdorfs unter http://www.raddusch-spreewald.de/kahnsdorf.html&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-4478542851004558963?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/4478542851004558963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=4478542851004558963' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4478542851004558963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/4478542851004558963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/ewald-schrder-dienstantritt-vor-60.html' title='Ewald Schröder – Dienstantritt vor 60 Jahren'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87u-px9YfI/AAAAAAAAEus/_qaPi5tocss/s72-c/schroeder-2008-1968%28c%29repro-pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3172037215576116770</id><published>2008-03-05T19:57:00.001+01:00</published><updated>2008-03-05T20:01:18.261+01:00</updated><title type='text'>Kaupen Nr. 2</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87t6Zx9YeI/AAAAAAAAEuk/V-ATN38l3AA/s1600-h/lr2%28c%29pb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87t6Zx9YeI/AAAAAAAAEuk/V-ATN38l3AA/s320/lr2%28c%29pb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174334609503904226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;„Das will ich haben!“entfuhr es Siegfried Lamster bei einem Angelausflug 1970 im Spreewald. Er meinte damit das alte kleine reetgedeckte Häuschen mit der Nr. 2 direkt am Wasser auf den Radduscher Kaupen. Ein Sturm hatte kurz vorher dem inzwischen unbewohnten Gebäude arg mitgespielt und einen Baum auf das Dach fallen lassen. Seine Angelkumpels halfen sogleich bei der Baumentfernung, um die Schäden erst mal in Grenzen zu halten. Eigentlich plante er den Erwerb des Häuschens erst mal nur als Wochenendgrundstück, denn der Fachingenieur für Entwässerung von Tagebauen und seine Frau Christa, Erzieherin an der 3. POS in Lübbenau, suchten eine Alternative für das Leben im tristen Plattenbau der Neustadt. Die Kohle war’s, die sie aus dem sächsischen Mücheln 1961 wegziehen ließ, denn dort schritt ein Tagebau zügig auf ihren Wohnort zu, die Kohle war’s aber auch, die sie nach Lübbenau zog. Hier gab es Arbeit und auch schnell eine moderne Wohnung. Den Angler und Jäger trieb es in seiner Freizeit immer wieder in die Natur des Spreewaldes und deshalb war er angesichts der idyllischen Lage des Häuschens spontan Feuer und Flamme. Hier könnte er seinem Hobby vor der Haustür frönen, Frau und 3 Kinder würden sich hier gut erholen können. Nach den üblichen und nicht ganz einfachen Prozeduren durch DDR-Amtsmühlen konnte die Familie das 1200 m² große Grundstück mit dem Haus und den gerade mal 33 Quadratmetern Wohnfläche erwerben. Der Kaufpreis von 3000 Mark erscheint aus heutiger Sicht geradezu symbolisch. Das Haus wurde um 1850 erbaut und war mit seinen gestampften Lehmfußboden, den nur mit einer Pferdekardätsche grob abgestriegelten Lehmwänden und den sehr kleinen Fenstern fast noch im Originalzustand. Es galt, es erst mal wieder bewohnbar zu machen und an die modernen Bedürfnisse wenigstens etwas anzupassen, viel Spielraum gab es dafür nicht. „Ohne die großzügige Unterstützung unserer befreundeten Familie Gerda und Gerhard Zierold wäre es nicht zu schaffen gewesen!“ Christa Lamster blickt voller Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Das Haus hat eigentlich alles, was man sich zum angenehmen Wohnen so vorstellt, sogar ein kleines Bad im Schlafzimmer. „Wenn man bescheiden ist, kann man überall glücklich sein, auch in unserem kleinen Haus. Und unsere Besucher kommen immer in Demutshaltung durch die Tür. Bei einer Höhe von 1,56 m bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig, als gebeugt herein zu kommen“, meint sie augenzwinkernd. Obwohl eigentlich keine Spreewälder, haben sie sich mit der Region, den Menschen und der Tradition identifiziert. Dazu gehört auch, dass immer mal wieder die „Froschleiter“ erneuert wird, die der Sage nach den Fröschen vor Jahrhunderten bei einer schlimmen Trockenheit das Verlassen des Fließes ermöglichte. Vor lauter Dankbarkeit halten die Frösche heute noch die Gegend mückenfrei, so sagt man jedenfalls auf Kaupen. In diesem Jahr wird die Froschleiter erstmalig von den Enkelkindern Sascha (14) und Jonas (12) gebaut werden. Opa Siegfried wird dabei helfen und bestimmt auch diese Sage erzählen, aber sicher auch die vom „Letzten Sparren“ und vom „Fischer Jedro“, die eng mit den Radduscher Kaupen verknüpft sind. Zur Traditionspflege gehört auch die Duldung ihres „Haustieres“, einer sehr alten und sehr großen Ringelnatter, die jährlich ihren zahlreichen Nachwuchs aufzieht und sich oft auf dem großen Baumstumpf vor dem Haus ohne Scheu sonnt. Die kahnfahrenden Touristen bekommen diese Schlange auch immer mal wieder zu Gesicht, bei manchen löst sie ob ihrer Größe ein wenig Gänsehaut aus….&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Lamsters haben sich an die vielen Gäste und Touristen gewöhnt, es ist sogar ein wenig Stolz dabei, wenn ihr Haus permanent fotografiert und bewundert wird. Ein urlaubender dänischer Architekt musste sogar mal anklopfen um seine Neugier zu befriedigen. Ihm hat besonders die Ausführung der Dachkonstruktion gefallen, die für reichlich Luftzirkulation sorgt und dem Haus somit ein angenehmes Wohnklima verschafft. Ein vorbeifahrendes TV-Team konnte ebenfalls nicht an sich halten und filmte die Familie bei ihren Alltagsverrichtungen. „Im Winter ist es im Haus angenehm mollig und im Sommer angenehm kühl, aber immer sehr ruhig und einmalig schön, besonders wenn die Rehe am Küchenfenster vorbei ziehen“, fasst Christa Lamster das Leben im Haus und auf Kaupen zusammen. Beide sind heute noch dem Tag und dem Angelausflug vor 38 Jahren dankbar, der ihrem Leben eine entscheidende Wende brachte. Die 75-Jährige und ihr ein Jahr älterer Ehemann sitzen gern mal auf der Bank vor dem Haus und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Die Enkelkinder, die immer mal wieder zum Angeln und zum Kuchenessen kommen, sorgen schon dafür, dass ihnen die Zeit nie zu lang wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Unter &lt;a href="http://www.raddusch-spreewald.de/sagen.html"&gt;http://www.raddusch-spreewald.de/sagen.html&lt;/a&gt; kann man alle Radduscher Sagen, gesammelt von Manfred Kliche, nachlesen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Kaupen Nr. 2 ist das zweitälteste Radduscher Haus, die Buschmühle (1777 erbaut) hat die Hausnummer 1&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3172037215576116770?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3172037215576116770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3172037215576116770' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3172037215576116770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3172037215576116770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/kaupen-nr-2.html' title='Kaupen Nr. 2'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87t6Zx9YeI/AAAAAAAAEuk/V-ATN38l3AA/s72-c/lr2%28c%29pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6143772202217428874</id><published>2008-03-05T19:51:00.003+01:00</published><updated>2008-03-05T20:03:08.676+01:00</updated><title type='text'>Jägerei und Jäger</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87smZx9YdI/AAAAAAAAEuc/6ashmHIoTf4/s1600-h/20071222_hirsche%28pb%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87smZx9YdI/AAAAAAAAEuc/6ashmHIoTf4/s320/20071222_hirsche%28pb%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174333166394892754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Seine Welt sind eigentlich die Motoren. Der gelernte Kfz-Schlosser Willi Schimank (Jahrgang 1944) erinnert sich noch gut an den Tag im Jahr 1970, als er zu einem „Notfall“ gerufen wurde. Der Radduscher Tischlermeister Max Petrick hatte ein Problem mit seinem Auto und brauchte dringend professionelle Hilfe. Willi Schimank konnte helfen - und auch zuhören, denn der Tischlermeister war und ist auch ein leidenschaftlicher Jäger, der dem damals noch Ahnungslosen viel von seiner Passion vorschwärmte. Vom Fieber ergriffen, stieg auch Willi Schimank in die Jägerei ein und erlernte bei seinem Vorbild dieses traditionelle Weidwerk. In der Vetschauer Jagdgruppe, in der er sich organisieren musste, teilten sich damals zehn Jäger drei Schrotflinten und eine Kugelwaffe. Ein Waffenausleih war auf 70 Stunden begrenzt, die Munition wurde abgezählt und das geschossene Wild bei der Forstwirtschaft Calau abgeliefert. In der sozialistischen Planwirtschaft hatten auch die Jäger ihr Soll zu erbringen, lediglich jedes 10. Tier durfte sich der Jäger für den Eigenbedarf behalten. Dafür war die Jägerei kostenlos, selbst die Kanzeln wurden von der Forstwirtschaft gestellt. Heute muss der Jäger mehrere tausend Euro investieren, eine Waffe kostet da schon mal 3000 EUR, eine Patrone 2 EUR. Dafür darf er alles geschossene Wild behalten -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;was allerding auch wieder ein Problem ist, denn schließlich möchte er das Wild auch vermarkten um wenigstens einen Teil seiner Kosten zu kompensieren. Und gut zahlende Abnehmer zu finden ist gar nicht so leicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Von der Unteren Jagdbehörde in Senftenberg&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wird der beantragte Abschussplan für das laufende Jahr bestätigt oder korrigiert, dann erst dürfen Willi Schimank und seine vier Jagdgenossen und zwei Jungjäger der Pächtergemeinschaft Raddusch auf die Pirsch gehen. Ihr Revier ist die Göritz-Radduscher Gemarkung mit 1512 ha Fläche, die in 5 Pirschbezirke aufgeteilt wird. Für jeden Hektar müssen die Jäger 5 EUR Pacht pro Jahr an die Bauern bezahlen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Willi Schimank erinnert sich gern an seinen größten Jagderfolg: „Eigentlich wollte ich die Flinte schon einpacken, als ein Göritzer mir sagte, dass in einem schmalen Streifen des schon fast vollständig abgeernteten Maisfeldes sich ein Wildschwein befinden muss. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass in den paar Reihen noch ein Tier sei und ging eher unlustig dorthin. Kurz davor brach plötzlich ein Riesenkeiler aus dem Mais und rannte unmittelbar an mir vorbei. Erschrocken konnte ich ihm nur noch schnell hinterher schießen - und traf ihn tödlich im Genick!“ Die ausgeweidete Sau, wie alle Schwarzkittel in der Jägersprache heißen, brachte 134 kg auf die Waage. Das war der 3. Platz, eine Bronzemedaille, in der deutschlandweiten Jagdstatistik! „Die großen Maisfelder sind ein Eldorado für die Wildschweine, sie können sich bestens verstecken und brauchen für ihr Futter eigentlich nichts zu tun! Manche sind schon so fett, dass sie kaum laufen können!“ bringt Willi Schimank das aktuelle Problem auf den Punkt. „Die Schäden sind enorm und die Bauern sind uns dankbar, wenn wir ihnen wenigstens mal ab und zu eine Sau aus dem Bestand schießen, alle kriegen wir&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;so wie so nicht, dazu sind die viel zu schlau, die haben sich bestens auf uns Jäger eingestellt.“ Die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Sauen bestimmen sein Jägerleben, Rehe kann und will er eigentlich gar nicht schießen, die sind ihm „viel zu zart und verletzlich und sie machen ja auch keinen solch großen Schaden“. Die Rehe scheinen es auch zu spüren, denn wenn er zum Ankirren fährt, wie das Anlocken mit Futter jagdsprachlich heißt, dann zeigen sie kaum Scheu und laufen auch nicht weg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Überhaupt ist das Töten von Tieren in manchen Augen gar nicht gern gesehen, aber der Jäger macht nur das, was der Schlächter im Fleischereibetrieb auch macht. „Für Schnitzel und Bockwurst müssen auch Tiere sterben, aber daran denkt ja niemand. Mir fällt das Töten auch nicht leicht, aber seit Anbeginn der Menschheit gibt es Jäger, wir Menschen wären sonst wohl längst ausgestorben. Wenn es uns nicht gäbe, würden die Sauen wohl auch bald in die Siedlungen eindringen und viel Schaden machen. Es gibt ja keine natürlichen Feinde, um deren Bestand im Gleichgewicht zu halten. Der Wolf wird nicht so schnell im Spreewald zurückerwartet und der Marderhund ist als Zuwanderer hier nicht gern gesehen, jährlich schießen wir 10 – 15 ab, aber er vermehrt sich dennoch sehr zum Schaden vor allem des Niederwilds.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:11;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Willi Schimank wartet jetzt auf den ersten Schnee, dann zieht er sich seine modernen Thermo-Jägersachen an und geht auf Ansitz, um den Sauen aufzulauern. In den Stunden des Wartens wird er wohl immer wieder an einen noch größeren, weil wohl einmaligen, Jagderfolg denken: Zwei in Kanada erlegte Bären, deren Abschuss er sich allerdings teuer erkaufen musste und die dort so etwas wie die Schwarzkittel hier sind. Das Fell des einen hängt jetzt als Rarität zu Hause über der Couch und erinnert ihn immer wieder an dieses Jagderlebnis. Das urzeitliche „Jagd-Gen“ steckt in jedem von uns drin, wohl aber besonders in den Jägern: Je größer die Beute, desto besser der Jäger und Familienernährer.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6143772202217428874?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6143772202217428874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6143772202217428874' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6143772202217428874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6143772202217428874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/jgerei-und-jger.html' title='Jägerei und Jäger'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87smZx9YdI/AAAAAAAAEuc/6ashmHIoTf4/s72-c/20071222_hirsche%28pb%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-6146084886733544533</id><published>2008-03-05T19:34:00.002+01:00</published><updated>2008-03-05T19:43:04.528+01:00</updated><title type='text'>Nicole Franziska Gräfin zu Lynar – Leben auf Gut Dubrau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87ok5x9YbI/AAAAAAAAEuM/DeAi7tIOKo4/s1600-h/frederico-nicole-%28pb%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87ok5x9YbI/AAAAAAAAEuM/DeAi7tIOKo4/s320/frederico-nicole-%28pb%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174328742578577842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weder Titel noch Stammbaum noch geografische Zuordnung sagten der jungen Dortmunderin, die &lt;span style="color:red;"&gt;&lt;/span&gt; in Weihenstephan im tiefsten Bayern Landwirtschaft studierte und dort den zwei Jahre älteren Frederico Graf zu Lynar kennen und lieben lernte, etwas. Erst allmählich wuchs sie in die gräfliche Familie hinein und so erfuhr sie, dass der Großvater ihres zukünftigen Ehemanns, &lt;span style=""&gt;Wilhelm Friedrich Rochus Graf zu Lynar,&lt;/span&gt; in die Putschpläne gegen Hitler eingeweiht war. Nach dem gescheiterten Attentat wurde er von der Gestapo verhaftet und am 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Sie erfuhr auch von den 5 Gütern, die seit Jahrhunderten zur Standesherrschaft Lübbenau gehörten, darunter auch vom seit 1797 im Familienbesitz befindlichen Gut Dubrau, welches noch von den Nazis wegen der Teilnahme an der Verschwörung gegen Hitler enteignet wurde. Im Zuge der Wende wurde immer deutlicher, dass das Gut, welches Jahrzehnte als volkseigenes Gut(VEG) geführt wurde, zur Rückübertragung an die gräfliche Familie anstand. Aber erst 1996 war es endgültig soweit, dass sich die junge Familie an den Wiederaufbau des Gutes, inzwischen vom Bruder Rochus Graf zu Lynar verpachtet bekommen, heran machen konnte. Es war wegen der Aufgabe des Ortes für den nahen Kohlentagebau in einem schlimmen Zustand, denn inzwischen wohnte niemand mehr in Dubrau. Die Lynars fuhren nun beinahe jedes Wochenende von Bayern nach Dubrau, um das Gutshaus aus dem Dornröschenschlaf zu holen, und das zwei Jahre lang! Mit dem Einzug 1998 war auch endgültig klar, womit sie zukünftig ihr Geld verdienen wollen &lt;i style=""&gt;(ja, auch Grafen müssen sich ihr Geld verdienen!)&lt;/i&gt;: Eine ökologisch geführte Landwirtschaft soll es werden, frei vom Kunstdüngereinsatz und von Pestiziden. Den beiden studierten Agrarwirtschaftlern war auch bewusst, dass dieser Weg nicht leicht sein wird, denn so erzeugte Produkte haben zwar Qualität, aber eben auch ihren Preis, den vielleicht nicht jeder zahlen kann und will. Mit gut abgestimmten und abwechslungsreichen Fruchtfolgen sowie einer artgerechten Tierhaltung ist es ihnen auf den 600 ha Land inzwischen gelungen, recht gute Erträge einzufahren. „Pflanzen und Tiere brauchen Zeit, um sich zu entwickeln und wir Menschen haben kein Recht, uns in die natürlichen Abläufe einzumischen. Das ist für uns eine ethische Frage.“ Gräfin zu Lynar stellt diesen christlichen Ansatz der Firmenphilosophie und -ökonomie voran, es ist ihr Familiencredo geworden. Im Hofladen der Familie kann man neben Fleisch aus der eigenen Schlachtung auch noch solche „alten“ Produkte kaufen wie Buchweizen und Hirse, natürlich alles gentechnikfrei und unbelastet.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber dann könnte sich unser Gut und unser Ort, der derzeit ganze 8 Einwohner hat, so entwickelt haben, wie wir uns das vorstellen: Ein ländliches Kulturzentrum für gesunde Ernährung und alternative Lebensweise!“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Nicole Franziska Gräfin zu Lynar kommt ins Schwärmen, wenn sie über ihre Visionen spricht: „Mit Themenabenden wollen wir unterhaltend und aufklärend zugleich unsere Gäste zu einer gesünderen Lebensweise motivieren bzw. sie darin bestärken!“ Schon einige solcher Veranstaltungen fanden seit 2002 statt, besonders beliebt sind die literarischen Abende unter der Überschrift „Poesie und Leberwurst“, auch bei der Gräfin selbst, denn sie frönt noch dabei ihrem Hobby, der Literatur: Von Goethe bis Ringelnatz, von Heinz Erhardt bis Christian Morgenstern reicht die Palette ihrer Lesungen. Gerade erst in der vergangenen Woche wurden wieder 80 Leberwurststullen geschmiert und auch verzehrt aber es wurden auch 200 EUR an Spenden eingenommen – für eine weitere Leidenschaft der Gräfin: Mithilfe bei der Beseitigung des Elends auf dieser Welt, besonders des Kinderelends! Dieses Geld und auch noch andere Einnahmen aus solchen und ähnlichen Veranstaltungen gehen an ein ganz spezielles Projekt in Pakistan. Dort soll Kindern der Region Chakwal ermöglicht werden, ihre Augen untersuchen zu lassen, um Sehfehler frühzeitig erkennen und letztlich auch korrigieren zu können. Nur mit gesunden Augen können sich die Kinder ausreichend Bildung aneignen und sich auch gut entwickeln. Aber damit noch nicht genug, die Gräfin hat auch selbst noch ein Patenkind in Indien! „Mit nur 25 EUR im Monat kann man viel Elend bekämpfen, Geld was eigentlich beinahe jeder in Deutschland übrig hat!“ so ihre Auffassung. „Meine Preeti ist 4 Jahre alt, hat mehrere Geschwister und lebt unter sehr schlechten Verhältnissen. Ich bekomme regelmäßig von Plan International Deutschland e.V., in dem sich Ulrich Wickert stark engagiert, Informationen zu den Lebensumständen und auch ein Foto von meinem Patenkind, mein Geld geht also nicht in einen großen anonymen Topf, sondern wird ganz gezielt eingesetzt.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gräfin Nicole Franziska zu Lynar steckt noch voller Ideen. Sie könnte sich vorstellen, vielleicht sogar mal eine Privatschule auf dem Gut zu führen, „mit nur 8 bis 10 Kindern pro Jahrgang, denen das Lernen dann auch leicht fallen würde, ganz im Gegensatz zum Lernumfeld in den&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;staatlichen Schulen mit manchmal hoffnungslos überfrachteten Klassen.“ &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Dubrauer Umfeld ist für ein kulturelles Zentrum und auch als Urlaubs- und Erholungsort bestens geeignet, es ist nahezu frei von Autoverkehr und die Natur stellt, wenn auch langsam, wieder ursprüngliche Zustände her. Der nahe Bischdorfer See lädt bald zu Sport- und Freizeitbeschäftigungen so ziemlich jeder Art ein. Die modern eingerichteten zwei Ferienwohnungen mit Sauna laden schon jetzt den Ruhesuchenden ein. Die Einsamkeit und diese wundersame Stille ist der rührigen Familie schon ganz selbstverständlich geworden, sie können sich ein anderes Leben schon gar nicht mehr vorstellen. „Einsamkeit? Kennen wir nicht! Wir laden uns Gäste ein und freuen uns über jeden Besucher, für Einsamkeit haben wir gar keine Zeit!“ Viele Veranstaltungen sind zurzeit in Planung, nur nicht das von Amerika übernommene Halloween, dafür aber das christliche St. Martin. Die ehemalige Dortmunderin hat sich damit ein Stück Kindheitserinnerung bewahrt und will diese vorweihnachtliche Tradition in ihrer Familie weiter leben lassen. Es ist Leben im Gut Dubrau und das nicht nur morgens, wenn Ehemann Graf Frederico zu Lynar seinen Trecker startet und mit seinen Mitarbeitern und manchmal auch mit Hund &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);" &gt;Rochus&lt;/span&gt; zur Feldbestellung fährt oder nach seinen Tieren sieht, sondern auch abends, wenn die Gräfin mal wieder einlädt.&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nicole Franziska Gräfin zu Lynar bringt sich mit dem Gut erfolgreich in das kulturelle Leben der Region ein - „Gut Dubrau“ ist zum Begriff geworden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Informationen über das Gut unter &lt;a href="http://www.gutdubrau.de/"&gt;www.gutdubrau.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Informationen zu Patenkindschaften und dem Pakistanprojekt unter &lt;a href="http://www.plan-deutschland.de/"&gt;www.plan-deutschland.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-6146084886733544533?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/6146084886733544533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=6146084886733544533' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6146084886733544533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/6146084886733544533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/nicole-franziska-grfin-zu-lynar-leben.html' title='Nicole Franziska Gräfin zu Lynar – Leben auf Gut Dubrau'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87ok5x9YbI/AAAAAAAAEuM/DeAi7tIOKo4/s72-c/frederico-nicole-%28pb%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8311543093026207394.post-3049327746286869749</id><published>2008-03-05T19:23:00.003+01:00</published><updated>2008-03-05T19:50:08.116+01:00</updated><title type='text'>Kindheit in der Buschmühle Raddusch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87rJ5x9YcI/AAAAAAAAEuU/_Hc2pSERYqU/s1600-h/buschmuehle%2Brepro%28c%29pb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87rJ5x9YcI/AAAAAAAAEuU/_Hc2pSERYqU/s320/buschmuehle%2Brepro%28c%29pb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174331577256993218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;„Am liebsten fingen wir Krebse, denn davon gab es damals sehr viele.“ Ilse Nousch kommt ins Schwärmen, wenn sie, heute 73-jährig, von ihrer unbeschwerten Kindheit in der Radduscher Buschmühle berichtet. „Gemeinsam mit meiner 2 Jahre jüngeren Schwester ließen wir an der damals nagelneuen Schleuse in der Grobla, wie das Leinweberfließ in Raddusch heißt, einfach Schnüre herunter an denen sich die Krebse festhielten und wer die meisten Krebse gefangen hatte, war Sieger! Die Krebse wanderten dann im hohen Bogen zurück ins Wasser. Mit den Dorfkindern tollte man auf den Wiesen herum,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zog durch die Büsche oder stakte mit dem Kahn durch den Spreewald. Mein Lieblingsversteck war die Hundehütte: Bestens bewacht konnte sich mir niemand nähern, wenn ich es nicht wollte. An den langen Winterabenden wurde bei Petroleumlicht viel erzählt, gebastelt, gespielt und gesungen, das elektrische Licht kam ja erst 1955, aber da war ich schon außer Haus verheiratet.“ Vater Rudolf Heinze (Jg. 1894) hatte die Mühle 1935&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;von seinem Vater Ludwig übernommen, der sie wiederrum 1894 vom Müller Stoyan erwarb, weil der entnervt aufgeben hatte, wie Ortschronist Manfred Kliche(60) zu berichten weiß: Der wohl abergläubige Stoyan hielt das angebliche nächtliche Spuken in der Mühle nicht mehr aus und suchte schleunigst einen Käufer und fand ihn in Ludwig Heinze. Der vernahm aber auch bald die nächtlichen Geräusche und, weniger an Übersinnliches glaubend, legte er sich mutig auf die Lauer. So konnte er bald eines Nachts den etwas einfältigen Knecht eines Radduscher Bauern überwältigen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Der von Heinze zur Rede gestellte Bauer gab nach einigem Zögern an, dass man sich im Dorf einig war, den Hinzugezogenen Nicht-Radduschern Stoyan und nun eben auch dem gebürtigem Schlesier Pfarrerssohn Heinze das Leben in der Mühle schwer zu machen, man mochte damals Fremde nicht!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Die Mühle wurde als Kundenmüllerei betrieben, die Bauern brachten das Korn und warteten auf das geschrotete Getreide oder Mehl. Mahlkunden kamen aus Burg-Kolonie , Raddusch und mit der Einstellung des Mahlbetriebes &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;in der Dubkow-Mühle 1919 vor allem auch aus Leipe. Bezahlt wurde das Mahlen früher mit der "Metze", dem Sechzehntel des gemahlenen Mehls.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Da der Müller Schankrecht besaß, dürfte die Wartezeit nicht allzu lang geworden sein, denn bis 1944 durften Branntwein, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Bier sowie Kuchen und kleinere Speisen verkauft werden; beide Mädchen halfen gelegentlich beim Ausschank. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;span style=""&gt;Eigentlich wollte Rudolf Heinze Lehramt studieren, aber die familiären Umstände, der väterliche Willen, ließen ihn zum Müller werden. Er heiratete 1928 die Kahnsdorferin &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Anna Tiltag (Jg. 1898), 3 Kinder wurden geboren. Der einzige Sohn kam eineinhalbjährig tragisch ums Leben, er fiel in die Grobla und ertrank – ein furchtbarer Schicksalsschlag, besonders für den Großvater, der den Jungen beaufsichtigen sollte! Ilse und ihre Schwester Hanni besuchten in Raddusch die Dorfschule, sommers wie winters legten sie die 2 km zu Fuß zurück. Im Frühjahr 1945 wurde die damals 11-jährige Ilse auf dem Weg von einem sowjetischen Jagdflieger mehrmals tief angeflogen, allerdings nicht beschossen und konnte sich nur durch Flucht in die Büsche entziehen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Das war ihr erster und zugleich schrecklichster Kontakt mit dem Krieg, der nun auch nach Raddusch kam. Sie nahm auch die vielen hundert Flüchtlinge wahr, die sich bald rings um die Mühle niederließen; etwas Furchtbares muss geschehen sein, auch Tante und Onkel aus Frankfurt/Main wohnten wegen der Bombengefahr in ihrer Heimatstadt nun mit in der Mühle. Voller Angst nahm die Familie am 19. April 1945, der Vater war noch irgendwo an der Front, eines Nachts einen sowjetischen Offizier als „Quartiergast“ für eine Woche auf. Groß muss das Erstaunen und die Erleichterung gewesen sein, als dieser sich deutsch sprechend vorstellte, den beiden Mädchen las er später stundenlang deutsche Bücher vor – der Krieg hatte für die Kinder, so schnell er kam, auch wieder ebenso schnell einen Teil seines Schreckens verloren. „Das war ein ganz netter Mensch, wir Kinder mochten ihn sehr!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Mühle hatte seit ihrer Entstehung 1777 eine wechselvolle Geschichte, sie wurde mehrfach umgebaut, zuletzt in den dreißiger Jahren, als der Mahlbetrieb von Wasserkraft auf die moderne Dieselkraft umgestellt wurde, da dem Müller aus heute unbekannten Gründen von den Behörden 1931 das Staurecht entzogen wurde. Ein starker Deutz trieb von nun an das Mahlwerk an, später kamen noch Elektromotoren hinzu. In dieser Zeit entstand im Zuge der Umbauarbeiten auch eine neue Schleuse. Der Reichsarbeitsdienst hatte 1935 einen Weg vom Dorf zur Mühle angelegt und Heinzes ließen auf ihre Kosten eine hölzerne Zugbrücke über die Grobla errichten. Die Radduscher Bauern nutzten natürlich gern diese neue Möglichkeit, um auf ihre Wiesen hinter der Buschmühle zu kommen. Bisher war das nur umständlich mit dem Kahn möglich, nun konnten die schwer beladenen Ochsen- und Pferdegespanne die Ernte nach Hause bringen, allerdings führte der Weg über die Brücke direkt an der Haustür der Müllers-Familie vorbei, mit allem Lärm und tierischen Hinterlassenschaften, auch die einfache Holzkonstruktion litt bald unter der starken Belastung. Der Ärger des Müllers über die oft rücksichtslosen Bauern war groß, so groß, dass sogar der Gemeindevorstand ein Einsehen hatte und eine neue Brücke, nun &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;50 m stromaufwärts, errichten ließ. Wegen der Kriegs- und Nachkriegswirren konnte dieser Plan aber erst um 1955 umgesetzt werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;span style=""&gt;In der Mühle fand der Mahlbetrieb noch bis 1952 statt, für den Eigenbedarf sogar noch bis 1999. Tochter Ilse heiratete 1953 in das Dorf und führte mit ihrem Ehemann einen Landwirtschaftsbetrieb, Tochter Hanni ging später als Ingenieurin in das Kraftwerk Lübbenau. Das Gebäude wurde 1977 endgültig vom Vater verlassen, dessen Frau schon 1972 verstarb, er fand nun Quartier bei seiner Radduscher Tochter. Die Schwestern wollten Elternhaus und Grundstück für die Wochenenden nutzen, einen kleinen Garten betreiben und sich dort erholen. Leider verfiel im Laufe der Jahre das Gebäude zusehends, Vandalismus tat sein Übriges und Diebstähle beraubten sie um die Gerätschaften, die letzte Schubkarre und der Leiterwagen verschwand auf diese Art im letzten Jahr! Die Immobilie, ein Pfahlbau, mit hunderten Quadratmetern Fläche steht nun zum Verkauf, dabei es ist noch nicht klar, ob es dem Denkmalsschutz unterliegt (das typische Mahlwerk wurde ja schon vor über 70 Jahren entfernt). „Mir blutet das Herz, wenn ich das alles sehe! Was habe ich hier für schöne Kindheitstage gehabt, frei von allen Sorgen und wohlbehütet“, entfährt es der heute 73-Jährigen bei ihren Besuchen in der Buschmühle, wenn sie nach dem Rechten, aber wohl eher Schlechten, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;immer wieder mal sieht. Jedesmal ist eine Scheibe mehr eingeschlagen, die Balken und Bretter wackeln und der Fußboden wölbt sich. Spinnen und Raten teilen sich nun die Räumlichkeiten. Die in jedem Frühjahr von Anna Heinze (verstarb 1912) vor über 100 Jahren gepflanzte überaus reich und immer schöner blühende Magnolie am Groblaufer &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;scheint einen Ausgleich zum unaufhaltsamen Zerfall bilden zu wollen, mit ihrer Pracht überdeckt sie zunehmend mehr das Vergängliche und Vergangene, so als wollte sie vom Niedergang auf schaurig-schöne Weise ablenken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNoSpacing"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style=""&gt;Peter Becker&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8311543093026207394-3049327746286869749?l=bomenius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bomenius.blogspot.com/feeds/3049327746286869749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8311543093026207394&amp;postID=3049327746286869749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3049327746286869749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8311543093026207394/posts/default/3049327746286869749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bomenius.blogspot.com/2008/03/kindheit-in-der-buschmhle-raddusch.html' title='Kindheit in der Buschmühle Raddusch'/><author><name>Peter Becker</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09811067497033432224</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/S9vOuCiMweI/AAAAAAABHko/giCVMmOrpCo/S220/2009_09_21_Fotoshooting%26Interview-PROMINENTE_SPREEWAELDER+069%5B1%5D.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0KwLfCUH9Jg/R87rJ5x9YcI/AAAAAAAAEuU/_Hc2pSERYqU/s72-c/buschmuehle%2Brepro%28c%29pb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
